GALERIE ROTHAMEL ERFURT
Undine Bandelin und Dana Meyer
30. Mai 2026 - 14. August 2026
Galerie Rothamel Erfurt
Mo-Fr 10 - 14 Uhr
Sowie nach Vereinbarung.
News
Undine Bandelin in der Kunsthalle Erfurt
Colours & Values - MalerinnenNetzWerk Leipzig-Berlin
14. Juni - 1. November 2026
Vernissage: 13. Juni um 18 Uhr
Schon lange haben Künstlerinnen erkannt, dass kollektives Handeln stärkt. Diesen Gedanken aufnehmend, haben sich Künstlerinnen aus Berlin und Leipzig zum MalerinnenNetzWerk (MNW) zusammengeschlossen. Das Netzwerk versteht sich als eine Plattform für zeitgenössische Malerei mit dem Ziel, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen durch eine konzentrierte Ausstellungsaktivität zu erhöhen und ihren Austausch und ihre Vernetzung zu fördern.
Seit Herbst 2015 stellen die Künstlerinnen des MNW in unterschiedlichen Konstellationen in Museen, Galerien und anderen Kunsträumen aus. Über die Ausstellungen hinaus organisieren sie regelmäßig Ateliertreffen mit Werkbesprechungen, geben gemeinsam Publikationen heraus und unterstützen sich auf vielfältige Weise.
Die Präsentation in der Kunsthalle ist thematisch offen. Es werden unterschiedliche Positionen und Ansätze im Bereich eines klassischen Mediums vorgestellt und neue Tendenzen aufgezeigt. Unter anderem sind 3 großartige neue Werke von Undine Bandelin zu sehen.
Schon lange haben Künstlerinnen erkannt, dass kollektives Handeln stärkt. Diesen Gedanken aufnehmend, haben sich Künstlerinnen aus Berlin und Leipzig zum MalerinnenNetzWerk (MNW) zusammengeschlossen. Das Netzwerk versteht sich als eine Plattform für zeitgenössische Malerei mit dem Ziel, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen durch eine konzentrierte Ausstellungsaktivität zu erhöhen und ihren Austausch und ihre Vernetzung zu fördern.
Seit Herbst 2015 stellen die Künstlerinnen des MNW in unterschiedlichen Konstellationen in Museen, Galerien und anderen Kunsträumen aus. Über die Ausstellungen hinaus organisieren sie regelmäßig Ateliertreffen mit Werkbesprechungen, geben gemeinsam Publikationen heraus und unterstützen sich auf vielfältige Weise.
Die Präsentation in der Kunsthalle ist thematisch offen. Es werden unterschiedliche Positionen und Ansätze im Bereich eines klassischen Mediums vorgestellt und neue Tendenzen aufgezeigt. Unter anderem sind 3 großartige neue Werke von Undine Bandelin zu sehen.


Teilnehmende Künstlerinnen
Undine Bandelin
Joanna Buchowska
Isabelle Dutoit
Nina K. Jurk
Katrin Kunert
Gudrun Petersdorff
Ann-Katrin Schaffner
Sophia Schama
Anija Seedler
Bettina Sellman
Miriam Vlaming
Susanne Wurlitzer
Elke Albrecht
Annekatrin Lemke
Ulrike Theusner
04. Juni 2026
Hiroyuki Masuyama und James McNeill Whistler im Kunstforum Ingelheim
26. April bis 5. Juli 2026
Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus
Eine Doppelausstellung im Kunstforum Ingelheim vereint Werke von Hiroyuki Masuyama (*1968 in Tsukuba, Japan, lebt in Düsseldorf) Radierungen und Lithografien des großen amerikanischen Grafiker James McNeill Whistler (1834–1903)
James McNeill Whistler (1834–1903) revolutionierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Radierungen und Lithografien die künstlerische Grafik.
Im Fokus der Ausstellung stehen Whistlers Radierungen und Lithografien, die Ansichten von London und Venedig zeigen. Personendarstellungen aus seinem persönlichen Umfeld zeigen als dritten Themenbereich die einfühlsame Seite des als exzentrisch geltenden Künstlers. Die ausgestellte Motivvielfalt offenbart die Meisterschaft seiner ungewöhnlichen Techniken.

