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Art Karlsruhe 2018 Was ist Glück, 2017, Öl auf Leinwand, 120 x 160 cm

Art Karlsruhe 2018

Zur Art Karlsruhe 2018 zeigen wir die Installation „Ad Astra“ von Hiroyuki Masuyama. Sie besteht aus der Sphäre „0“ (auf dem Skulpturenplatz) und einer One-Artist Show. 

Die Sphäre „0“ ist eine begehbare Holzkugel von 300 cm Durchmesser, perforiert mit 30.000 Glasfaserstiften unterschiedlicher Farbe und Stärke, welche die Gestirne der nördlichen und der südlichen Hemisphäre abbilden. Wer die Kugel besteigt, erblickt nach allen Seiten Sterne, als schwebte man allein im Weltraum. Die Kugel wird auf der Messe erstmals gezeigt. Ihre gleichnamigen (und kleineren) Vorgänger waren bereits an Orten wie der Hamburger Kunsthalle zu sehen.

Unsere zweite One-Artist-Show gilt traditionell den neuesten Werken von Thitz. Seine „Utopian Civilizations“ zeigen uns Städte von morgen, die aussehen, als seien sie Dschungel, Hochgebirge oder schlicht Mega-Cities. 

Art Karlsruhe 2018 mit:

Emily Allchurch
Axel Anklam
Moritz Götze
Dana Meyer
Hiroyuki Masuyama
Nguyen Xuan Huy
Wieland Payer
Thitz

Preview am Mittwoch, 21. Februar, 2018, 15 - 21 Uhr

22. - 25. Februar 
geöffnet 11 - 19 Uhr 
Halle 3, Stand J 32 + Skulpturenplatz H 32  

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


22.02.2018 - 25.02.2018

Hiroyuki Masuyama AD ASTRA Art Karlsruhe 2018 Hiroyuki Masuyama, 0 (Star Sphere), 2018, Kiefer, Epoxidharz und 30.000 Glasfaserstifte 

Hiroyuki Masuyama AD ASTRA Art Karlsruhe 2018

HIROYUKI MASUYAMA
AD ASTRA
ART KARLSRUHE 2018

Skulpturenplatz und Solo-Präsentation

22.– 25. Februar | 11 - 19 Uhr
Preview am 21. Februar, 15–21 Uhr

Galerie Rothamel
Halle 3
Stand J 32
Messeallee 1, 76287 Rheinstetten 
Stand-Telefon | contact +49 177 599 84 45
Zur Art Karlsruhe 2018 zeigen wir die Installation „Ad Astra“ von Hiroyuki Masuyama. Sie besteht aus der Sphäre „0“ (auf dem Skulpturenplatz) und einer One-Artist Show. 

Die Sphäre „0“ ist eine begehbare Holzkugel von 300 cm Durchmesser, perforiert mit 30000 Glasfaserstiften unterschiedlicher Farbe und Stärke, welche die Gestirne der nördlichen und der südlichen Hemisphäre abbilden. Wer die Kugel besteigt, erblickt nach allen Seiten Sterne, als schwebte man allein im Weltraum. Die Kugel wird auf der Messe erstmals gezeigt. Ihre gleichnamigen (und kleineren) Vorgänger waren bereits an Orten wie der Hamburger Kunsthalle zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

0 (Star Sphere), Innenansicht

0 (Star Sphere), Innenansicht


Weitere Arbeiten an unserem Stand 
Sun

Sun, 2012, Acryl auf Lightbox, ∅ 201 cm

Still Life No 02 , 2011, Photographie auf Holz

Still Life No 02 , 2011, Photographie auf Holz, Ed. 5+1, 109 x 121 x 35 cm

Tulip No.01, 2017, Photographie auf Holz

Tulip No.01, 2017, Photographie auf Holz, Ed. 5+1, 109 x 121 x 35 cm

 

