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News

Michio Nakatani in Bedheim

Michio Nakatani in Bedheim

Im Rokokosaal des Schlosses Bedheim zeigt Michiko Nakatani ihre neuesten Arbeiten noch bis zum 7. November 2018.
mehr Infotmationen: http://schloss.bedheim.de/

 


06.10.2018 - 07.11.2018

Die kleine Dynastie von der Saale "Die Rheinpfalz" über die Ausstellung

Die kleine Dynastie von der Saale

Moritz Götze und Grita Götze
sowie Werke von Wasja und Inge Götze

28. September bis zum 18. Oktober
Städtischen Galerie und Kunstverein Speyer
Öffnungszeiten: donnerstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr.

"Mit fast 100 Werken bespielt die Künstlerfamilie Götze aus Halle ab heute die Räume des Speyerer Kunstvereins und der Städtischen Galerie im Kulturhof Flachsgasse. Zu sehen sind Arbeiten des Pop-Art- Künstlers Moritz Götze, seiner Eltern und seiner Ehefrau." Die Rheinpfalz




28.09.2018 - 18.10.2018

Hans-Christian Schink in Erfurt - Hier und Dort A 71, bei Traßdorf, 1999, C-Print/Diasec, 178 x 211 cm und 121 x 143 cm, Auflage 5 + 3

Hans-Christian Schink in Erfurt - Hier und Dort

Hans-Christian Schink
Hier und Dort

Am 25. September um 17 Uhr eröffnet Hans-Christian Schink die Ausstellung Hier und Dort im Thüringer Landtag in Erfurt. Dazu wird Christian Carius, Präsident des Thüringer Landtags, die Begrüßungsworte sprechen. Die Laudatio hält Prof. Kai-Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen der Stadt Erfurt.

Hier und Dort umfasst eine Vielzahl der fotografischen Werke Schinks und wird noch bis zum 28. Oktober 2018 zu sehen sein. Bitte halten sie für den Eintritt einen Lichtbildausweis bereit.

Thüringer Landtag
Jürgen-Fuchs-Straße 1, Erfurt 
Montag bis Freitag, 8 - 18 Uhr (außer an Plenartagen)

 


Antarctica (4)


Machu Picchu (1)


25.09.2018 - 28.10.2018

Hiroyuki Masuyama - WELT / REISE / ZEIT im Kulturspeicher Würzburg Hiroyuki Masuyama, 1000 Blumen, Installationsansicht Kunsthalle Gießen 2011 Foto: Jörg Hejkal © Hiroyuki Masuyama

Hiroyuki Masuyama - WELT / REISE / ZEIT im Kulturspeicher Würzburg

Hiroyuki Masuyama

WELT / REISE / ZEIT
Kulturspeicher Würzburg 
3. August bis 4. November 2018

Einen Gegenstand nicht nur fotografisch abzubilden, sondern ihn in seiner zeitlichen und räumlichen Totalität darzustellen, ist das Ziel des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama. Hierzu nimmt er ein Motiv nicht nur einmal auf, sondern macht Hunderte von Fotos, die er anschließend am Computer digital zu einem großen Tableau montiert und als riesiges, hinterleuchtetes Wandbild präsentiert.

Im Kulturspeicher Würzburg zeigt er drei große Arbeiten: Die Erde, die er in einem 39 Meter langen Panoramabild darstellt. Hierzu umrundete er mit dem Flugzeug in 40 Stunden einmal unseren Planeten und fotografierte er alle 20 Sekunden aus dem Fenster. Beim Abschreiten dieses Panoramabildes wird dem Betrachter die Länge der Reise bewusst und er realisiert, wie klein wir Menschen doch im Vergleich zu unserem Heimatplaneten sind.

