Nguyen Xuan Huy

Biografie

1976geboren in Hanoi, Vietnam
1992Abitur, Hanoi
1992-1994Hochschule für Architektur, Hanoi
1996Studium der Malerei an der HfKD Burg Giebichenstein, Halle/Saale bei Prof. Möhwald und Prof. Pleuger
2001/2002Austauschstudium an der Ecole des Beaux Arts Bordeaux, Frankreich
2003Diplom Bildende Künste HfKD Burg Giebichenstein
2004-2006Aufbaustudium an der HfKD Burg Giebichenstein, Halle/Saale bei Prof. Pleuger
2009Arbeitsaufenthalt am Vermont Studio Center

Ausstellungen (Auswahl)

2010Berlin, Galerie Wedding (im Rahmen der IFA Galerie) (solo, Katalog)
2009Vermont Studio Center gallery (solo)
2009Frankfurt am Main, Galerie Rothamel
2008Erfurt, Galerie Rothamel
2007Frankfurt am Main, Galerie Rothamel
2007Art Cologne Palma de Mallorca
2005Halle, Galerie Volkspark, ars Hallensis 2004
2004Halle, Galerie Volkspark, Diplome der Burg
2003Marburg, Kunstverein
2002Bordeaux, EcBA, "Chaos"
2002Ile de Ré "EXXPO-02 Art Contemporain"
2001Karlsruhe, Bundesverfassungsgericht, "Kunst macht Würde"
2001Halle, Galerie Volkspark, "Wandlung"; ebd. "Alles gelogen"
2000Halle, Galerie Talstraße, "Atelier 5"
1998Magdeburg, Kultusministerium
1997Magdeburg, Galerie in der AOK

Stipendien und Preise

  • Freeman Foundation Fellowship (2009)
  • Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
  • Stipendium des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt
  • Erasmusstudium für die École des Beaux-Arts Bordeaux
  • Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Ars Hallensis 2004

Wie alle bemerkenswerte Kunst entsteht die Malerei von Nguyen Xuan Huy aus persönlichem Erleben. Sein Herkunftsland Vietnam ist im Aufbruch, kämpft aber zugleich mit den Folgen des vergangenen Jahrhunderts. Vier Millionen Menschen sind von genetischen Mißbildungen durch die Chemikalie "Agent Orange" betroffen, die von der US Army im Vietnamkrieg zur Entlaubung ganzer Landstriche eingesetzt wurde. Das geschundene Land wird immer noch kommunistisch regiert. Nguyens Bilder zeigen Körper, verzerrt, verkrüppelt, gedemütigt mit den Symbolen kommunistischer Herrschaft - und doch voller Anmut und Kraft. Das Großformat "Garten der Lüste" schlägt eine Brücke von der europäischen Bildtradition zur neuen Sprache des herausragenden vietnamesischen Künstlers. Es entstand während eines Atelierstipendiums im Künstlerdorf Schöppingen.