Hiroyuki Masuyama & Caspar David Friedrich

 
Die Kunstwerke von Hiroyuki Masuyama (1968 in Tsukuba/Japan) überlisten Zeit und Raum. Masuyama fotografiert Parks, in denen alle Jahreszeiten zugleich herrschen, er läßt Sommerblumen neben vereisten Teichen sprießen, umrundet die Welt in wenigen Augenblicken und zeigt uns alle Sterne auf einmal - nicht nur die über uns, sondern auch jene unter uns. Zeitreisen sind für ihn mehr als nur eine fiktionale Möglichkeit. Besonders häufig führen sie ihn in die Zeit der europäischen Romantik.
Dem bedeutendsten deutschen Landschaftsmaler dieser Epoche, Caspar David Friedrich (1774–1840) widmet Hiroyuki Masuyama eine umfangreiche Werkfolge. Aus Tausenden von Detailfotografien konstruiert er Friedrichs Gemälde neu. Friedrichs frei imaginierte Szenarien erwerben die Glaubwürdigkeit fotografischer Abbilder. Phantasien des neunzehnten Jahrhunderts, betrachtet mit den Augen des einundzwanzigsten - eine spannende Zeitreise beginnt. Das Vergangene im Licht der Gegenwart sehen, ohne die Patina der Zeit – Masuyama macht es möglich.
Wiesen bei Greifswald (nach Caspar David Friedrich, 1820-22), 2016, LED Lightbox, Ed. 5+1, 35 x 48,9 x 4 cm
Wiesen bei Greifswald (nach Caspar David Friedrich, 1820-22), 2016, LED Lightbox, Ed. 5+1, 35 x 48,9 x 4 cm
 
Landschaft auf Rügen mit Regenbogen (nach Caspar David Friedrich, 1830), 2016, LED Lightbox, Ed. 5+1, 59 x 84,5 x 4 cm
Kreidefelsen auf Rügen (nach Caspar David Friedrich, 1818), 2017, LED Lightbox, Ed 5+1, 90,5 x 71 x 4 cm
Kreidefelsen auf Rügen (nach Caspar David Friedrich, 1818), 2017, LED Lightbox, Ed 5+1, 90,5 x 71 x 4 cm

22.02.2018 - 25.02.2018

Hans-Christian Schink im Projektraum

Hans-Christian Schink im Projektraum

Hans-Christian Schink
LEIPZIGER BÄDER (zum dreißigsten Geburtstag der Serie)
Galerie Rothamel Erfurt, Projektraum
27. Januar bis 17. März 2018
Zur Eröffnung mit dem Künstler am Samstag 27. Januar ab 20 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Im Projektraum präsentieren wir eine kleine, bisher viel zu wenig beachtete Serie von Hans-Christian Schink: Die "Leipziger Bäder", entstanden 1988. Die nun schon dreißig Jahre alte Folge untermauert Schinks Ruf als Chronist und Visionär in brillanter Weise. Die "Leipziger Bäder" sind weit mehr als historische Architekturfotografie. Sie begleiten den Abgesang auf ein Jahrhundert, das martialisch begann und mit dem realen Zerbröseln der sozialistischen Utopie ein furioses Ende nahm. 

"Leipziger Bäder" ist die erste Serie, die ich mit Großformatkamera realisierte, entstanden 1988 während meines Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Abgesehen von zwei tschechischen Studiokameras gab es an der Hochschule nur eine schon damals mehrere Jahrzehnte alte Linhof Technika. Um sie nutzen zu können, musste man sich lange im Voraus anmelden. Für die Arbeit mit dieser Kamera hatte ich nach einem Thema gesucht, dass überschaubar und witterungsunabhängig wäre, nicht tagesaktuell aber doch zumindest beiläufig etwas über die Alltagskultur in der DDR erzählen könnte. 

Obwohl mir nach den ersten Tagen klar war, dass dies die Arbeitsweise sein würde, die mir am meisten entspricht, habe ich bis zum Ende der DDR nicht daran geglaubt, jemals eine professionelle Großformatkamera zu besitzen. Seither sind in mehr als dreißig Ländern Aufnahmen mit dieser inzwischen auch schon anachronistisch erscheinenden Technik entstanden."
Hans-Christian Schink
 
Bild: Hans-Christian Schink, Ostbad (1), 1988, C-Print, 29 x 38 cm

27.01.2018 - 17.03.2018

Fotografien von Anna Kant im Projektraum

Fotografien von Anna Kant im Projektraum

ANNA KANT
Fotografie
9. bis 23. Dezember 2017

Zur Eröffnung mit der Künstlerin am Samstag, 9. Dezember um 15 Uhr und zugleich zu unserem traditionellen Wunschpunsch laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Ab 16.30 Uhr liest Olaf Trunschke aus seinem Roman "Die Kinetik der Lügen". 

Anna Kant, Dark black 2, 2013, Diasec C Print, 82 x 120 cm, 5 + 2 AP

Vanitas (lat. „leerer Schein, Nichtigkeit, Eitelkeit“ steht in der Vorstellung für die Vergänglichkeit alles Irdischen. Die Fotografin Anna Kant dekliniert den Begriff auf ganz eigene Weise. Sie fotografiert sich selbst in verschiedenen, teils abenteuerlichen Settings. Die auf ersten Blick erotischen und verspielten Aufnahmen offenbaren bei genauerem Hinsehen ein Diarium seelischer Zustände.