Auch den Kosmos, den wir ihn nachts ja nur zur Hälfte sehen können, weil dessen andere Hälfte von der Erdkugel verdeckt wird, stellt der Künstler als Ganzes dar. Hierzu bohrte er in die Außenwand einer großen Holzkugel 30.000 winzige Löcher nach Vorlage von Sternenkarten. Steigt nun ein Besucher durch eine kleine Luke in diese Kugel, dann findet er sich in einem Miniaturplanetarium wieder, das tatsächlich alle sichtbaren Sterne des Nachthimmels zeigt, der unseren Planeten umschließt.

Doch der Künstler befasst sich auch mit kleinen, naheliegenden Motive. In der Umgebung seines Ateliers fotografierte er 6.000 Blumen, Kräuter und Gräser und montierte sie zu einer großen Blumenwiese, die er in einem nahezu geschlossenen Raum von 2,4 Metern Höhe und 33 Metern Wandlänge präsentiert. Das Raumbild imponiert durch seine schiere Größe und Leuchtkraft, aber auch durch seinen Detailreichtum, der den Wechsel der Jahreszeiten umfasst und so die Totalität des pflanzlichen Lebens sichtbar macht.


Hiroyuki Masuyama, 0 Star Sphere, 2018, Kiefer, Epoxidharz und 30.000 Glasfaserstifte


04.08.2018 - 04.11.2018

Thomas Mann und Buddhas Füße Eine Sommerreise mit Hans-Christian Schink

Thomas Mann und Buddhas Füße Eine Sommerreise mit Hans-Christian Schink

Deutsche Fotografen gelten eher als nüchtern und zurückhaltend, und Hans-Christian Schink ist sicherlich einer der leiseren Vertreter dieser Gilde. Seine Werke offenbaren ihre spektakulären Seiten oft erst auf den zweiten Blick, manchmal erst nach eingehender Befragung und Betrachtung - ergreifen dann jedoch um so nachhaltiger.

Unser Sommerspaziergang beginnt in der Hamburger Kunsthalle, die derzeit eine Schau präsentiert, deren Titel es an hanseatischer Zurückhaltung ein wenig mangeln läßt: "Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600". Neben zentralen Arbeiten aus den Beständen der Hamburger Kunsthalle kommen wichtige Leihgaben aus renommierten Museen und Sammlungen, darunter aus dem Musée du Louvre und dem Musée d’Orsay in Paris, der National Gallery und dem Victoria and Albert Museum in London und dem Kunsthaus Zürich. Schink ist in der opulenten Schau mit vier Arbeiten seiner Tohoku-Serie präsent, die nach dem Tsunami von 2011 entstand. Die Ausstellung läuft bis 14. Oktober.

 
HC Schink, Rikuzentakata, Honmaru (1), Iwate Prefecture, 2012, C-Print/Diasec

Aus dem kühlen Hamburg geht es ins sonnige Kalifornien. In Pacific Palisadeswurde Thomas Manns Wohnhaus, in welchem er sein Exil verbrachte, nach einer umfassenden Sanierung Ende Juni durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier wiedereröffnet. Das Haus dient künftig als Residenzort für Wissenschaftler und Intellektuelle. Eines der beiden ausgestellten Kunstwerke ist Schinks Los Angeles-Motiv aus der Serie "1h". Ein Solitär!


Thomas Mann House, Pacific Palisades


HC Schink, 2/23/2006, 4:04 pm – 5:04 pm, N 34°03.712’ W 118°20.979’, Serie "1h", Silbergelatineabzug, Auflage 8+2 ap


Eine umfassende Werkschau des Künstlers ist indessen in Saarbrückenzu bewundern. Das Saarlandmuseumzeigt seine Ausstellung "Hier und dort" noch bis zum 5. August.

