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News

Hiroyuki Masuyama in Solingen Mont Blanc, from Brevent (nach J.M.W. Turner, 1836), 2008, Diasec/LED Lightbox, Auflage 7 + 1 a.p., 25,6 x 28 x 4 cm

Hiroyuki Masuyama in Solingen

Geierwally und der Berg in der zeitgenössischen Kunst

Die „Geierwally“ ist als fiktive Figur weltbekannt und Mittelpunkt zahlreicher Bücher, Verfilmungen, Opern und einprägsames Motiv unzähliger Darstellungen. Hinter dieser populären Erfindung verbirgt sich eine beeindruckende Frau, die tatsächlich gelebt hat und bisher eher wenig in den Fokus gestellt wurde: Die aus Elbigenalp im Tiroler Lechtal stammende Anna Stainer-Knittel (1841-1915) besuchte als eine der ersten Studentinnen die Vorschule der Kunstakademie in München. Nach der Studienzeit in der bayerischen Großstadt kehrte Anna Stainer-Knittel nach Tirol zurück, verdiente ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit Malerei und avancierte zu einer angesehenen Innsbrucker Bürgerin.

Die Ausstellung zeigt Werke von Anna Stainer-Knittel,Hiroyuki Masuyama, Sven Drühl, Rainer Eisch, Birgit Jensen und Heike Weber 

Quelle: https://www.solingen-live.de 


10.05.2019 - 23.06.2019

Fotografi a Roma - Hans Christian Schink im Museo di Roma Parco degli Acquedotti (1), aus der Serie "Aqua Claudia", 2014, C-Print, 51 x 60,5 cm oder C-Print/Diasec, 121 x 143 cm oder C-Print/Diasec, 178 x 211 cm, Gesamtauflage 8 + 2 AP

Fotografi a Roma - Hans Christian Schink im Museo di Roma

Zu sehen ist eine Bilanz des fotografischen Langzeitprojekts Commissione Roma, zu dem zwischen 2003 und 2017 jährlich ein oder zwei Fotografen in die italienische Hauptstadt eingeladen wurden: Josef Koudelka, Olivo Barbieri, Anders Petersen, Martin Parr, Graciela Iturbide, Gabriele Basilico, Guy Tillim, Tod Papageorge, Alec Soth, Paolo Ventura, Tim Davis, Marco Delogu, Paolo Pellegrin, Hans-Christian Schink, Roger Ballen, Jon Rafman, Simon Roberts, Léonie Hampton.

Das Museo di Roma hat von Dienstag - Sonntag 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.


17.04.2019 - 16.06.2019

Hans-Christian Schink im Kunstmuseum Heidenheim Via del Quadraro (1), aus der Serie "Aqua Claudia", 2014, C-Print, 51 x 60,5 cm / 121 x 143 cm o. 178 x 211 cm, Gesamtauflage 8 + 2 AP

Hans-Christian Schink im Kunstmuseum Heidenheim

Hans-Christian Schink

Aqua Claudia – Verkehrsprojekte
6. April – 14. Juli 2019
Kunstmuseum Heidenheim / Hermann Voith Galerie
Marienstraße 4 / 89518 Heidenheim

Hans-Christian Schink ist 2001 durch seine Fotoserie Verkehrsprojekte Deutsche Einheit bekannt geworden, in der er den Anschluss der ehemaligen DDR an das bundesdeutsche Verkehrsnetz dokumentiert. Seine großformatigen Farbfotografien zeigen mit lakonisch-sachlichem Blick die beeindruckende Größe dieser Verkehrsbauwerke, die gewachsene Landschaften ebenso elegant wie rücksichtlos durchschneiden, um sie als „grüne Wiese“ für künftige wirtschaftliche Nutzungen verfügbar zu machen. Der Zyklus wird in der Ausstellung des Kunstmuseums Heidenheim zusammen mit der Aqua Claudia-Serie gezeigt, die 2014 in Rom entstanden ist. Die Bildserie verfolgt den Verlauf des 69 Kilometer langen Aquädukts zur Wasserversorgung des antiken Roms durch die moderne Stadtlandschaft, der wie ein Querschnitt durch sämtliche Bauepochen der Stadt wirkt. Damit legt der Bilderzyklus die Geschichte dieser Stadt und das für sie so typische Nebeneinander von antiker Monumentalität und banalem Alltagsleben offen. Zusammen betrachtet wirken beide Bildserien wie ein Blick auf das Werden und Vergehen großer Infrastrukturprojekte: Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit dokumentieren die Entstehung einer gewaltigen Infrastruktur, welche die Landschaften, die sie erschließt, monumental und nachhaltig verändert, während die Aqua Claudaim Laufe der Geschichte selbst zu einer Art „natürlichem Landschaftselement“ geworden ist, das die Vergänglichkeit derartiger Großprojekte schmerzlich vor Augen führt.

