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Freddy Langer über Hans-Christian Schinks Serie „Am Weg“, FAZ vom 16. Juli

Freddy Langer über Hans-Christian Schinks Serie „Am Weg“, FAZ vom 16. Juli

Am Donnerstag, 16. Juli 2026 erscheint in der FAZ ein zauberhafter Artikel von Freddy Langer über Hans-Christian Schinks Serie „Am Weg“ und die gleichnamige Ausstellung in unserer Frankfurter Galerie. Unbedingt lesenswert! Leider dürfen wir ihn aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht veröffentlichen. Also Zeitung kaufen…



17. Juli 2026

Moritz Götze & Werner Tübke im Museumshof Zingst

Moritz Götze & Werner Tübke im Museumshof Zingst

Die Big Four des Sozialistischen Realismus hätten diese Ausstellung wahrscheinlich nicht so lustig gefunden, aber die offizielle DDR war sowieso eher spaßbefreit. Nichtsdestotrotz ist sie prächtig gelungen - tief, gehaltvoll überbordend und amüsant. Zu verdanken ist das  ihrem Kurator Freddy Langer, dem Künstler Moritz Götze, einem umtriebigen befreundeten Sammlerpaar, mehreren Galeristen und natürlich auch einigen der oben erwähnten Genossen, besonders Werner Tübke, einem wirklich Großen der Malerei des 20. Jahrhunderts. 


13. Juli 2026

Franziska Maderthaner Vizepräsidentin des Künstlerhauses Wien

Franziska Maderthaner Vizepräsidentin des Künstlerhauses Wien

Die österreichische Malerin Franziska Maderthaner stellte im Frühjahr 2025 erstmals bei uns aus - "Junger Mann mit Tulpe" war in unserer Erfurter Galerie zu sehen. Heute ist sie zur neuen Vizepräsidentin des Künstlerhauses in Wien gewählt worden. Am 2. Oktober um 18:30 Uhr eröffnet sie in unserer Frankfurter Galerie eine Ausstellung ihrer virtuosen, Gegenständlichkeit mit Abstraktion verwebenden Malerei.


13. Juli 2026

Harald Reiner Gratz im Thüringer Landtag

Harald Reiner Gratz im Thüringer Landtag

Vom 24. Juni bis zum 30. August 2026 stellt Harald Reiner Gratz im Thüringer Landtag aus.
Die Präsentation umfaßt eine Auswahl von Bildern aus den zurückliegenden zehn Jahren.
Teile verschiedener Werkgruppen werden zu einem spannenden Ensemble zusammengeführt.

Harald Gratz ist ein Kind, ein Gaukler, Jongleur mit theatralischem Vermögen, ein gläubiger Wahrheitssucher und unaufhaltsam im selbstzweifelnden Schaffensdrang: Ein Maler eben. Wenn man die riesige Auswahl von Zeichnungen als Grundlage seiner Bilder zu begreifen versucht, so mag das in den ersten Jahren seines Schaffens noch richtig sein, doch spätestens ab der Jahrhundertwende entsteht da etwas Neues: Ein Geflecht aus Erkundung, Bezeichnung und Erprobung, das keine darauffolgende Malerei mehr nötig hat und die Differenzierung zwischen Zeichnung und Malerei aufhebt. Wenngleich an der einen oder anderen Stelle ein Neo seine Pfeife raucht, findet Gratz hier sicheren Tritt und begibt sich in eine neue und eigenständige Bildwelt.
Werner Liebmann, Maler und Grafiker

Harald Reiner Gratz wäre nicht geworden, was er heute ist, wenn er sich hinter seiner Kunst verschanzte. Er lebt offensiv und malt auch so, immer interessiert an Experimenten, immer auf Entdeckungen aus. Er ist Thüringer, ohne selbstgenügsam zu sein (was fast schon ein Widerspruch ist). Seine Kunst ist kein Gegenbild unserer Zeit, sondern ein Spiegel, gerade in der Vielfalt ihrer Facetten, in der Gleichrangigkeit verschiedener Perspektiven, im letztendlich rätselhaften ihrer genauen Bedeutung. Er ist ein Vielproduzierer, einer im Schaffensrausch, im Farbrausch. Dass er dabei nicht der Beliebigkeit anheimfällt, verdank er seinem Kopf. Der ist bodenständig und reist gern, ungeduldig und ausdauernd; ein wortkarger Geschichtenerzähler, wach und zugleich im Rausch seiner Imagination. Das Gemisch stimmt, würden Motorsportler sagen …
Prof. Kai-Uwe Schierz, Kunsthistoriker

