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Wieland Payer im Museum Schloß Wilhelmsburg

Wieland Payer im Museum Schloß Wilhelmsburg

WIELAND PAYER
Nocturne
Museum Schloß Wilhelmsburg
20. Mai bis 25. September 2022

Zur Eröffnung mit dem Künstler am Donnerstag, 19. Mai 2022 um 18 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.


Wieland Payer, Blue Fall,  2020, Pastell, 190 x 300 cm

Wieland Payer beweist zeichnerische Virtuosität und ein besonderes Gespür für faszinierende Themen. Seine Landschaften und Stilleben sind weitgehend menschenfrei und überzogen von rätselhaften Erscheinungen. Entstammen sie Fiktionen, Beschreibungen humboldtscher Entdecker oder schlicht künstlerischer Phantasie? Payer verwebt Gegenständliches, Abstraktes und Metaphysik zu etwas Neuem. Seine Idealbilder fungieren als Visionen einer anderen Welt. Seine Objekte vermitteln den Eindruck, diese Welt sei bereits präsent. 


Wieland Payer, Felsentor, 2018, Pastell, 70 x 100 cm

Mit dem phantastischen Charakter der Werke korrespondiert ihr ungewohnter Auftritt: Wieland Payer arbeitet mit Pastellmalerei und präsentiert diese Technik in neuem Glanz. Das gelingt ihm durch ihre ungewöhnliche Anwendung aufs Großformat, ihre brillante Beherrschung und behutsame Weiterentwicklung. 

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Wieland Payer (*1981 in Erfurt) lebt und arbeitet in Dresden. Er studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle (Diplom, 2009), der Accademia di Belle Arti Rom (Erasmusstipendium) und am Royal College of Art in London (Stipendium der Studienstiftung und des DAAD, Master, 2011). Arbeiten des jungen Künstlers befinden sich in renommierten öffentlichen Sammlungen. 

Museum Schloß Wilhelmsburg
Schloßberg 9
98574 Schmalkalden
03683 403186
geöffnet täglich 10 - 18 Uhr



10. Mai 2022

Nguyen Xuan Huy,

Nguyen Xuan Huy, "Exercises for Paradise"


A Long Hike, 2021, Öl auf Leinwand, 197 x 135 cm, 19.900 Euro


Close to Heaven, 2021, Öl auf Leinwand, 300 x 207 cm, 30.400 Euro


Der Durchgang, 2021, Öl auf Leinwand, 207 x 300 cm, 30.400 Euro


Kitchen Lost, 2021, Öl auf Leinwand, 250 x 140 cm, 23.400 Euro


Lost Horizon, 2021, Öl auf Leinwand, 137 x 100 cm, 14.200 Euro

Second Legs, 2021, Öl auf Leinwand, 250 x 197 cm, 26.800 Euro


Silence 9, 2020, Öl auf Leinwand, 90 x 70cm, 9.600 Euro


Silence 11, 2021, Öl auf Leinwand, 90 x 70 cm, 9.600 Euro


Silence 12, 2021, Öl auf Leinwand, 90 x 70 cm, 9.600 Euro


Talking about Black Holes, 2019, Öl auf Leinwand, 220 x 140 cm, 21.600 Euro


Exercises, 2022, oil on canvas, 207 x 300 cm, 30.400 Euro


Ausweichmanöver, 2022, oil on canvas, 220 x 157 cm, 22.600 Euro


Helium Gone, 2022, oil on canvas, 197 x 135 cm, 19.900 Euro


Next Step, 2022, oil on canvas, 137 x 100 cm, verkauft


Silence 13, 2022, oil on canvas, 70 x 90 cm, 9.600 Euro

 


26. April 2022

Moritz Götze,

Moritz Götze, "Ermessensspielraum"

Im Schatten der Ereignisse, 2021, Emailmalerei auf Stahl, 154 x 75 cm, 5.000 Euro
Tugend und Laster, 2021, Emailmalerei auf Stahl, 137 × 60 cm, 4.500 Euro

Die 80er, 2021, Öl auf Leinwand, 180 x 140 cm, 12.800 Euro
Peter im Windpark - nach Hakenbeck, 2021, Öl auf Leinwand, 140 x 100 cm, 9.000 Euro

Klare Verhältnisse, 2021, Öl auf Leinwand, 140 x 100 cm, 9.000 Euro
Der Traum, 2021, Emailmalerei auf Stahl, 170 x 120 cm, 10.000 Euro
 