Eröffnung der Ausstellung mit dem Künstler ist am Freitag, 5. April 2019 um 19 Uhr im Kunstmuseum Heidenheim. Es spricht: Dr. René Hirner, Kunstmuseum Heidenheim.


A 71, bei Traßdorf, 1999, C-Print/Diasec, 178 x 211 cm und 121 x 143 cm, Auflage 5 + 3

Öffentliche Führungen in Kombination mit der Ausstellung Großes! Aus der Sammlung:
Sonntag, jeweils um 11:15 Uhr: 5., 19. und 26. Mai, 9. und 30. Juni
Mittwoch, jeweils um 17:30 Uhr: 17. April, 15. und 29. Mai, 12. und 26. Juni

Quelle: kunstmuseum-heidenheim.de


06.04.2019 - 14.06.2019

Harald Reiner Gratz - Hinter den Spiegeln Hinter den Spiegeln - Porträt Tom Waits, 150 x 240cm, Öl auf Leinwand, 2018

Harald Reiner Gratz - Hinter den Spiegeln

Hinter den Spiegeln

Harald Reiner Gratz
Eine Sonderausstellung des Deutschen FernsehKrimi - Festivals in Kooperation mit der SV Sparkassenversicherung
Wiesbaden, Atrium Galerie und Caligari Filmbühne
10. März bis 30. April 2019
Eröffnung mit dem Künstler am Sonntag, 10. März um 15 Uhr
SV Atrium Galerie, Bahnhofstr. 69, Wiesbaden

Unter dem Titel "Hinter den Spiegeln" versammelt Gratz eine Auswahl an bildmächtigen und expressiven Werken, die mit ihren szenischen Bildkompositionenn den Betrachter mit Tatorten, Milieuszenen, Gealt, Sex sowie mit Schauspieler- und Rollenporträts eines Thomas Thime oder Heino Ferch konfrontierten. Es wird ein Künstlergespräch mit Harals Reiner Gratz und Schauspieler Thomas Thieme geben.


10.03.2019 - 30.04.2019

KALYMMA - Moritz Götze in der Michaeliskirche Erfurt

KALYMMA - Moritz Götze in der Michaeliskirche Erfurt

KALYMMA - Verborgen und enthüllt

Arbeiten von Moritz Götze in der Michaeliskirche Erfurt
02. März - 19. April 2019 
Schmidtstedter Str. 42, 99084 Erfurt

VERBORGEN Kalymma (altgr.: Hülle) lautet der Titel einer Kunstaktion, die der Evangelische Kirchenkreis Erfurt während der Passionszeit in Erfurt veranstaltet. Auch 2019 wird der Altar der Michaeliskirche in Erfurt verdeckt bzw. „verhüllt“ sein – in diesem Jahr von einem frei stehenden Altar, den Moritz Götze gestaltet hat. Der Evangelische Kirchenkreis Erfurt greift mit „Kalymma“ die Tradition des „Hungertuches“ auf. Einst war der Altar in der Passionszeit vor den Blicken der Gemeinde verborgen – die Augen der Gläubigen waren so zum „Seh-Fasten“ gezwungen.
ENTHÜLLT „Jesus vor Kaiphas“ lautet der Titel des von Moritz Götze geschaenen Altars, der in Motivwahl, Bildsprache und Buntheit Sehgewohnheiten auf die Probe stellt. Der Altar wird im Beisein des Künstlers im Rahmen einer Andacht am Samstag, dem 2. März 2019, um 16 Uhr in der Michaeliskirche „enthüllt“. Moritz Götze (geb. 1964 in Halle/Saale) hat sich mit Gemälden, Papierarbeiten, Grafiken, Emaillen, Mosaiken und Skulpturen einen Namen gemacht – weit über die Grenzen von Mitteldeutschland hinaus. Von 1991 bis 1994 lehrte er an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein; 1994 übernahm er eine Gastprofessur an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.