 




19. Juni 2026

Undine Bandelin in der Kunsthalle Erfurt

Undine Bandelin in der Kunsthalle Erfurt

Colours & Values - MalerinnenNetzWerk Leipzig-Berlin

14. Juni - 1. November 2026
Vernissage: 13. Juni um 18 Uhr

Schon lange haben Künstlerinnen erkannt, dass kollektives Handeln stärkt. Diesen Gedanken aufnehmend, haben sich Künstlerinnen aus Berlin und Leipzig zum MalerinnenNetzWerk (MNW) zusammengeschlossen. Das Netzwerk versteht sich als eine Plattform für zeitgenössische Malerei mit dem Ziel, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen durch eine konzentrierte Ausstellungsaktivität zu erhöhen und ihren Austausch und ihre Vernetzung zu fördern. 

Seit Herbst 2015 stellen die Künstlerinnen des MNW in unterschiedlichen Konstellationen in Museen, Galerien und anderen Kunsträumen aus. Über die Ausstellungen hinaus organisieren sie regelmäßig Ateliertreffen mit Werkbesprechungen, geben gemeinsam Publikationen heraus und unterstützen sich auf vielfältige Weise.

Die Präsentation in der Kunsthalle ist thematisch offen. Es werden unterschiedliche Positionen und Ansätze im Bereich eines klassischen Mediums vorgestellt und neue Tendenzen aufgezeigt. Unter anderem sind 3 großartige neue Werke von Undine Bandelin zu sehen.






Teilnehmende Künstlerinnen
Undine Bandelin
Joanna Buchowska
Isabelle Dutoit
Nina K. Jurk
Katrin Kunert
Gudrun Petersdorff
Ann-Katrin Schaffner
Sophia Schama
Anija Seedler
Bettina Sellman
Miriam Vlaming
Susanne Wurlitzer
Elke Albrecht
Annekatrin Lemke
Ulrike Theusner 

04. Juni 2026

Hiroyuki Masuyama und James McNeill Whistler im Kunstforum Ingelheim

Hiroyuki Masuyama und James McNeill Whistler im Kunstforum Ingelheim

26. April bis 5. Juli 2026
Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus

Eine Doppelausstellung im Kunstforum Ingelheim vereint Werke von  Hiroyuki Masuyama (*1968 in Tsukuba, Japan, lebt in Düsseldorf) Radierungen und Lithografien des großen amerikanischen Grafiker James McNeill Whistler (1834–1903) 

 
James McNeill Whistler (1834–1903) revolutionierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Radierungen und Lithografien die künstlerische Grafik.
Im Fokus der Ausstellung stehen Whistlers Radierungen und Lithografien, die Ansichten von London und Venedig zeigen. Personendarstellungen aus seinem persönlichen Umfeld zeigen als dritten Themenbereich die einfühlsame Seite des als exzentrisch geltenden Künstlers. Die ausgestellte Motivvielfalt offenbart die Meisterschaft seiner ungewöhnlichen Techniken.



Whistlers Leben war geprägt von zahlreichen Reisen, die ihm immer wieder neue Motive boten und in grafischen Arbeiten direkt vor Ort festgehalten wurden. Nach seiner Übersiedelung als 21-Jähriger von der Ostküste der USA nach Paris ließ er sich 1859 in London nieder. Über seine Kunst erkundete er gleichsam die Stadt an der Themse und schuf bis Ende der 1890er Jahre zahlreiche Grafiken, die damals ungewöhnliche Ansichten des Flusses, seiner Uferzonen und Brücken, Schiffe und Hafenszenen sowie die Menschen im Alltag zeigen.

Reisefreudig bis ein Jahr vor seinem Tod 1903, hielt sich Whistler immer wieder länger in verschiedenen europäischen Städten auf und war aufgrund dessen ein gut vernetzter Künstler. So lebte und arbeitete er 1879/80 über ein Jahr lang in Venedig. Dort schuf er Radierungen von den Wasserseiten prächtiger Paläste und typisch venezianische Brücken einerseits, vor allem aber Motive mit Durchgängen, Höfen oder Werkstätten jenseits der touristischen Attraktionen.

Gleichzeitig werden Objekte und Fotoarbeiten des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama gezeigt. Seine Werke sind häufig Zeitreisen, in denen das Heute und das Gestern übereinandergelegt und eingepasst sind.

