Moritz Götze und Marten Schädlich

Moritz Götze und Marten Schädlich
09.11.2019 - 11.01.2020
Erfurt


Der Herr, 1995, vierteilige Farbgrafik, Auflage 40, 140 x 200 cm

Moritz Götze wurde 1964 in Halle geboren. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass er eines der umfangreichsten künstlerischen Oeuvres unserer Zeit hinterlassen wird: Malerei, Baukunstwerke, Emails, Mosaiken, Skulpturen, Objekte, Zeichnungen und Grafiken. Er trat bei hunderten Einzel- und Gruppenschauen weltweit in Erscheinung, an renommierten wie an exzentrischen Orten. Werke des Künstlers sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen zu sehen. Bisher publizierte er mehr als zwei Dutzend überwiegend opulenter und immer erlesen schöner Kataloge.

Moritz Götzes Druckgrafiken sind Entdeckungsreisen in die große Welt und ihre geheimnisvollen Winkel, voller Staunen, mit einem Blick für die Verlockungen und Absurditäten des Lebens. Der Stil ist stets unverkennbar, die technische Umsetzung brillant. Auf dem Gebiet der Serigraphie hat Moritz Götze Bahnbrechendes geleistet, in seinen Mappenwerken ebenso wie mit seinen mehrteiligen Arbeiten. Wir können in dieser Ausstellung nur einen kleinen Ausschnitt zeigen, möchten das Thema in den kommenden Jahren aber weiter verfolgen!

Marten Schädlich, Sonntag 1, 2019, Acryl, Eitempera, Öl auf Mdf, 52 cm Durchmesser

Marten Schädlich, geboren 1986 in Leipzig, steht am verheißungsvollen Beginn eines künstlerischen Weges. Er hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Annette Schröter Malerei studiert und ein Meisterstudium absolviert. Seine klug komponierten und elaboriert ausgeführten Gemälde erscheinen vordergründig naiv, bestechen aber mit immer größerer Intensität, je länger man sich ihnen nähert.

So wie vielleicht kein anderer Künstler spiegelt Marten Schädlich das Universum in den Köpfen seiner Generation, gelegen zwischen Resignation, Rebellion, Tristesse, dominanten Frauen und grünem Biedermeier. Gegenstände und Kategorien definiert er neu und bringt sie in ein unerwartetes Licht. Es entsteht ein neues Bild unserer Zeit. Hut ab! 

 



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