GALERIE ROTHAMEL ERFURT

Am Weg

Am Weg
Hans-Christian Schink

7. März 2026 - 16. Mai 2026

Galerie Rothamel Erfurt

Mo-Fr 10 -15 Uhr
sowie nach Vereinbarung 

 

 

 

GALERIE ROTHAMEL FRANKFURT

Der Thronfolger

Der Thronfolger
Undine Bandelin und Dana Meyer

27. Februar 2026 - 16. Mai 2026

Galerie Rothamel Frankfurt

Do-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
sowie nach Vereinbarung 

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News

Künstlergespräch mit Dana und Undine

Künstlergespräch mit Dana und Undine

Zum Künstlerinnengespräch mit Dana Meyer und Undine Bandelin am Donnerstag, 26. März um 17:30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

In der Doppelschau von Undine Bandelin und Dana Meyer treffen Stahlskulpturen auf Malerei und formen gesellschaftliche Allegorien von starker Präsenz. Dana Meyers frei geschmiedete Stahlfiguren oszillieren zwischen Kraft und Poesie und verleihen dem Material eine überraschende Lebendigkeit. Undine Bandelin verwandelt den Bildraum in eine Bühne, auf der Drama und Alltäglichkeit dicht nebeneinanderliegen.
 
Beide Künstlerinnen reagieren auf die Spannungen unserer Gegenwart und entwickeln ihre Arbeiten prozesshaft aus der Dynamik und Bewegung heraus. So entsteht eine vielschichtige Dramaturgie, die sich im Zusammenspiel der Figuren und ihrer psychologischen Beziehungen entfaltet.
 
Dana Meyer (*1982) studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, wo sie 2011 ihr Diplom erwarb und bis 2014 ein Meisterschülerstudium absolvierte. 2011 erhielt sie den Kunstpreis der Saalesparkasse, 2012 Stipendien des Klosters Bergesche Stiftung und der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, 2014 gemeinsam mit Undine Bandelin den Kunstpreis der Stadt Limburg, 2015 den Grafikpreis der KSP Nordhausen, 2018 ein Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt und 2019 den Award der Alexander Tutsek Foundation für die Pilchuck Glas School in Seattle (USA).
 
Undine Bandelin (*1980) studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und anschließend Malerei bei Prof. Pleuger an der HKD Burg Giebichenstein, Halle/ Saale, (2011 Diplom). Sie absolvierte an der HKD ein Meisterschülerstudium und bestritt ebenda 2015-2017 einen Lehrauftrag für Malerei im Kontext neuer Medien. Undine Bandelin ist Trägerin zahlreicher Kunstpreise: 2026 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, 2021 Arbeitstipendium des Kulturamtes der Stadt Leipzig, 2021 Stipendium für Glaskunst Lauscha, 2020 Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, 2019 Pilchuck Glass School, Seattle, U.S.A., 2019 Alexander-Tutsek-Stiftung, 2018 Pilotenküche international art program, 2014 Kunstpreis der Stadt Limburg und Stipendium des Landesverbandes Lippe, 2013 Arbeitsstipendium des Künstlerhauses Meinersen, 2012 Stipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.
 
Wir freuen uns auf eine Führung durch die beiden Künstlerinnen und spannende Gespräche mit Ihnen.

 


17. März 2026

Hans-Christian Schink - aktuelle und neue Ausstellungen

Hans-Christian Schink - aktuelle und neue Ausstellungen

Neben der Soloschau Am Weg in der Galerie Rothamel Erfurt und der Beteiligung an Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom in der Kunsthalle Bremen sowie Roma nel Mondoim MAXXI Rom sind aktuell Arbeiten von Hans-Christian Schink in diesen Ausstellungen zu sehen:
 
MOMAT Collection im National Museum of Modern Art Tokyo ist eine neu kurartierte Sonderschau mit Werken aus der Sammlung. Hier ist Schink in der Sektion Everything flows mit der Arbeit 1/05/2010, 5:46 pm – 6:46 pm, S 06°26.486‘ E 039°27.776‘ aus der Serie 1h vertreten.
3. März bis 10. Mai 2026
 
Merkwürdig? Merk würdig! Fotografien aus der Sammlung des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst im Museum Dieselkraftwerk Cottbus zeigt eine große Arbeit aus der Serie 1h.
14. März bis 31. Mai 2026
 