Das Kunstwerk und weitere Bilder von Moritz Götze sind vom 2. März bis zum 19. April 2019 (Karfreitag) in der Michaeliskirche und im Collegium maius zu sehen. Die Kirche ist montags bis samstags 11 bis 16 Uhr geöffnet.


02.03.2019 - 19.04.2019

Art Karlsruhe 2019 Messestand Art Karlsruhe 2019

Art Karlsruhe 2019

ART KARLSRUHE 2019

21. bis 24. Februar | 21 until 24 February

One-Artist-Show 

Thitz
Hiroyuki Masuyama

Skulpturen | sculptures

Dana Meyer

Art Karlsruhe 2019 mit | Art Karlsruhe with:

Ellen Akimoto
Moritz Götze
Michiko Nakatani
Nguyen Xuan Huy 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! | We are looking forward to seeing you at our booth!

Halle 3, Stand J 32 + H 32
hall 3, stand J 32 + sculpture square H 32
Messeallee 1, 76287 Rheinstetten, Germany
Stand-Telefon | contact +49 (177) 599 84 45

Preview: 20. Februar, 14 – 21 Uhr preview 20 February 2 – 9 pm
Öffnungszeiten: 21.–24. Februar 11–19 Uhr opening hours 21–24 February 11am–7pm

 


Ellen Akimoto, Speaking Persuasively, 240 x 210 cm, Öl auf Leinwand, 2018


Hiroyuki Masuyama, Der Mönch am Meer (nach Caspar David Friedrich, 1808-10), 2007, LED Lightbox, Auflage 5, 110 x 171,5 x 4 cm

 
Moritz Götze, Immer dasselbe, 2018, Öl auf Leinwand, 180 x 140 cm


Nguyen Xuan Huy, Waiting until Heaven is Done 2, 2018, Öl auf Leinwand, 270 x 190 cm


Michiko Nakatani, Souzou no Yoroi, (Rüstung aus der Vorstellung), 2013, Kunstharz / Pigment / Eisen, 53 x 165 x 32 cm


21.02.2019 - 24.02.2019

Dana Meyer auf der Art Karlsruhe 2019 Dana Meyer, Schweine, 2013, Stahl - geschmiedet und geschweißt, 176 x 500 x 600 cm

Dana Meyer auf der Art Karlsruhe 2019

Unserem Skulpturenplatz auf der Art Karlsruhe ist in diesem Jahr einer Werkgruppe von Dana Meyer gewidmet. Seit ihren großen Messeauftritten 2012, 2015 und 2017 zählt sie zu den etablierten und geschätzten deutschen Bildhauern. Verschiedene der präsentierten Werke befinden sich inzwischen in öffentlichem Besitz. Seit dem Sommer 2018 wird die Antilopengruppe "Die Schlucht" im Skulpturenpark der Stadt Eschborn gezeigt. 2019 stellen wir in Karlsruhe ihre große Komposition "Schweine" vor.   

Dana Meyer schmiedet ihre virtuosen expressiven Skulpturen freihändig aus Stahl. Zwischen menschlichen und tierischen Figuren erkennt sie eine „Leibverwandschaft“, welche die Grenzen zum Tierreich aufhebt. Sie ist nicht nur eine Meisterin der großen Komposition. In Karlsruhe präsentiert die Künstlerin neben ihrer Schweinegruppe eine Serie skurriler und meisterhaft gefertigter fiktionaler Insektenskulpturen - ihre "Südpazifikifexpedition".


Zur "Südpazifikexpedition"

Weithin unbeachtet ist bisher geblieben, dass Dana Meyer (*1982) vor ihrer Ausbildung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein zunächst Geschichte, Literatur- und Kulturwissenschaft studierte. Einige kleine Publikationen zeugen ebenso von ihrem Sprach- und Wortwitz wie die Titel vieler ihrer Werke. Neben ihrer außerordentlichen bildhauerischen Sonderbegabung – einem einzigartigen Gefühl für Raum, Komposition und Form – besitzt sie ein ausgesprochen feines Gespür für die Wirkung von Sprache. Sprache begreift sie als Koordinatensystem zur Orientierung und Positionierung in Geschichte und Gesellschaft. 