Whistlers Leben war geprägt von zahlreichen Reisen, die ihm immer wieder neue Motive boten und in grafischen Arbeiten direkt vor Ort festgehalten wurden. Nach seiner Übersiedelung als 21-Jähriger von der Ostküste der USA nach Paris ließ er sich 1859 in London nieder. Über seine Kunst erkundete er gleichsam die Stadt an der Themse und schuf bis Ende der 1890er Jahre zahlreiche Grafiken, die damals ungewöhnliche Ansichten des Flusses, seiner Uferzonen und Brücken, Schiffe und Hafenszenen sowie die Menschen im Alltag zeigen.
Reisefreudig bis ein Jahr vor seinem Tod 1903, hielt sich Whistler immer wieder länger in verschiedenen europäischen Städten auf und war aufgrund dessen ein gut vernetzter Künstler. So lebte und arbeitete er 1879/80 über ein Jahr lang in Venedig. Dort schuf er Radierungen von den Wasserseiten prächtiger Paläste und typisch venezianische Brücken einerseits, vor allem aber Motive mit Durchgängen, Höfen oder Werkstätten jenseits der touristischen Attraktionen.
Gleichzeitig werden Objekte und Fotoarbeiten des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama gezeigt. Seine Werke sind häufig Zeitreisen, in denen das Heute und das Gestern übereinandergelegt und eingepasst sind.
Im Fokus der Ausstellung stehen Whistlers Radierungen und Lithografien, die Ansichten von London und Venedig zeigen. Personendarstellungen aus seinem persönlichen Umfeld zeigen als dritten Themenbereich die einfühlsame Seite des als exzentrisch geltenden Künstlers. Die ausgestellte Motivvielfalt offenbart die Meisterschaft seiner ungewöhnlichen Techniken.

Whistlers Leben war geprägt von zahlreichen Reisen, die ihm immer wieder neue Motive boten und in grafischen Arbeiten direkt vor Ort festgehalten wurden. Nach seiner Übersiedelung als 21-Jähriger von der Ostküste der USA nach Paris ließ er sich 1859 in London nieder. Über seine Kunst erkundete er gleichsam die Stadt an der Themse und schuf bis Ende der 1890er Jahre zahlreiche Grafiken, die damals ungewöhnliche Ansichten des Flusses, seiner Uferzonen und Brücken, Schiffe und Hafenszenen sowie die Menschen im Alltag zeigen.
Reisefreudig bis ein Jahr vor seinem Tod 1903, hielt sich Whistler immer wieder länger in verschiedenen europäischen Städten auf und war aufgrund dessen ein gut vernetzter Künstler. So lebte und arbeitete er 1879/80 über ein Jahr lang in Venedig. Dort schuf er Radierungen von den Wasserseiten prächtiger Paläste und typisch venezianische Brücken einerseits, vor allem aber Motive mit Durchgängen, Höfen oder Werkstätten jenseits der touristischen Attraktionen.
Gleichzeitig werden Objekte und Fotoarbeiten des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama gezeigt. Seine Werke sind häufig Zeitreisen, in denen das Heute und das Gestern übereinandergelegt und eingepasst sind.
Masuyama spannt den Bogen zur Gegenwart. Der japanische Künstler reiste auf den Spuren Whistlers nach London und Venedig.
Dort fand er die Orte, an denen Whistler seine Radierungen schuf, und nahm Fotografien der jetzigen Situationen auf: heutige Bauten, Fahrzeuge, Schiffe oder Menschen in der Kleidung unserer Zeit. In den neu entstandenen Arbeiten ist die aktuelle Ansicht jener Orte von Masuyama über die historischen Grafiken von Whistler gelegt. Sie offenbaren, wie erheblich sich etwa das Themse-Ufer in den rund 150 vergangenen Jahren entwickelt hat, und wie geringfügig sich dagegen die Veränderung der italienischen Lagunenstadt ausnimmt. Wie schon in früheren Werken visualisiert Masuyama hier erneut sein Hauptthema, das sich seit 1997 durch sein künstlerisches Schaffen zieht: die Verbindung von Raum, Zeit und Veränderung.