Kabelsalat, 2021, Emailmalerei auf Stahl, 170 x 120 cm, 10.000 Euro


Selbst nach Albrecht Dürer, 2021, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 4.400 Euro
Schön, 2021, Öl auf Leinwand, 200 x 160 cm, 14.400 Euro
Männlicher Torso, 2021, Öl auf Leinwand, 140 x 100 cm, 9.000 Euro
German Soup, von Charlotte von Stein bis Wieland, 2021, Emailmalerei, 60 x 34,5 cm,  je 2.000 Euro
Er hat den Boden voll Skulpturen, 2020, Email, 123 x 48 cm, 4.000 Euro
Masse, 2020, Email, 123 x 48 cm, 4.000 Euro
Wieso, 2020, Email, 123 x 48 cm, 4.000 Euro
Triptychon der Angst I-III, 2021, Öl auf Leinwand, 160 x 300 cm, 19.000 Euro

 


24. April 2022

Hans-Christian Schink im Museum für zeitgenössische Kunst in Odessa

Hans-Christian Schink im Museum für zeitgenössische Kunst in Odessa

In Kooperation mit dem Museum für zeitgenössische Kunst in Odessa starten wir eine virtuelle Ausstellung mit Werken von Hans-Christian Schink. Mitarbeiter des Museums montierten Abbildungen von Werken des Künstlers in virtuelle und reale Räume. Entscheiden Sie sich für den Erwerb eines der Werke, geht die Hälfte des Kaufpreises (abzüglich deutscher Steuern und der Herstellungskosten der großformatigen Fotografien) an das Museum.

Hans-Christian Schink (*1961 in Deutschland) fotografiert „besondere Landschaften, im Schnittpunkt menschlicher Bestrebungen und ihrer natürlichen Voraussetzungen. Es ist dieses menschliche Interesse, welches ‚Landschaft’ erst konstituiert, indem es sie als Gestalt aus dem umgebenden Land heraushebt, gleichsam figürlich vom Grund abgrenzt.“ schreibt Kai Uwe Schierz.

„Kann man weniger aussprechen und doch zugleich alles sagen?“ fragt Mark Siemons in der FAZ, während Boris Hohmeyer für „Art“ über eine Arbeit Schinks urteilt, sie sei „so streng und schön wie von Barnett Newman gemalt“.


Hans-Christian Schink, A 9 / A 38, Interchange Rippachtal (1), 1998, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro
 
Hans-Christian Schink, A 71- near Trassdorf, 1999, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro

Hans-Christian Schink, A 71- Schwarzbachtal Bridge, 2001, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro
 
Hans-Christian Schink, Antarctica 1, 2010, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro
 
Hans-Christian Schink, Antarctica 2, 2010, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro
 
Hans-Christian Schink, Antarctica 4, 2010, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro
 
Hans-Christian Schink, Flores, 2010, gelatin silver print, framed, total ed. 8 + 2 ap, 180 x 225 cm
40000 Euro
 

Hans-Christian Schink, Namibia (4), 2009, gelatin silver print, framed, total ed. 8 + 2 ap, 180 x 225 cm
40000 Euro

Hans-Christian Schink, Dama Lin Khar Ra Paya, Bago (2), 2013, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro

Hans-Christian Schink, Mya Thar Lyaung, Bago, 2013, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro
 
Hans-Christian Schink, Win Sein Taw Ya (2), Mudon, 2016, c-print/diasec, framed, edition 5 + 3, 178 x 211 cm 
23000 Euro

 


16. April 2022

Galerie Rothamel supports Odessa

Galerie Rothamel supports Odessa


In Odessa am Schwarzen Meer befindet sich eines der bedeutendsten Museen der Ukraine, das „Museum für West- und Ostkunst“. Zu seinen Sammlungen gehören Gemälde von Frans Hals und Caravaggio ebenso wie antike und fernöstliche Meisterwerke.

Russische Truppen stoßen in Richtung der Stadt vor, das Museum wird derzeit evakuiert. Zur Unterstützung des Hauses und seiner Mitarbeiter haben wir mit Direktor Igor Poronyk ein Übereinkommen über eine virtuelle Ausstellung der Künstlerinnen und Künstler unserer Galerie in seinem Hause getroffen: Das Museum stellt uns Fotos seiner leergeräumten Säle zur Verfügung und wir montieren Werke unserer Künstler hinein. Der Verkauf erfolgt ganz konventionell über die Galerie, mit einem kleinen, aber feinen Unterschied zum üblichen Procedere: Die Hälfte des Galerieanteils geht ans Museum.
 


