Hello World
Digitale Kunst aus der Bauhaus-Uni Weimar
07.10.2006
Die digitale Welt wächst rasant. In ihrem techno-revolutionären Strudel wuchert Kunst. Die Grenzen zur Nichtkunst fließen, alles ist erlaubt, der Kanon wird vielleicht erst noch entstehen.
Studenten der Bauhaus-Universität setzen sich mit dem Einfluss des Digitalen auf die Gesellschaft und das Mensch-Sein auseinander. Einige ihrer Installationen funktionieren interaktiv, andere autark. Sie alle eröffnen den Besuchern der Ausstellung die Möglichkeit, sich eine ganz individuelle Situation zu schaffen.
18. bis 25. Oktober 2006
Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr
Stadtwerke Erfurt Gruppe
Kommunales Dienstleistungszentrum
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt
www.stadtwerke-erfurt.de
In Kooperation mit Galerie Rothamel
www.rothamel.de
Kuratorin: Beatrice Gamza
Im Rahmen des backup festivals
neue medien im film
www.backup-festival.de
Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18 Uhr.
Die Künstler werden anwesend sein.
Studenten der Bauhaus-Universität setzen sich mit dem Einfluss des Digitalen auf die Gesellschaft und das Mensch-Sein auseinander. Einige ihrer Installationen funktionieren interaktiv, andere autark. Sie alle eröffnen den Besuchern der Ausstellung die Möglichkeit, sich eine ganz individuelle Situation zu schaffen.
Tanzmaschine
Bernd Hopfengärtner baute eine "Tanzmaschine", die einen individuellen Stil provoziert. Wer tanzt wie alle anderen, bleibt auf der Leinwand unsichtbar. Erst mit besonderen Bewegungen ertanzt man sich seine eigene digitale Existenz. Survival of the fittest... Die Verbindung zwischen Digitalem und Natürlichem ist eine Spezialität Hopfengärtners. 2006 mähte er in ein Weizenfeld einen riesigen zweidimensionalen Barcode, der entschlüsselt den Satz "Hello, World!" ergibt und bei Google Earth aus kosmischer Perspektive zu besichtigen ist.Wind 4x5
In sehr poetischer Weise zeigen Mariya Gyurova und Björn Jung verschiedene Facetten des Windes. In dem drei mal drei Meter großen Raum sieht man eine Kamera immer aktuelle Signale des natürlichen Windes aufnehmen, die zeitgleich in digitalen Simulationen sichtbar und hörbar werden. Was ist echt, was persönliche Vision? Auch hier verschiebt sich fortwährend die Grenze zwischen "Natürlichem" und "Digitalem".IOn
"IOn" ist ein ganz spezielles Architekturprojekt von Jens Weber und Andreas Wolter. Architekt kann jeder sein, der in einem abgedunkelten Raum vor eine große leere Projektionswand tritt. Singt man leise oder laut und bewegt sich dabei in verschiedene Richtungen, entstehen individuelle virtuelle Städte. Hier darf jeder seine eigene sinfonia urbana vortragen und decodieren lassen.Wellenbad
Wiederum in einen dunklen Raum führt Haye Heerten mit seinem Wellenbad. Auf einer Projektionswand brechen sich die turbulenten Wellen des Lebens, wie sie zuweilen über jedem zusammenschlagen. Tritt man zwischen die Projektion und den Beamer, scheint das Bild plötzlich still zu stehen. Über dem eigenen Schatten steigen Sprech- und Denkblasen auf und suggerieren Gefühle und Gedanken.Life is Random - struktiv
Life is Random - ist es nicht der Zufall, der uns oft Glück beschert und ebendieses genauso plötzlich in unsägliches Pech verwandelt? Möchte man nicht gar ein Prinzip darin erkennen und sich nur noch die Rosinen des Lebens herauszupicken? Wie sähe dieses Prinzip aus? Aber dann wäre es doch kein Zufall mehr, und die Beschwörung würde vielleicht an Wirkungskraft verlieren? Diese Fragen stellte sich sicher nicht nur Christoph Kilian. Aber sehen Sie selbst.18. bis 25. Oktober 2006
Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr
Stadtwerke Erfurt Gruppe
Kommunales Dienstleistungszentrum
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt
www.stadtwerke-erfurt.de
In Kooperation mit Galerie Rothamel
www.rothamel.de
Kuratorin: Beatrice Gamza
Im Rahmen des backup festivals
neue medien im film
www.backup-festival.de
Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18 Uhr.
Die Künstler werden anwesend sein.
Bernd Hopfengärtner - Tanzmaschine
Mariya Gyurova, Björn Jung - Wind 4x5
Jens Weber, Andreas Wolter - IOn
Haye Heerten - Wellenbad
Christoph Kilian - Life is Random - struktiv