Zum tieferen Verständnis von Masuyamas Kunstschaffen bildet eine Gruppe älterer Arbeiten im Untergeschoss den vierten Ausstellungsteil: mit äußerst beeindruckenden, teils begehbaren Installationen, großformatigen Lichtkästen oder filigranen Arbeiten aus Papier. Sie eint die Idee, dass sich jeder Raum – ob klein wie ein Rasenstück oder groß wie das Universum – mit dem Lauf der Zeit kontinuierlich, wenngleich unterschiedlich intensiv verändert.
Die Arbeiten beider Künstler sind die Einladung zu einer »Reise«, in der sich Vergangenheit und Gegenwart immer wieder berühren, durchblenden, ergänzen und zu bedeutenden Zeitdokumenten verbinden.
Wie andere Künstler:innen des Impressionismus sammelte auch Whistler japanische Holzschnitte. Die intensive Beschäftigung damit wird im Bildaufbau seiner eigenen Werke erkennbar. Ausgesuchte Beispiele namhafter japanischer Holzschnittkünstler wie Utagawa Hiroshige, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro flankieren daher einzelne seiner Grafiken.
Zur kunsthistorischen Kontextualisierung sind Whistlers Arbeiten außerdem ausgewählte Grafiken einiger britischer, französischer und US-amerikanischer Weggefährten zur Seite gestellt: Die Blätter von Seymour Haden, Frank Short, Édouard Manet, Camille Pissarro, Marcellin Desboutin oder Joseph Pennell, lassen die wechselseitigen stilistischen Einflussnahmen nachvollziehbar werden.
(unter Verwendung eines Texts des Kunstforums Ingelheim)




29. April 2026
Hans-Christian Schink - Frankfurt, Leipzig, Rom, Tokyo, Cottbus, Bremen
hiermit laden wir Sie/Euch schon jetzt sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Am Weg in der Galerie Rothamel Frankfurt am Main am 21. Mai um 17:30 Uhr ein. Noch bis zum 16. Mai sind diese Arbeiten in der Galerie Rothamel Erfurt zu sehen.
Am Mittwoch, den 22. April um 18 Uhr eröffnet der Bilderkosmos #3 im Museum der bildenden Künste Leipzig.
Die Ausstellung zeigt mit einer medienübergreifenden Auswahl an Gemälden, Skulpturen, Papierarbeiten und Fotografien die Vielfalt der Kunst aus Leipzig und setzt sie in Dialog zu nationalen und internationalen Positionen. Der Rundgang beginnt mit herausragenden Werken Max Beckmanns (1884 – 1950), umfasst die Kunst der Moderne, setzt den Schwerpunkt bei der Kunst aus der DDR und reicht bis in die unmittelbare Gegenwart. (Ankündigungstext MdbK)
Hier ist Hans-Christian Schink mit einer Arbeit aus meiner Serie Verkehrsprojekte Deutsche Einheitvertreten.
Besonders gerne möchte der Künstler Sie noch auf den neuen Podcast der Buchgestalterin Hannah Feldmeier aufmerksam machen. Die Stimme zum Buch ist eine vor ihr kürzlich begonnene Reihe von Gesprächen mit Künstlern, deren Bildwelten sie in intensiver Zusammenarbeit in ganz wunderbare Bücher verwandelt hat. In der aktuellen Folge reden Schink und Feldmeier über die Entstehung von Am Weg. Auch verfügbar auf Spotify (open.spotify.com) und Apple Podcasts.
Aus aktuellem Anlass ein weiterer Hinweis: Soeben ist der Band 25 von European Eyes on Japan erschienen. Für dieses außergewöhnliche Fotoprojekt wurden seit dem Beginn im Jahr 1999 mehr als 70 europäische Fotografen eingeladen, in einer der 47 Präfekturen Japans zu einem selbst gewählten Thema zu arbeiten. Schink durfte 2009 dabei sein. 2025 haben Sanna Krook (Finnland) und Dominika Jackuliaková (Slowakei) die Präfektur Fukui besucht.
