Ulrike Theusner

Ulrike Theusner verfolgt das Menschentheater, in dessen irrwitzigem Strudel große Ideen scheinbar gesetzmäßig pervertieren, untergehen und an anderer Stelle bluttriefend wieder auftauchen. Sie erlebt den Strom der Lemminge aus nächster Nähe – einen großen Teil des Jahres verbringt die Künstlerin in New York und anderen „heißen“ Metropolen.

Theusners virtuose und treffsichere Darstellungen grotesker wie signifikanter Szenen, ihre Vorlieben für Allegorien und Panoramen setzen eine große Tradition gesellschaftskritischer Kunst fort. Ihre imaginäre Ahnenreihe reicht von Dürer über Hogarth und Goya bis zu Honoré Daumier, Heinrich Zille und Banksy.