Masuyama spannt den Bogen zur Gegenwart. Der japanische Künstler reiste auf den Spuren Whistlers nach London und Venedig.
Dort fand er die Orte, an denen Whistler seine Radierungen schuf, und nahm Fotografien der jetzigen Situationen auf: heutige Bauten, Fahrzeuge, Schiffe oder Menschen in der Kleidung unserer Zeit. In den neu entstandenen Arbeiten ist die aktuelle Ansicht jener Orte von Masuyama über die historischen Grafiken von Whistler gelegt. Sie offenbaren, wie erheblich sich etwa das Themse-Ufer in den rund 150 vergangenen Jahren entwickelt hat, und wie geringfügig sich dagegen die Veränderung der italienischen Lagunenstadt ausnimmt. Wie schon in früheren Werken visualisiert Masuyama hier erneut sein Hauptthema, das sich seit 1997 durch sein künstlerisches Schaffen zieht: die Verbindung von Raum, Zeit und Veränderung.

Zum tieferen Verständnis von Masuyamas Kunstschaffen bildet eine Gruppe älterer Arbeiten im Untergeschoss den vierten Ausstellungsteil: mit äußerst beeindruckenden, teils begehbaren Installationen, großformatigen Lichtkästen oder filigranen Arbeiten aus Papier. Sie eint die Idee, dass sich jeder Raum – ob klein wie ein Rasenstück oder groß wie das Universum – mit dem Lauf der Zeit kontinuierlich, wenngleich unterschiedlich intensiv verändert.

Die Arbeiten beider Künstler sind die Einladung zu einer »Reise«, in der sich Vergangenheit und Gegenwart immer wieder berühren, durchblenden, ergänzen und zu bedeutenden Zeitdokumenten verbinden.

Wie andere Künstler:innen des Impressionismus sammelte auch Whistler japanische Holzschnitte. Die intensive Beschäftigung damit wird im Bildaufbau seiner eigenen Werke erkennbar. Ausgesuchte Beispiele namhafter japanischer Holzschnittkünstler wie Utagawa Hiroshige, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro flankieren daher einzelne seiner Grafiken.

Zur kunsthistorischen Kontextualisierung sind Whistlers Arbeiten außerdem ausgewählte Grafiken einiger britischer, französischer und US-amerikanischer Weggefährten zur Seite gestellt: Die Blätter von Seymour Haden, Frank Short, Édouard Manet, Camille Pissarro, Marcellin Desboutin oder Joseph Pennell, lassen die wechselseitigen stilistischen Einflussnahmen nachvollziehbar werden.

(unter Verwendung eines Texts des Kunstforums Ingelheim)
 
 
 
 
 

29. April 2026

Hans-Christian Schink - Frankfurt, Leipzig, Rom, Tokyo, Cottbus, Bremen

Hans-Christian Schink - Frankfurt, Leipzig, Rom, Tokyo, Cottbus, Bremen

hiermit laden wir Sie/Euch schon jetzt sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Am Weg in der Galerie Rothamel Frankfurt am Main am 21. Mai um 17:30 Uhr ein. Noch bis zum 16. Mai sind diese Arbeiten in der Galerie Rothamel Erfurt zu sehen. 
 
Am Mittwoch, den 22. April um 18 Uhr eröffnet der Bilderkosmos #3 im Museum der bildenden Künste Leipzig. 
Die Ausstellung zeigt mit einer medienübergreifenden Auswahl an Gemälden, Skulpturen, Papierarbeiten und Fotografien die Vielfalt der Kunst aus Leipzig und setzt sie in Dialog zu nationalen und internationalen Positionen. Der Rundgang beginnt mit herausragenden Werken Max Beckmanns (1884 – 1950), umfasst die Kunst der Moderne, setzt den Schwerpunkt bei der Kunst aus der DDR und reicht bis in die unmittelbare Gegenwart. (Ankündigungstext MdbK)
Hier ist Hans-Christian Schink mit einer Arbeit aus meiner Serie Verkehrsprojekte Deutsche Einheitvertreten.
 
Besonders gerne möchte der Künstler Sie noch auf den neuen Podcast der Buchgestalterin Hannah Feldmeier aufmerksam machen. Die Stimme zum Buch ist eine vor ihr kürzlich begonnene Reihe von Gesprächen mit Künstlern, deren Bildwelten sie in intensiver Zusammenarbeit in ganz wunderbare Bücher verwandelt hat. In der aktuellen Folge reden Schink und Feldmeier über die Entstehung von Am Weg. Auch verfügbar auf Spotify (open.spotify.com) und Apple Podcasts.
 
