ULRIKE THEUSNER UND JAZZ-MINH MOORE - THE PROMISED LAND

ULRIKE THEUSNER UND JAZZ-MINH MOORE - THE PROMISED LAND
07.01.2017 - 01.04.2017
Erfurt
Malerei


Ulrike Theusner und Jazz-Minh Moore
The Promised Land
Zwei Ausstellungen  

7. Januar bis 1. April 2017

Zur Eröffnung mit Ulrike Theusner am Samstag, 7. Januar 2017 
um 20 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich nach Erfurt ein!
Es spricht Prof. Dr. Kai Uwe Schierz.

Ulrike Theusner und Jazz-minh Moore trafen sich 2010 in auf einer Dinner Party in New York. Im gleichen Jahr gründeten sie das Gut Box – Kollektiv und zeigten unter diesem Namen etliche Ausstellungen in den USA. "Promised Land" ist ihre erste Kooperation in Europa.

Ulrike Theunser, Van collecting Flowers

Ulrike Theusner, Van collecting Flowers, 2016, Acryl, Tusche und Pastell auf Leinwand, 60 x 40 cm

And The Band Played On

Jazz-minh Moore, And The Band Played On, 2016, mixed media, 27,6 x 34,8 cm

Die Zeichnerin und Malerin Ulrike Theusner spielt ihre überragenden künstlerischen und technischen Möglichkeiten oft so beiläufig aus, dass man geneigt ist, vor allem ihre grandiosen Darstellungen komplexer gesellschaftlicher Themen zu bewundern.
 
Ihre neuesten Serien „The Gasping Society“ (derzeit im Angermuseum) und „The Promised Land“ (ab 7. Januar bei uns) beschäftigen sich mit dem Verlust von Werten, dem Wandel von Gerechtigkeit in Selbstgerechtigkeit und der Verlorenheit von Menschen in einem komplexen System.
 
Zugleich prunken sie mit sagenhafter Kunst-Lust, zeichnerischer Brillanz, stilhistorischen Anspielungen und einem Feuerwerk von Bildfindungen.
Es entsteht eine Authentizität, die diesen modernen Kassandrasprüchen eine Glaubwürdigkeit über den Fluch des Apolls hinaus verleiht...

 

***
 
Jazz-minh Moore über ihre Werkgruppe "The Promised Land"
 
"Der Auftakt meiner neuen Werkgruppe ist die Gegenüberstellung eines verlassenen American Diners und der milliardenteuren Amazon-Firmenzentrale  „Biosphären“, die derzeit in Seattle entsteht. Das Amerika meiner Großeltern ist für exotische Hightech-Optionen aufgegeben worden. Viele Leute blieben zurück. Das ist nicht neu, wurde aber bei den vergangenen Wahlen zum Thema.
 
Einige Tage nach den Wahlen kam mir blitzartig Eugene Delacroix’ historisches Paradestück „Die Freiheit führt das Volk“ in den Sinn. Ich gestaltete einige vielfigurige Szenarien, die auf der berühmten Komposition basieren.
 
Neben den Freiheits-Aquarellen und den Architekturstücken steht eine Serie kleiner Portraits naher Freunde. Sie verweist auf die Komplexität der Lebensumstände meiner Generation. Ihr roher Ausdruck ist meine Art, dem Heftigen und Unverstellten zu applaudieren.


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