Moritz Götze, Schön, 2021, Öl auf Leinwand, 200 x 160 cm, 14.400 Euro


Ellen Akimoto, Horses Falling on Horses, 2021, Öl und Acryl auf zwei Leinwänden, 240 x 300 cm, 12.900 Euro


Harald Reiner Gratz, Kein Garten Eden, 2021, Öl auf Leinwand, 200 x 500 cm, 21.000 Euro


Hans-Christian Schink, Parco degli Acquedotti (1), Serie "Aqua Claudia", 2014, C-Print/Diasec, 178 x 211 cm, Auflage 8 + 2 AP, 23.000 Euro


Undine Bandelin, Die Promenade, 2020, Öl und Acryl auf Leinwand, 200 x 250 cm, 9.000 Euro


Nguyen Xuan Huy, Der Durchgang, 2021, Öl auf Leinwand, 207 x 300 cm, 30.300 Euro


Hiroyuki Masuyama, Das große Gehege (nach Caspar David Friedrich, 1832), 2016, LED Lightbox, Auflage 5, 73,5 x 102,5 x 4 cm, 12.000 Euro


Michiko Nakatani, Souzou no Yoroi (Rüstung aus der Vorstellung), 2013, Kunstharz / Pigment / Eisen, Unikat,  165 x 53 x 32 cm, 13.200 Euro


Dana Meyer, Arapides, 2018, Stahl - geschmiedet und geschweißt, 295 x 79 x 130 cm, 24.000 Euro


Jörg Ernert, Gewölbegang (nach Guardi),  2. Fassung, 2021,  Acryl auf Leinwand, 150 x 110 cm, 5.980 Euro


Wieland Payer, Blossom, 2021, Pastell und Aquarell auf grundiertem MDF,  ∅ 100 cm, 6.000 Euro

Thitz, Kiev, 2022, Acryl und Tüten auf Leinwand, 80 x 120 cm, verkauft

18. März 2022

Hiro Masuyama in Kunstmuseum Solingen

Hiro Masuyama in Kunstmuseum Solingen

19.03. bis 24.04.2022

Zeitreise 1817- 2022

Friederich August De Leuw (1817 – 1888) und Hiroyuki Masuyama (*1968)

Bilder aus dem 19. Jahrhundert des aus Gräfrath stammenden Malers Friedrich August de Leuw werden Werke von Hiroyuki Masuyama gegenübergestellt, der seine Fotografien im 21. Jahrhundert digital bearbeitet.

Beide Künstler haben an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert. Dabei war der 1968 in Japan geborene Künstler auf der Suche nach den gleichen Landschaftsvorbildern wie De Leuw, die er mit digitaler Technik zeitgemäß wiedergibt.

Der bekannte Felsen „Rheingrafenstein“ an der Nahe diente zahlreichen Malern der Romantik als Motiv. Friedrich August De Leuw war 1876 an diesem markanten Ort, um zu malen. Zur gleichen Zeit hielt sich William Turner dort auf, um in der Natur zu skizzieren.

Hiroyuki Masuyama fotografierte den Felsen aus gleicher Perspektive wie die Maler des 19 Jahrhunderts. Hunderte digitaler Fotografien fügte er zu einem Bild zusammen, das mit Hilfe von Licht und Leuchtkasten zu spektakulärer Wirkung gelangt. Neben der kunsthistorischen Analyse der verschiedenen Epochen thematisiert Hiroyuki Masuyama die Ästhetik von Landschaft. Wie unterscheidet und wie gleicht sich das emotionale Verhältnis des Menschen zur Natur im Laufe der Jahrhunderte? Der Vergleich der beiden Positionen eröffnet zahlreiche spannende Perspektiven und stellt tiefgründige Themen in den Fokus: Was verbindet den digital geprägten Menschen mit der Romantik des 19. Jahrhunderts? Warum ist die Sehnsucht nach Landschaft und Natur durch alle Zeiten ein Grundbedürfnis menschlichen Empfindens? Wie vermittelt Kunst als Ausdrucksträger dieses Empfinden in der Gegenwart? Die Ausstellung gibt Antworten, die rational und emotional erlebbar sind und den Horizont erweitern.