HC Schink, Sanitz, 2005, C-Print/Diasec, 121 x 143 cm und 178 x 211 cm, Auflage 5 + 3

Die Ausstellung gibt einen Überblick der bisher bekanntesten Werkgruppen von Hans-Christian Schink und zeigt zudem eine größere Auswahl von Bildern aus seiner jüngsten Serie „Hinterland“.  Schink fotografierte in den letzten zwanzig Jahren weltweit, in Amerika und in Asien, in Spitzbergen und der Antarktis. Trotzdem behielten Arbeiten, die in Deutschland entstanden,, große Bedeutung: Etwa die Serie „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“, die sich mit einem geschichtsträchtigen Wandel  der Topografie auseinandersetzt. Schinks Werk erschöpft sich aber nicht in einem raumzeitlichen Fotografiebewusstsein. In der Serie „1h“ belichtet er Landschaftsaufnahmen exakt eine Stunde lang und protokolliert damit die Bewegung der Erde, indem die Sonne eine schwarz solarisierte Linie ins Bild zu zeichnen scheint: Licht und Zeit werden hier zu Grundmaterialien des Fotografen.

 

Im me Collectors Room Berlin(Stiftung Olbricht) versammelt die Ausstellung THE LONG NOW vom 8. Juli bis zum 27. August 2018 20 aktuelle künstlerische Positionen, in denen unterschiedliche Aspekte von Zeitlichkeit zum Tragen kommen.

 
HC Schink,3/28/2010, 6:43 am—7:43 am, S 08°27.131’ E 119°52.396’, Serie "1h", Silbergelatineabzug, gerahmt, Auflage 8+2 ap

Diese betreffen unseren Zeitbegriff ebenso wie die Muster der Zeitwahrnehmung und nicht zuletzt die Darstellung von Zeit. Die Zeit erweist sich dabei zusehends als offene Größe, die sich in der subjektiven Erfahrung gänzlich anders zeigt als auf den Zifferblättern unserer Uhren. Polaritäten wie Ruhe und Unruhe, Be- und Entschleunigung, aber auch Augenblicklichkeit, Dauer und Vergänglichkeit werden zu zentralen Kategorien

Das Kunstmuseum Moritzburg in Halle an der Saalezeigt bis zum 16. September  "ins Offene -  Fotokunst aus dem Osten Deutschlands seit 1990".


HC Schink, 1/05/2010, 5:46 pm – 6:46 pm, S 06°26.486‘ E 039°27.776‘, Serie "1h", Silbergelatineabzug, gerahmt, Auflage 8+2 ap

Die Ausstellung widmet sich mit dem Abstand von mehr als 25 Jahren erstmals der Frage, welchen Einfluss der Wechsel politisch-ideologisch wie ökonomisch konträrer Gesellschaftssysteme auf das Werk, die Biografie und die künstlerische Weltsicht von Fotografinnen und Fotografen hatte und bis heute hat. So werden am künstlerischen Werk ablesbare und erkennbare Veränderungen und Entwicklungen – persönliche und soziale wie auch allgemein gesellschaftliche – ebenso wie künstlerische Kontinuitäten und Konsequenzen der in diesem Zeitraum entstandenen Fotografien im direkten Vergleich erlebbar.

 

Das SCHAUWERK Sindelfingenzeigt bis 6. Januar 2020 zeitgenössische Fotografie aus der Sammlung Schaufler und knüpft damit an den ersten Teil der Ausstellung LICHTEMPFINDLICHvon 2011 an, die den großen Sammlungsbestand dieses Mediums erstmals dem Publikum im eindrucksvollen Raum des ehemaligen Hochregallagers im SCHAUWERK vorstellte. Das Hochregallager beeindruckt durch seine umlaufende Rampe, die sich über fünfzehn Meter Höhe erstreckt: ein Ausstellungsort par excellence für die Fotografie mit spannenden Sichtachsen über Nah- und Fernsicht.