Eine Übersicht der bisherigen Publikationen findet sich hier: eu-japanfest.org
Laufende Ausstellungen mit Hans-Christian Schink:
Roma nel Mondo – MAXXI Rom, verlängert bis 26. April
MOMAT Collection – The National Museum of Modern Art Tokyo, bis 10. Mai
Merkwürdig? Merk würdig! – Museum Dieselkraftwerk Cottbus, bis 31. Mai
Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom, Kunsthalle Bremen, bis 5. Juli
17. April 2026
Künstlergespräch mit Dana und Undine
Zum Künstlerinnengespräch mit Dana Meyer und Undine Bandelin am Donnerstag, 26. März um 17:30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein!
In der Doppelschau von Undine Bandelin und Dana Meyer treffen Stahlskulpturen auf Malerei und formen gesellschaftliche Allegorien von starker Präsenz. Dana Meyers frei geschmiedete Stahlfiguren oszillieren zwischen Kraft und Poesie und verleihen dem Material eine überraschende Lebendigkeit. Undine Bandelin verwandelt den Bildraum in eine Bühne, auf der Drama und Alltäglichkeit dicht nebeneinanderliegen.
Beide Künstlerinnen reagieren auf die Spannungen unserer Gegenwart und entwickeln ihre Arbeiten prozesshaft aus der Dynamik und Bewegung heraus. So entsteht eine vielschichtige Dramaturgie, die sich im Zusammenspiel der Figuren und ihrer psychologischen Beziehungen entfaltet.
Dana Meyer (*1982) studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, wo sie 2011 ihr Diplom erwarb und bis 2014 ein Meisterschülerstudium absolvierte. 2011 erhielt sie den Kunstpreis der Saalesparkasse, 2012 Stipendien des Klosters Bergesche Stiftung und der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2014 gemeinsam mit Undine Bandelin den Kunstpreis der Stadt Limburg, 2015 den Grafikpreis der KSP Nordhausen, 2018 ein Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt und 2019 den Award der Alexander Tutsek Foundation für die Pilchuck Glas School in Seattle (USA).
Undine Bandelin (*1980) studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und anschließend Malerei bei Prof. Pleuger an der HKD Burg Giebichenstein, Halle/ Saale, (2011 Diplom). Sie absolvierte an der HKD ein Meisterschülerstudium und bestritt ebenda 2015-2017 einen Lehrauftrag für Malerei im Kontext neuer Medien. Undine Bandelin ist Trägerin zahlreicher Kunstpreise: 2026 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, 2021 Arbeitstipendium des Kulturamtes der Stadt Leipzig, 2021 Stipendium für Glaskunst Lauscha, 2020 Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, 2019 Pilchuck Glass School, Seattle, U.S.A., 2019 Alexander-Tutsek-Stiftung, 2018 Pilotenküche international art program, 2014 Kunstpreis der Stadt Limburg und Stipendium des Landesverbandes Lippe, 2013 Arbeitsstipendium des Künstlerhauses Meinersen, 2012 Stipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.
Wir freuen uns auf eine Führung durch die beiden Künstlerinnen und spannende Gespräche mit Ihnen.
17. März 2026
Hans-Christian Schink - aktuelle und neue Ausstellungen
Neben der Soloschau Am Weg in der Galerie Rothamel Erfurt und der Beteiligung an Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom in der Kunsthalle Bremen sowie Roma nel Mondoim MAXXI Rom sind aktuell Arbeiten von Hans-Christian Schink in diesen Ausstellungen zu sehen:
MOMAT Collection im National Museum of Modern Art Tokyo ist eine neu kurartierte Sonderschau mit Werken aus der Sammlung. Hier ist Schink in der Sektion Everything flows mit der Arbeit 1/05/2010, 5:46 pm – 6:46 pm, S 06°26.486‘ E 039°27.776‘ aus der Serie 1h vertreten.
3. März bis 10. Mai 2026
Merkwürdig? Merk würdig! Fotografien aus der Sammlung des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst im Museum Dieselkraftwerk Cottbus zeigt eine große Arbeit aus der Serie 1h.
14. März bis 31. Mai 2026
14. März bis 31. Mai 2026
Natura Extensa im Officine Fotografiche Rom ist eine Ausstellung von 120 Fotobüchern zum Thema Natur. Unter Wasser ist dabei.
20. März bis 10. April 2026
Für alle, die keine Gelegenheit für einen Besuch haben, gibt es hier ein paar Installationsfotos:
17. März 2026