 

Ein spektakuläres Exponat des Düsseldorfer Künstlers Hiroyuki Masuyama in der Ausstellung „Zeitreise“ ist eine große Holzkugel, die aus vielen tausend Holzdreiecken zusammengesetzt wurde. Wenn man in ihr sitzt und die Eingangsluke schließt, fällt Licht durch 30.000 kleine und größere Löcher ins Innere. Die Lichteinlässe sind wie die Sterne im Universum angeordnet.


16. März 2022

NOTHILFE UKRAINE - FÜR FRIEDEN UND FREIHEIT

NOTHILFE UKRAINE - FÜR FRIEDEN UND FREIHEIT

Liebe Kunstfreunde,

zur Unterstützung der Leidtragenden in der Ukraine, aber auch der Mutigen und Friedliebenden in Rußland müssen wir alle beitragen, wenn wir nicht wollen, dass der Krieg zu uns kommt. Wir haben uns gemeinsam mit unseren Künstlern einiges ausgedacht. Jetzt sind Sie gefragt. Machen Sie mit!

Ihr / Euer Jörk Rothamel


MORITZ GÖTZE
Wo sind deine Gedanken 

Galerie Rothamel Erfurt
verlängert bis 20. März 2022

„Wenn die Geschichte eine Dunkelkammer ist, dann zählt Götze zu den Lichtmachern. Er leistet sich den ungetrübten Blick, frei von Ideologie.“
(Christoph Tannert) 

Moritz Götze hat bereits eine großzügige Spende geleistet und darüberhinaus eine Flüchtlingsfamilie aufgenommen. 10% des Umsatzes aller Käufe, die Sie bis zum Ende seiner Ausstellung tätigen, spenden wir für Schutzwesten.

 
Moritz Götze, Klare Verhältnisse, 2021, Öl auf Leinwand, 140 x 100 cm, 9000 Euro

 
 
NGUYEN XUAN HUY
Close to Heaven
Malerei
Galerie Rothamel Frankfurt
18. März bis 1. Mai

Zur Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 18. März ab 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. 

Zur Eröffnung bieten wir zahlreiche Publikationen des Künstlers an. Der Verkaufserlös geht in voller Höhe an die Nothilfe Ukraine der Aktion "Deutschland hilft". Bitte kommen Sie und kaufen Sie Bücher, Bücher, Bücher!

Für jedes am Eröffnungsabend verkaufte Kunstwerk spenden wir weitere 1000 Euro. Kaufen Sie  Bilder, Bilder, Bilder!


Nguyen Xuan Huy, Invasion,2017, Öl auf Leinwand, 180 x 150 cm, 19800 Euro



THITZ
Freedom Bags
Galerie Rothamel Erfurt
26. März bis 24. April

Zur Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 25. März um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich nach Erfurt ein.

Zur Unterstützung der Opfer des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat der Künstler, der stets in einem roten und einem gelben Schuh unterwegs ist, ein Objekt geschaffen: "One Yellow, One Blue". Es kostet 2500 Euro. Der Verkaufserlös geht in voller Höhe an die Nothilfe Ukraine der Aktion "Deutschland hilft".
 

Thitz, One Yellow, One Blue, 2022, Schuh-Objekt, verkauft

11. März 2022

Hans-Christian Schink im Von der Heydt-Museum Wuppertal

Hans-Christian Schink im Von der Heydt-Museum Wuppertal

Am 25. Februar eröffnet Hans-Christian Schink im Von der Heydt-Museum eine umfangreiche Retrospektive.
Zugleich stellt Schink seine neue Serie „Unter Wasser“ vor. 
Es erscheint ein Katalog.
 
Hans-Christian Schink
Freundschaftsanfrage No 1
 
26. Februar bis 10. Juli 2022
Eröffnung am 25. Februar, 19:30 Uhr
von-der-heydt-museum.de

24. Februar 2022

Moritz Götzes neues Projekt - Wie aus der Kirchenruine in Pobles eine Kunsthalle werden soll Bildrechte: Theo M. Lies

Moritz Götzes neues Projekt - Wie aus der Kirchenruine in Pobles eine Kunsthalle werden soll

In Pobles bei Lützen in Sachsen-Anhalt verfällt seit Jahrzehnten die Kirche, in der Friedrich Nietzsches Großvater als Pfarrer tätig war. Nun hat sich ein Verein um den Künstler Moritz Götze der Kirchenruine angenommen und verfolgt ambitionierte Ziele: aus der Kirche soll eine Kunsthalle entstehen. Die erste Ausstellung ist bereits für Herbst 2022 geplant – in dem noch dachlosen Innenraum von St. Gangolf.