Aus aktuellem Anlass ein weiterer Hinweis: Soeben ist der Band 25 von European Eyes on Japan erschienen. Für dieses außergewöhnliche Fotoprojekt wurden seit dem Beginn im Jahr 1999 mehr als 70 europäische Fotografen eingeladen, in einer der 47 Präfekturen Japans zu einem selbst gewählten Thema zu arbeiten. Schink durfte 2009 dabei sein. 2025 haben Sanna Krook (Finnland) und Dominika Jackuliaková (Slowakei) die Präfektur Fukui besucht.
Eine Übersicht der bisherigen Publikationen findet sich hier: eu-japanfest.org
 
Laufende Ausstellungen mit Hans-Christian Schink:
Roma nel Mondo – MAXXI Rom, verlängert bis 26. April
MOMAT Collection – The National Museum of Modern Art Tokyo, bis 10. Mai
Merkwürdig? Merk würdig! – Museum Dieselkraftwerk Cottbus, bis 31. Mai
Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom, Kunsthalle Bremen, bis 5. Juli
 

17. April 2026

Künstlergespräch mit Dana und Undine

Künstlergespräch mit Dana und Undine

Zum Künstlerinnengespräch mit Dana Meyer und Undine Bandelin am Donnerstag, 26. März um 17:30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

In der Doppelschau von Undine Bandelin und Dana Meyer treffen Stahlskulpturen auf Malerei und formen gesellschaftliche Allegorien von starker Präsenz. Dana Meyers frei geschmiedete Stahlfiguren oszillieren zwischen Kraft und Poesie und verleihen dem Material eine überraschende Lebendigkeit. Undine Bandelin verwandelt den Bildraum in eine Bühne, auf der Drama und Alltäglichkeit dicht nebeneinanderliegen.
 
Beide Künstlerinnen reagieren auf die Spannungen unserer Gegenwart und entwickeln ihre Arbeiten prozesshaft aus der Dynamik und Bewegung heraus. So entsteht eine vielschichtige Dramaturgie, die sich im Zusammenspiel der Figuren und ihrer psychologischen Beziehungen entfaltet.
 
Dana Meyer (*1982) studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, wo sie 2011 ihr Diplom erwarb und bis 2014 ein Meisterschülerstudium absolvierte. 2011 erhielt sie den Kunstpreis der Saalesparkasse, 2012 Stipendien des Klosters Bergesche Stiftung und der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2014 gemeinsam mit Undine Bandelin den Kunstpreis der Stadt Limburg, 2015 den Grafikpreis der KSP Nordhausen, 2018 ein Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt und 2019 den Award der Alexander Tutsek Foundation für die Pilchuck Glas School in Seattle (USA).
 
Undine Bandelin (*1980) studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und anschließend Malerei bei Prof. Pleuger an der HKD Burg Giebichenstein, Halle/ Saale, (2011 Diplom). Sie absolvierte an der HKD ein Meisterschülerstudium und bestritt ebenda 2015-2017 einen Lehrauftrag für Malerei im Kontext neuer Medien. Undine Bandelin ist Trägerin zahlreicher Kunstpreise: 2026 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, 2021 Arbeitstipendium des Kulturamtes der Stadt Leipzig, 2021 Stipendium für Glaskunst Lauscha, 2020 Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, 2019 Pilchuck Glass School, Seattle, U.S.A., 2019 Alexander-Tutsek-Stiftung, 2018 Pilotenküche international art program, 2014 Kunstpreis der Stadt Limburg und Stipendium des Landesverbandes Lippe, 2013 Arbeitsstipendium des Künstlerhauses Meinersen, 2012 Stipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.
 
Wir freuen uns auf eine Führung durch die beiden Künstlerinnen und spannende Gespräche mit Ihnen.

 


17. März 2026

Hans-Christian Schink - aktuelle und neue Ausstellungen

Hans-Christian Schink - aktuelle und neue Ausstellungen

Neben der Soloschau Am Weg in der Galerie Rothamel Erfurt und der Beteiligung an Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom in der Kunsthalle Bremen sowie Roma nel Mondoim MAXXI Rom sind aktuell Arbeiten von Hans-Christian Schink in diesen Ausstellungen zu sehen:
 
MOMAT Collection im National Museum of Modern Art Tokyo ist eine neu kurartierte Sonderschau mit Werken aus der Sammlung. Hier ist Schink in der Sektion Everything flows mit der Arbeit 1/05/2010, 5:46 pm – 6:46 pm, S 06°26.486‘ E 039°27.776‘ aus der Serie 1h vertreten.
3. März bis 10. Mai 2026
 