Der Akt des Fotografierens ist bei Anna Kant performativ, mit der Linse als einzigem zugelassenen Zeugen. Ihre Inszenierungen sind aufwendig vorbereitet, aber improvisiert in der Ausführung: Auf Hilfsmittel wie Fernauslöser verzichtet sie bewußt: Kamera, Stativ und Selbstauslöser, zehn Sekunden Zeit für die entscheidende Pose, Sprung ins Bild. Neben der geplanten Attitüte bleibt somit immer ein Spaltbreit Raum für das Spontane, Unverstellte, Abgründige. Und das macht ihre Bilder so außerordentlich faszinierend.

***

Olaf Trunschke
Die Kinetik der Lügen
Roman 

Genf 1816: Der Lebemann Lord Byron, sein Leibarzt John Polidori, Schriftstellerkollege Percy Shelley sowie dessen Geliebte und spätere Ehefrau Mary verbringen das berühmte »Jahr ohne Sommer« in einer Villa am Genfer See. Regen und Kälte fesseln sie ans Haus, und so erfinden sie Schauergeschichten. 

Die erst 18-jährige Mary schreibt später, die Idee zu Frankenstein sei ihr in einem Wachtraum gekommen. Was aber steckt wirklich hinter der Entstehung der weltberühmten gothic novel? Welche Rolle spielen die erfolglosen Gebrüder Grimm und die hochverschuldeten Autoren Byron und Shelley bei der Entstehung des Manuskripts? 

200 Jahre später: Ein Dokumentarfilmer am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, stürzt sich mit seinen Freunden auf diese Fragen. Bei ihrer Recherche stoßen sie immer wieder auf das gleiche Problem, das Vergangenheit wie Gegenwart bestimmt: Wo sollten dem menschlichen Forschungsdrang Grenzen gesetzt werden? Ohne dass sie es merken, verstricken sich dabei ihre Lebensläufe unaufhaltsam mit denen der historischen Akteure …


09.12.2017 - 23.12.2017
Fotografie

Stars of Düsseldorf - Hiroyuki Masuyama auf der Art Düsseldorf 0, 2010, 4200 pieces of wood and 30000 glassfiber posts, diameter 260 cm 2048pix

Stars of Düsseldorf - Hiroyuki Masuyama auf der Art Düsseldorf

Hiroyuki Masuyama präsentiert auf der Art Düsseldorf seine 2010 entstandene Sternensphäre „0“.
Die Kooperation wurde ermöglicht durch Lexus, den exklusiven Automobilsponsor der Messe.
 
Art Düsseldorf
Areal Böhler
Alte Schmiedehalle
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf
 
Donnerstag | 16.11.2017 | Preview: 12-16 Uhr
Donnerstag | 16.11.2017 | Opening: 16-20 Uhr
Freitag | 17.11.2017: 12-19 Uhr
Samstag | 18.11.2017: 11-19 Uhr
Sonntag | 19.11.2017: 11-19 Uhr
 
0 – die Sternensphäre

Hiroyuki Masuyama wurde 1968 in Tsukuba/Japan geboren. Seine Kunstwerke überlisten Zeit und Raum. Masuyama fotografiert Parks, in denen alle Jahreszeiten zugleich herrschen, er läßt Sommerblumen neben vereisten Teichen sprießen und umrundet die Welt in wenigen Augenblicken. Zeitreisen und Weltraumspaziergänge sind für ihn mehr als nur eine fiktionale Möglichkeit – er tritt sie einfach an und nimmt sein Publikum mit.

Die Idee zu seiner ersten Sphäre hatte Masuyama eines Morgens. Bereits wenige Tage später begab er sich an die Umsetzung des aufwendigen Vorhabens. Die Arbeit daran nahm ein ganzes Jahr in Anspruch. Masuyamas Sphäre entstand aus tausenden kleiner Holzstücke, die der Künstler und sein Team akribisch miteinder verleimten und vielfach glattschliffen.

Auf die entstandene Kugel wurden die Sternatlanten der nördlichen und der südlichen Hemisphäre projiziert. Die Positionen der Gestirne wurden durch Bohrungen markiert, deren Durchmesser entsprechend der Helligkeit der Sterne variiert - es sind insgesamt dreißigtausend. In die Bohrungen setzte Hiroyuki Masuyama Glasfaserstifte ein. Jeder einzelne entspricht etwa der Spektralfarbe des betreffenden Himmelskörpers.

In der Seitenwand der Kugel befindet sich eine Klappe. Wer einsteigt, sieht, was nur sehen kann, wer frei im Raum schwebt wie ein aus seiner Rakete ausgestiegener Astronaut: Einen atemberaubenden Sternenhimmel, alle Sterne auf einmal - nicht nur die über uns, sondern auch jene unter uns.