Dana Meyer, Südpazifikexpedition, 2012-2018, Stahl, getrieben und geschweißt (Ausschnitt)

alle Werke der Südpazifikexpedition sehen sie hier


Ein anschauliches Beispiel dieser subtilen Methode liefert Dana Meyers „Südpazifikexpedition“, eine in den letzten sechs Jahren entstandene (und sich weiter vermehrende) Gruppe kleinerer Metallplastiken, die sie im Unterschied zu ihren großen Arbeiten nicht glühend schmiedete, sondern kalt trieb und verschweißte. Es handelt sich ausnahmslos um Darstellungen von großen Phantasieinsekten, welche angeblich zwischen 1906 und 1910 bei einer fiktiven Südpazifikexpedition gefangen und in Weckgläsern verwahrt wurden. Die Fundorte („Banaba, 1908“, „Vanuatu, 1907“ oder „Lord Howe Island, 1909“) verweisen auf entlegene Sehnsuchtsorte, die den meisten Menschen Zeit ihres Lebens nur in der Phantasie zugänglich werden. Die beigefügten Jahreszahlen schaffen einen weiteren fernen Kontext: In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg wurden die letzten großen zoologischen und geographischen Entdeckungen gemacht und kurze Zeit später war es mit der kaiserlichen Kolonialherrlichkeit vorbei.

Die Namen der „entdeckten“ Monster-Krabbeltiere scheinen zunächst beschaulich wie die Reiseliteratur der Zeit, („Kiribatischer Giraffenhalskäfer“, „Posaunenträger“), aber umgehend wird es absurd („Kanu-Pfeifenräumer“, „Strickendes Glühwürmchen“), grotesk („Warzige Streifenwanze“) und anekdotisch („Zotensteinfliege“). Man stellt sich unweigerlich preußische Insektenkundler und begleitende Seeoffiziere beim Sichten der Funde und Kalauern bei der Namensvergabe unter Palmen am abendlichen Lagunenstrand vor. Im Gegensatz zu diesen temporär imaginierten Herren sind Dana Meyers kleine Stahlplastiken von zeitloser Wirkung. Sie treffen menschliche Regungen, die – Digitalisierung hin, Globalisierung her – von Dauer sind: Erschrecken, Ekel, Faszination, Sinn für Schönheit auch im Ungewohnten. 

Dana Meyer erwarb 2011 ihr Diplom als Bildhauerin und absolvierte bis 2014 ein Meisterschülerstudium. 2011 erhielt sie den Kunstpreis der Saalesparkasse, 2012 Stipendien des Klosters Bergesche Stiftung und der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2014 gemeinsam mit Undine Bandelin den Kunstpreis der Stadt Limburg, 2015 den Grafikpreis der KSP Nordhausen und 2018 ein Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt. 


Art Karlsruhe 2012: Dana Meyer zeigt am Stand der Galerie Rothamel den "Eisläufer".


2015: "Mensch trägt Pferd", "Fuchsjagd" und "General"


2017: "Die Schlucht"


21.02.2019 - 24.02.2019

Grand Tour zieht weiter nach New York Die Grand Tour zieht weiter nach New York

Grand Tour zieht weiter nach New York

Moritz Götze und Rüdiger Giebler ziehen mit Ihrer Grand Tour weiter nach New York. Am 12. Februar 2019 wird die Schau im deutschen Generalkonsulat in New York eröffnet, einige Worte zu den Künstlern und deren Werke wird Dirk Ockhardt, selbst Sammler, sprechen.  