Merkwürdig? Merk würdig! Fotografien aus der Sammlung des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst im Museum Dieselkraftwerk Cottbus zeigt eine große Arbeit aus der Serie 1h.
14. März bis 31. Mai 2026
 
Natura Extensa im Officine Fotografiche Rom ist eine Ausstellung von 120 Fotobüchern zum Thema Natur. Unter Wasser ist dabei.
20. März bis 10. April 2026
 
Für alle, die keine Gelegenheit für einen Besuch haben, gibt es hier ein paar Installationsfotos:

17. März 2026

Hiroyuki Masuyama im Angermuseum

Hiroyuki Masuyama im Angermuseum

Dem Himmel so nah
Wolken in der Kunst
Angermuseum Erfurt
29.3. - 26.7.2026
Eröffnung am 28.3. um 16 Uhr

Hiroyuki Masuyama beteiligt sich mit zwei Werken an der thematischen Ausstellung "Dem Himmel so nah - Wolken in der Kunst"
im Angermuseum Erfurt. Ein Projekt in Kooperation mit der Kunsthalle Emden und der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen




»Dem Himmel so nah – Wolken in der Kunst«

Wer kennt es nicht: Wir schauen verträumt in den Himmel, beobachten in Gedanken versunken vorüberziehende Wolken oder blicken neugierig bis ängstlich nach oben: Beginnt es bald zu regnen? Droht Unwetter? Die Beziehung der Menschheit zum Himmel und all seinen Phänomenen ist von tiefer emotionaler und existentieller Bedeutung geprägt.

Wolken und deren Spiel am Himmel faszinieren die Menschen seit jeher. Und so haben diese Ansammlungen von Dunst in der Luft stets auch zu beeindruckenden Kunstwerken angeregt. In der Renaissance und im Barock kamen Wolken vornehmlich als Sinnbild des Göttlichen zum Einsatz, während sie in der Romantik und im Impressionismus als eigenständiges Element ins Zentrum der atmosphärischen Landschaftsmalerei rückten. Der Expressionismus wiederum setzte die Dramatik des Himmels mit eigenen ausdrucksstarken Mitteln fort. In der Malerei wie in der Fotografie können Wolken aber auch Anlass bieten, das bildnerische Abstraktionspotential zu erkunden.

Diese Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Emden vereint Werke mehrerer Jahrhunderte und umfasst mehr als 40 internationale Positionen von Albrecht Dürer bis Bjørn Melhus. Die Gemälde, Grafiken, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten greifen verschiedene Aspekte des Motivs Wolke auf: von der reinen Naturanschauung über symbolische Konzepte bis hin zu ästhetischen Experimenten. Seit dem frühen 19. Jahrhundert schlägt sich aber auch ein naturwissenschaftliches Interesse an Himmelsphänomenen in der bildenden Kunst nieder. In unserer Gegenwart richtet sich dieses Interesse zunehmend auf die Bedrohung durch die globale Erderwärmung und den Klimawandel.


Andreas Achenbach (*1815) / Hendrich Aldegrever (*1502) / Robert de Baudous (*1630/31) / Ludolf Backhuysen (*1574/75) / Pieter de la Cuffle (tätig 1542-57) / Cornelis Cort (*1533) / Johann Jacob Dorner, d.J. (*1775) / Sven Drühl (*1968) / Albrecht Dürer (*1471) / Hendrick Goltzius (*1558) / Berend Goos (*1815) / Anna Grath (*1983) / Wenzel Hablik (*1881) / Erich Heckel (*1883) / Geoffrey Hendricks (*1931) / Felix Hollenberg (*1868) / Hieronymus Hopfer (*1500) / Lucas van Leyden (*1494) / Almut Linde (*1965) / Hiroyuki Masuyama (*1968) / Bjørn Melhus (1966) / Nanne Meyer (1953) / Lyoudmila Milanova (*1979) / Bruce Nauman (*1941) / Emil Nolde (*1867) / Yoko Ono (*1933) / Robin Page (*1932) / Georg Pencz (*um 1500) /  Hermann Pleuer (*1863) / Franz Radziwill (*1895) / Marcantonio Raimondi (*1475) / Gerhard Richter (*1932) / Simon Roberts (*1974) / Yvonne Roeb (*1976) / Valentin Ruths (*1825) / Josef Scharl (* 1896) / Gustav Schönleber (* 1851) / Carl Spitzweg (*1808) / Klaus Staeck (*1938) / Rolf Staeck (*1943) / Walter Strich-Chapell (*1877) / Antonio Tempesta (*1555) / David Tscherning (*1615) / Bernd Zimmer (*1948)


14. März 2026

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