16.11.2017 - 19.11.2017

Grand Tour in der Sparkassengalerie Schweinfurt

Grand Tour in der Sparkassengalerie Schweinfurt

Die Grand Tour von Rüdiger Giebler und Moritz Götze ist auf Zwischenstop in der Sparkassengalerie in Schweinfurt

Die Ausstellung in der Sparkassengalerie am Roßmarkt, Schweinfurt, ist bis 15. Dezember 2017 zu sehen. Sie ist Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr und am Freitag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Das Foto (©Alexandra Lang) zeigt von links: Dr. Jörk Rothamel, Galerie Rothamel, Moritz Götze, Roberto Nernosi, Vorstandsmitglied Sparkasse Schweinfurt, Rüdiger Giebler, Adolf Lutz, Kurator Sparkasse Schweinfurt

Weitere Informationen


18.10.2017 - 15.12.2017

Paul-Ruben Mundthal im Künstlergespräch

Paul-Ruben Mundthal im Künstlergespräch

PAUL-RUBEN MUNDTHAL
Beschattung
Ästhetiken videoüberwachter Sicherheitsarchitektur
Fotografie
 
27. September bis 7. Oktober 2017
Künstlergespräch am Donnerstag, 28. September 2017 um 18 Uhr
 
Mit Hilfe der Infrarotfotografie inspiziert die Master-Arbeit „Beschattung“ von Paul-Ruben Mundthal überwachte Orte in Deutschland und wirft mit der Sichtbarmachung des Unsichtbaren die Frage auf: Wer schaut da eigentlich? Und was sieht er?
 
Einen Artikel in der Thüringer Allgemeinen können Sie hier nachlesen.

 


28.09.2017 - 07.10.2017

FAZ berichtet über Wieland Payer

FAZ berichtet über Wieland Payer

Wie viele von Ihnen mit Interesse verfolgt haben, berichtet Freddy Langer für die FAZ heute über die aktuelle Ausstellung "Ultima Thule" und Arbeiten von Wieland Payer.

"Wieland Payers Motive leben von der Überraschung. Sie zeigen etwas, was keiner zuvor je gesehen hat, und mehr als einmal gelingt es ihm, diesen Moment des Staunens in den Bildern gleich mitzuliefern. Als sei er über eine Bergkuppe gekommen und habe den eigenen Augen nicht getraut. In einer Welt, die in ihrer Gesamtheit vermessen, dokumentiert und fotografiert schien, macht er uns glauben, auf Bauwerke oder Auswüchse von erhabener Schönheit gestoßen zu sein, für die es noch keinen Namen gibt und auch keine Erklärung."

Aus: "Ultima Thule. Weil der Künstler Wieland Payer keine Bäume mehr malen wollte, reiste er nach Island. Eine Ausstellung." Von Freddy Langer in der FAZ vom 28.09.2017, S. R6


28.09.2017

Frankfurter Neue Presse über Ellen Akimoto und den Saisonstart

Frankfurter Neue Presse über Ellen Akimoto und den Saisonstart

Die Frankfurter Neue Presse berichtete über Ellen Akimoto und den Saisonstart der Frankfurter Galerien.

Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.

 


06.09.2017

Otto Reitsperger 'Nachthell' im Projektraum

Otto Reitsperger 'Nachthell' im Projektraum

OTTO REITSPERGER
Nachthell
Fotografie
Galerie Rothamel Erfurt, Projektraum
26. August bis 9. September 2017
 
Das Meer und der Himmel in der Nacht sind für unsere Augen schwarz, bei Mondlicht ist uns farbreduziertes Sehen möglich. Ein fotochemischer Prozess am Filmmaterial ist aber in der Lage, das einfallende Licht zu taghellen Bilder zu „addieren“.

Über einen Zeitraum von sechs Jahren reiste Otto Reitsperger durch Europa, Teile der USA, Asiens und Nordafrikas, um an ganz unterschiedlichen Aussichtspunkten den stets gleichen und sich doch immer wieder neu und anders zeigenden Blick aufs Meer ins Bild zu bringen. Als Lichtquelle diente allein das reflektierte Licht des Mondes.

Mittels Langzeitbelichtungen von bis zu einer Stunde wurde eine meist zarte Farbigkeit am Rande der Überbelichtung gefunden, die sich sonst unserer Wahrnehmung entzieht.
 
Abbildung:
Otto Reitsperger
Ostsee
23:44–00:06, 17./18.4.2011
Sassnitz auf Rügen

26.08.2017 - 09.09.2017
Fotografie, Langzeitbelichtung

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