Moritz und Wasja Götze im Museum Schloss Burgk

09.07.2011

Am 9. Juli eröffneten Wasja und Moritz Götze im Museum Schloß Burgk ihre Ausstellung "Beziehungsweise".
Rüdiger Giebler hielt eine fulminante Laudatio, hinterher ging man schwimmen.
Die Ausstellung in wunderbarer Umgebung ist der ultimative Tip für einen erholsamen Sommer-Kunst-Ausflug.






Wasja Götze ist einer der herausragenden Protagonisten der DDR-Bohéme. 1941 geboren, arbeitete er nach dem Studium zunächst als Bühnenbildner für die Volksbühne Berlin und das Deutsche Theater Berlin und das Landestheater Halle, - und er malte, schrieb Gedichte, komponierte, musizierte und agierte u.a. gegen staatlich verordnete Engstirnigkeit und wurde mit Verboten seiner Ausstellungen und Konzerte belegt. In der Malerei experimentierte Wasja Götze als einer der wenigen Künstler in der DDR schon früh mit den Stilmitteln der amerikanischen Pop Art.



Moritz Götze, 1964 geboren, gehört seit Anfang der 1990er Jahre zu den wichtigsten zeitgenössischen Malern, Grafikern und Objekt- und Emailkünstlern. Einflüsse aus Pop Art, Comic, mittelalterlicher Buchmalerei und Werbung suggerieren seinen Arbeiten zunächst Simplizität, doch sind die Rückgriffe auf polit-, sozial- und/oder kulturhistorische Ereignisse von raffinierter Vielschichtigkeit.
Die Ausstellung gibt einen Einblick in das vergnügliche Werk zweier Generationen Götze.





9. Juli - 25. September 2011

NEUE GALERIE | PIRCKHEIMER-KABINETT
Wasja Götze BEZIEHUNGSWEISE Moritz Götze. Buntes Leben