HC Schink, Büro (4), 1998, C-Print/Diasec, 178 x 211 cm und 121 x 143 cm, Auflage 5 + 3

LICHTEMPFINDLICH 2 präsentiert neben Hauptwerken aus dem ersten Ausstellungsteil auch bislang nie gezeigte Werke, so dass ein umfangreicher Überblick der zeitgenössischen Fotografiesammlung entsteht. Das Hauptinteresse der Sammler Peter Schaufler und Christiane Schaufler-Münch gilt nicht dem Medium als solches und seiner Geschichte, sondern vielmehr geht es um die Faszination, die von bestimmten Motiven, Bilderfindungen und deren formaler Umsetzung ausgeht.Die klassischen Genres der Fotografie – Akt, Portrait, Landschaft, Architektur oder Industrie – spiegeln sich in den Arbeiten wider, sind aber oftmals Zitate oder Stadien eines konzeptuellen Prozesses. Die meisten Protagonisten innerhalb der Sammlung haben den konventionellen Rahmen der Fotografie hinter sich gelassen. Zu den gezeigten Künstlern zählen Nobuyoshi Araki, Thomas Demand, Günther Förg, Andreas Gursky, Candida Höfer, Robert Mapplethorpe, Hiroyuki Masuyama, Bettina Rheims, Thomas Ruff und Hans-Christian Schink.

 

***

 

Diesen Frühsommer erschien im Kerber Verlag HC Schinks neuester Katalog "Burma". Damit ist die gleichnamige Serie des Künstlers abgeschlossen. Zwischen 2013 und 2016 unternahm Hans-Christian Schink mehrere Reisen nach Burma. Ihn faszinierte die Widersprüchlichkeit eines Landes, das sich nach fünfzigjähriger Militärdiktatur in rasantem Wandel zu einem Staat mit den typischen Entwicklungen asiatischer Formen des Kapitalismus befindet. Und das trotz seiner konfliktreichen und blutigen Historie, seiner zahlreichen noch immer schwelenden ethnischen, religiösen und politischen Auseinandersetzungen und den überall sichtbaren Folgen der Misswirtschaft der Generäle als Projektionsfläche für westliche Sehnsüchte nach dem Zauber des ursprünglichen und friedfertigen Daseins dient.

 

Wir zeigen ab 8. September Ausschnitte aus dieser umfangreichen Serie in Frankfurtund laden Sie jetzt schon herzlich zur Eröffnung am 7. September 2018 um 19 Uhr ein. Der Künstler wird anwesend sein. Falls Sie eine Berichterstattung planen, senden wir Ihnen gern ein Exemplar des opulenten Kataloges zu.

 
HC Schink, Mya Thar Lyaung, Bago, Burma series, 2013, ed. 8+2ap

Hans-Christian Schink
Burma
8. September bis 9. November

Eröffnung am Freitag, 7. September im Rahmen des Saisonstarts


18.07.2018 - 18.07.2018

In einem anderen Land - Zeitgenössischer Fotografie in der Kunsthalle Erfurt Erasmus Schröter, Bunker WB 54, 1995, C-Print / Diasec 124 cm x 159 cm

In einem anderen Land - Zeitgenössischer Fotografie in der Kunsthalle Erfurt

In einem anderen Land. Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland
Kunsthalle Erfurt
14. Juli - 30. September 2018

In der Kunsthalle Erfurt läuft ab dem 14. Juli die neue Schau „In einem anderen Land. Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland“.

Bis zum 30. September sind Arbeiten von Tina Bara, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Caroline Dlugos, Else Gabriel, Frank Herrmann, Franz John, Barbara Klemm, Matthias Leupold, Manfred Paul, Rudolf Schäfer, Erasmus Schröter und Maria Sewcz zu sehen.

An der Hausfassade in der Berliner Brunnenstraße Nr. 10 ist in großen Lettern zu lesen: „Dieses Haus stand früher in einem anderen Land“. „Menschlicher Wille kann alles versetzen“ steht in etwas kleinerer Schrift darüber. Die Sätze spielen zutreffend und hintergründig auf den wichtigsten Umbruch in der jüngeren deutschen Geschichte an: die friedliche Abschaffung der DDR durch ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990. Für zahlreiche Menschen bedeutete der Umbruch die Ankunft in einem komplett neuen Leben.