Die Ausstellung läuft vom 13. Februar bis 22. März 2019 und ist von Montag -  Freitag 9 – 17 Uhr geöffnet.

https://www.germany.info/nyevents


13.02.2019 - 22.03.2019

Arbeiten von Hans-Christian Schink in Buffalo, Erfurt und Sindelfingen  Parco degli Acquedotti (6), aus der Serie "Aqua Claudia", 2014, C-Print, 51 x 60,5 cm oder C-Print/Diasec, 121 x 143 cm oder C-Print/Diasec, 178 x 211 cm, Gesamtauflage 8 + 2 AP

Arbeiten von Hans-Christian Schink in Buffalo, Erfurt und Sindelfingen 

Photographic Recall: Italian Rationalist Architecture in Contemporary German Art 

University of Buffalo Anderson Gallery
10. Februar 2019 - 12. Mai 2019
http://ubartgalleries.buffalo.edu/exhibitions/
 
Fünf Jahre nach seinem Aufenthalt in der Villa Massimo zeigt das Museum der Universität Buffalo eine umfangreiche Auswahl von römischen Arbeiten Hans-Christian Schinks. 
Photographic Recall: Italian Rationalist Architecture in Contemporary German Art versammelt Foto- und Videoarbeiten von Caterina Borelli, Johanna Diehl, Günther Förg, Eiko Grimberg, Thomas Ruff, Heidi Specker und Hans-Christian Schink. Die Eröffnung findet am 9. Februar um 18 Uhr statt. 
 
Burma

Ab dem 16. März 2019 zeigen wir in unserer Erfurter Galerie eine Auswahl der Werke der Burma-Serie.


Win Sein Taw Ya. Back of the Head, Mudon, 2016, C-Print, gerahmt, Auflage 8 + 2 ap, Abzüge in den Formaten 90 x 107, 131 x 153 cm und 178 x 211 cm

HEIMVORTEIL. Deutsche Künstler aus der Sammlung Schaufler

Schauwerk Sindelfingen 
noch bis 30. Juni 2019
https://www.schauwerk-sindelfingen.de/

Lichtempfindlich 2 – Fotografien aus der Sammlung Schaufler

Schauwerk Sindelfingen 

10.02.2019 - 12.05.2019

Heute ist nicht alle Tage... Umzug in Frankfurt Ausstellung mit Ellen Akimoto in der Fahrgasse 17, September 2017

Heute ist nicht alle Tage... Umzug in Frankfurt

2005 eröffneten wir in Frankfurt unseren Showroom in der Fahrgasse 17. Nach liebevollen und aufwendigen Umbauten war die erste Galerie des Fahrgassen-Typs geboren: Die Wirtschaftswunder-Architektur der späten vierziger Jahre erstrahlte in neuem Glanz, war sensibel überarbeitet und den Erfordernissen einer modernen Galerie angepasst worden. Der ursprüngliche Charakter mit Oberlicht, Vordach, Messing-Schaufensterrahmen, Bakelit-Türgriff und Gitterrahmen über den Heizkörpern blieb erhalten. Freunde, Nachbarn, Mitarbeiterin Johanna Pahnke und ganz besonders Alleskönner René von der Firma AGH sorgten für einen perfekten Start. Etwa zeitgleich riefen andere Kollegen frische Projekte in der Fahrgasse ins Leben. Im Laufe der folgenden Jahre siedelten sich weitere Galerien an. Einige verschwanden wieder (spurlos bis spektakulär), doch heute beherbergt die Gasse zwischen Main und Berliner Straße acht Galerien und ist ein Hotspot der Frankfurter Kunstszene.

Wo Kunst gezeigt wird, lassen Gastronomen sich gern nieder – Kunstsammler sind hungrig und Künstler durstig (auch die mit *, umgekehrt ebenso). Inzwischen sind die Wirtschaften in der Überzahl und der Sozialdarwinismus nimmt seinen Lauf. Kollege Carlo Schwind hat seine großzügigen Räume auf der gegenüberliegenden Straßenseite aufgegeben (dort hacken die Kneiper schon den Putz von den Wänden, rustikal ist gerade in) und zieht bei uns ein. Er darf das, denn er ist der Eigentümer. Wir ziehen weiter. In Frankfurt bleiben wir weiterhin präsent. Eine temporäre Ausweichadresse ist gefunden und die Suche nach einem neuen festen Domizil läuft. Die letzte Ausstellung in der Fahrgasse mit Papierschnitten von Annette Schröter währt leider nur kurz – sie läuft vom 25. Januar 19 Uhr bis zum 26. Januar 16 Uhr.

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen!


Ausstelltung mit Axel Anklam



Ausstellung mit Moritz Götze


Ausstellung mit Hans-Christian Schink


Ausstellung mit Nguyen Xuan Huy


Ausstellung mit Hiroyuki Masuyama


24.01.2019 - 24.01.2019

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