Wer sich von der Autobahn 14 aus dem kleinen Ort Pobles bei Lützen nähert, der kann die Sankt Gangolf Kirche gar nicht verfehlen. Auf einem kleinen Hügel gelegen, ist sie eine eindrucksvolle, aber auch hoch ruinöse Landmarke. In den letzten Jahren der DDR schon wurde das Gotteshaus aufgegeben und verfiel in den folgenden Jahrzehnten mehr und mehr. Jetzt stehen hier nur noch die Mauern und ein Turm dachlos herum, im Inneren wachsen Bäumen.

Aber seit vier Wochen steht genau hier ein Bauschild. Aufgestellt von Lüder Laskowski. Und es wird wohl auch nicht das letzte Schild sein, das der Vorsitzende des Vereins "Kaisersaschern" hier in den Pobleser Himmel ragen lassen will: "Perspektivisch wollen wir hier eine Kunsthalle errichten. Das klingt zwar verrückt, aber das ist genau in dem Spannungsfeld zwischen der realen Geschichte, der realen Gegenwart und dem imaginären Ort Kaisersaschern, glaube ich, sehr spannend und realistisch."

Seinen Namen Kaisersaschern hat sich der Verein von Thomas Mann geborgt, dessen Romanheld Adrian Leverkühn im Dr. Faustus in der fiktiven Kleinstadt Kaisersaschern an der Saale geboren wurde. Und die sieht ganz so wie Naumburg aus, wie Mann in seinem Faustus schreibt: "Kaisersaschern, ein Bahnknotenpunkt, ist mit seinen 27.000 Einwohnern durchaus sich selbst genug und fühlt sich, wie jede deutsche Stadt, als ein Kulturzentrum von geschichtlicher Eigenwürde."

Nun hat dieses imaginäre Kaisersaschern mit Pobles einen neuen kulturellen und geistigen Ortsteil erhalten. Im letzten Sommer u.a. von dem halleschen Maler Moritz Götze mitgegründet, ist der Verein nun Eigentümer der Pobleser Kirche, die aber noch einen weiten Weg zur Kunsthalle zurücklegen muss.

MDR BEITRAG


21. Februar 2022

Jörg Ernert,

Jörg Ernert, "Scenografia"

Beleuchtung, 2. Fassung, 2017, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm, 3220 Euro
La  Cenerentola, 2. Fassung, 2017, Aquarell, 36 x 26 cm, gerahmt, 1550 Euro

Spiegel II, 2016, Acryl auf Papier, 67 x 110 cm, gerahmt, 4000 Euro

Auftritt, große Fassung, 2018, Acryl auf Leinwand, 170 x 280 cm, 10800 Euro

Haus, große Fassung, 2021, Acryl auf Leinwand, 110 x 150 cm, 5980 Euro

Sturmbewegte See, nach Gude, 1. Fassung, 2015, Acryl auf Papier, 20 x 31 cm, gerahmt, 1300 Euro

Abend am Fischereihafen, nach Hellwag, 2. Fassung, 2018, Acryl auf Papier, 24 x 36 cm, gerahmt, 1500 Euro

Zirkus, nach Meyerheim, 1. Fassung, 2018, Acryl auf Papier, 18 x 23,5 cm, gerahmt, 1200 Euro

Zirkus, nach Meyerheim, 2. Fassung, 2018, Acryl auf Papier, 18 x 23,5 cm, gerahmt, 1200 Euro

Handschuhsinfonie, nach Klinger und Kubin, 2020, Acryl auf Leinwand, 118 x 238 cm, 8188 Euro

Brücke an der Lagune, nach Canaletto, 3. Fassung, 2021, Acryl auf Leinwand, 120 x 130 cm, 5750 Euro

Gewölbegang, nach Guardi, 2. Fassung, 2021, Acryl auf Leinwand, 150 x 110 cm, 5980 Euro

Brücke an der Lagune, nach Canaletto, 7. Fassung, 2021, Monotypie, 59 x 99 cm, gerahmt, 4000 Euro
Gewölbegang, nach Guardi, 1. Fassung, 2021, Monotypie, 30 x 27,5 cm, gerahmt, 1400 Euro
Brücken am Kanal, nach Guardi, 1. Fassung, 2021, Monotypie, 30 x 27,5 cm, gerahmt, 1400 Euro
 
 

 


15. Januar 2022

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