Wie haben Künstlerinnen und Künstler diese Transformationsprozesse durchlaufen? Das von Gabriele Muschter und Uwe Warnke kuratierte Ausstellungsprojekt thematisiert, ob und wenn ja, wie sich der Wechsel konträrer Gesellschaftssysteme und in hoher Geschwindigkeit sich fortentwickelnde Technologien auf die künstlerische Arbeit von Fotografinnen und Fotografen auswirken können. Am Beispiel von dreizehn fotografischen Positionen aus Deutschland von 1976 bis heute werden ablesbare Veränderungen im Werk – politische, persönliche, kulturelle und technologische – sichtbar gemacht.


14.07.2018 - 30.09.2018

Hans-Christian Schink im Thomas Mann Haus in Pacific Palisades Das Thomas Mann Haus in Pacific Palisades

Hans-Christian Schink im Thomas Mann Haus in Pacific Palisades

Am 18. Juni wurde das ehemalige Wohnhaus von Thomas Mann in Pacific Palisades als neuer Residenzort im Raum Los Angeles eröffnet. Das 1941 errichtete Gebäude konnte 2016 auf Initiative von Frank-Walter Steinmeier, Monika Grütters, Herta Müller und vielen anderen Unterstützern für die Bundesrepublik erworben werden. In Ergänzung zum Profil der Villa Aurora als Künstlerhaus entsteht hier ein Residenzprogramm zur weiteren Förderung des intellektuellen und kulturellen Austauschs.

Eine von zwei künstlerischen Positionen im Haus wird von Hans-Christian Schink gestellt. Das Motiv 2/23/2006, 4:04 pm – 5:04 pm, N 34°03.712' W 118°20.979'  aus der Reihe 1h wird ab kommender Woche dauerhaft im Thomas Mann Haus in Pacific Palisades zu sehen sein.

 


02.07.2018 - 02.07.2018

Ins Offene. Fotokunst im Osten Deutschlands seit 1990

Ins Offene. Fotokunst im Osten Deutschlands seit 1990

Ins Offene. Fotokunst im Osten Deutschlands seit 1990

Hans-Christian Schink und Erasmus Schröter
29. Juni – 16. September 2018
Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) 

"Die Ausstellung widmet sich mit dem Abstand von mehr als 25 Jahren erstmals der Frage, welchen Einfluss der Wechsel politisch-ideologisch wie ökonomisch konträrer Gesellschaftssysteme auf das Werk, die Biografie und die künstlerische Weltsicht von Fotografinnen und Fotografen hatte und bis heute hat. So werden am künstlerischen Werk ablesbare und erkennbare Veränderungen und Entwicklungen – persönliche und soziale wie auch allgemein gesellschaftliche – ebenso wie künstlerische Kontinuitäten und Konsequenzen der in diesem Zeitraum entstandenen Fotografien im direkten Vergleich erlebbar.

Wie hat sich das fotografische Werk im Osten Deutschlands sozialisierter Fotografinnen und Fotografen weiterentwickelt bzw. verändert? Welche nun offen stehenden neuen Möglichkeiten wurden erprobt? Welche Resultate sind zu beobachten? Wo veränderte sich die gesamte Arbeitsweise und wo „nur“ das Sujet? Wo gibt es Verwerfungen, wo Kontinuitäten? Die damit im Zusammenhang stehende Frage, wie Fotografinnen und Fotografen aus den alten Bundesländern mit den neuen Realitäten der Wiedervereinigung umgingen, wird anhand repräsentativer Beispiele beantwortet: Wer interessierte sich in welcher Weise für den Osten? Welche Auseinandersetzungen und welche Begegnungen fanden statt? Was zeichnet die Bilder aus?" 
Quelle: Kunstmuseum Moritzburg 

 
Hans-Christian Schink, 1/05/2010, 5:46 pm – 6:46 pm, S 06°26.486‘ E 039°27.776‘, Silbergelatineabzug, gerahmt, Gesamtauflage 8 + 2 ap, 180x225 oder 120x145 oder 80x100 cm

weitere Informationen:  http://www.stiftung-moritzburg.de/


29.06.2018 - 16.09.2018

Lichtung - Wieland Payer im Koekkoek-Haus Kleve

Lichtung - Wieland Payer im Koekkoek-Haus Kleve

Wieland Payer
Lichtung
Koekkoek-Haus Kleve
24. Juni - 09. September 2018

http://www.koekkoek-haus.de/ausstellungen

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 24. Juni um 11.30 im Koekkoek-Haus in Kleve statt.

Es sprechen:

Ursula Geisselbrecht-Capecki, künstlerische Leiterin B.C. Koekkoek-Haus
Jörk Rothamel, Galerie Rothamel Erfurt und Frankfurt a.M. 

"Wieland Payer (geb. 1981 in Erfurt, lebt in Erfurt und Dresden) erfasst Landschaften hinter ihrem sichtbaren Erscheinungsbild: Er weist auf innere Struktur, verborgene Transformation, unerwartete Metamorphose, klärende Reduktion. Auf seinen vielen Reisen und Wanderungen – 2016 in Island - lässt er sich anregen, auf der Suche nach dem unbefangenen, unverstellten Blick.

Der Künstler hat sich der Schwerelosigkeit des Pastells verschrieben wie kein anderer Zeitgenosse. Er stellt sich in der Sommerausstellung im B.C. Koekkoek-Haus erstmalig am Niederrhein vor mit Pastellen, Lithografien und Objekten, eine Übersicht über sein Werk der vergangenen acht Jahre.

Lässt man sich auf Payers Landschafts-Scheinwelt ein, wirkt sie wie eine verschleierte Offenbarung, intensivierte Gegenwart in Zeitlosigkeit und im Schweben, einzigartig in seiner Ernsthaftigkeit. Wieland Payer steht mit der Kunst unserer Zeit und verschafft neue Blickerfahrung.

Der Dialog mit der Sammlung des Künstlerhauses der Romantik führt einen roten Faden im Ausstellungsprogramm fort – Wieland Payer ist zu Gast beim „Prinzen der Landschaftsmaler“." 
Quelle: Stiftung B.C. Koekkoek-Haus

 


24.06.2018 - 09.09.2018

Lorbeeren für Schadow - Moritz Götze im Bundestag

Lorbeeren für Schadow - Moritz Götze im Bundestag

Lorbeeren für Schadow
Moritz Götze
13. Juni 2018 bis 28. April 2019

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet und befindet sich im Schadow-Haus (Seitenflügel), Schadowstraße 12 - 13, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei. Kuratiert wird die Ausstellung von Andreas Kaernbach und Kristina Volke. 


„Vor 225 Jahren wurde die Quadriga auf dem Brandenburger Tor von Johann Gottfried Schadow fertiggestellt. Moritz Götze, der in den letzten Jahren mit vier Emaille-Tableaus zur Geschichte des Parlaments beauftragt worden war, nimmt den Geburtstag von Berlins Wahrzeichen zum Anlass, dem Schöpfer der Quadriga einen Lorbeerkranz zu flechten und sich seinem Werk kongenial anzunähern. Damit vervollständigt der Hallenser Künstler eine Interpretationen preußischer Geschichte und holt sie aus einem zunehmend in den Büchern versteckten Kanon kulturhistorischer Erinnerungskultur höchst lebendig in unsere Zeit.

Aber nicht nur die Quadriga und die Viktoria stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern auch der Zug der Friedensgöttin, der von Schadow gestaltete Fries unmittelbar unter der Quadriga, der verrät, dass die Viktoria als Friedensgöttin konzipiert war. Das Brandenburger Tor nach dem Vorbild der Propyläen der Akropolis in Athen sollte ein Friedenstor werden, das König Friedrich Wilhelm II. als neuen ,,Perikles“ feiert: Es versinnbildlichte die Hoffnung des Monarchen, von Berlin aus eine europäische Friedensordnung aufbauen zu können.“ Quelle: Ausstellungsflyer des Sekretariat des Kunstbeirates des deutschen Bundestags


Das Grußwort zur Ausstellung sprach Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble.


22.06.2018 - 28.04.2019

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