Natura Extensa im Officine Fotografiche Rom ist eine Ausstellung von 120 Fotobüchern zum Thema Natur. Unter Wasser ist dabei.
20. März bis 10. April 2026
 
Für alle, die keine Gelegenheit für einen Besuch haben, gibt es hier ein paar Installationsfotos:

17. März 2026

Hiroyuki Masuyama im Angermuseum

Hiroyuki Masuyama im Angermuseum

Dem Himmel so nah
Wolken in der Kunst
Angermuseum Erfurt
29.3. - 26.7.2026
Eröffnung am 28.3. um 16 Uhr

Hiroyuki Masuyama beteiligt sich mit zwei Werken an der thematischen Ausstellung "Dem Himmel so nah - Wolken in der Kunst"
im Angermuseum Erfurt. Ein Projekt in Kooperation mit der Kunsthalle Emden und der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen




»Dem Himmel so nah – Wolken in der Kunst«

Wer kennt es nicht: Wir schauen verträumt in den Himmel, beobachten in Gedanken versunken vorüberziehende Wolken oder blicken neugierig bis ängstlich nach oben: Beginnt es bald zu regnen? Droht Unwetter? Die Beziehung der Menschheit zum Himmel und all seinen Phänomenen ist von tiefer emotionaler und existentieller Bedeutung geprägt.

Wolken und deren Spiel am Himmel faszinieren die Menschen seit jeher. Und so haben diese Ansammlungen von Dunst in der Luft stets auch zu beeindruckenden Kunstwerken angeregt. In der Renaissance und im Barock kamen Wolken vornehmlich als Sinnbild des Göttlichen zum Einsatz, während sie in der Romantik und im Impressionismus als eigenständiges Element ins Zentrum der atmosphärischen Landschaftsmalerei rückten. Der Expressionismus wiederum setzte die Dramatik des Himmels mit eigenen ausdrucksstarken Mitteln fort. In der Malerei wie in der Fotografie können Wolken aber auch Anlass bieten, das bildnerische Abstraktionspotential zu erkunden.

Diese Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Emden vereint Werke mehrerer Jahrhunderte und umfasst mehr als 40 internationale Positionen von Albrecht Dürer bis Bjørn Melhus. Die Gemälde, Grafiken, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten greifen verschiedene Aspekte des Motivs Wolke auf: von der reinen Naturanschauung über symbolische Konzepte bis hin zu ästhetischen Experimenten. Seit dem frühen 19. Jahrhundert schlägt sich aber auch ein naturwissenschaftliches Interesse an Himmelsphänomenen in der bildenden Kunst nieder. In unserer Gegenwart richtet sich dieses Interesse zunehmend auf die Bedrohung durch die globale Erderwärmung und den Klimawandel.


Andreas Achenbach (*1815) / Hendrich Aldegrever (*1502) / Robert de Baudous (*1630/31) / Ludolf Backhuysen (*1574/75) / Pieter de la Cuffle (tätig 1542-57) / Cornelis Cort (*1533) / Johann Jacob Dorner, d.J. (*1775) / Sven Drühl (*1968) / Albrecht Dürer (*1471) / Hendrick Goltzius (*1558) / Berend Goos (*1815) / Anna Grath (*1983) / Wenzel Hablik (*1881) / Erich Heckel (*1883) / Geoffrey Hendricks (*1931) / Felix Hollenberg (*1868) / Hieronymus Hopfer (*1500) / Lucas van Leyden (*1494) / Almut Linde (*1965) / Hiroyuki Masuyama (*1968) / Bjørn Melhus (1966) / Nanne Meyer (1953) / Lyoudmila Milanova (*1979) / Bruce Nauman (*1941) / Emil Nolde (*1867) / Yoko Ono (*1933) / Robin Page (*1932) / Georg Pencz (*um 1500) /  Hermann Pleuer (*1863) / Franz Radziwill (*1895) / Marcantonio Raimondi (*1475) / Gerhard Richter (*1932) / Simon Roberts (*1974) / Yvonne Roeb (*1976) / Valentin Ruths (*1825) / Josef Scharl (* 1896) / Gustav Schönleber (* 1851) / Carl Spitzweg (*1808) / Klaus Staeck (*1938) / Rolf Staeck (*1943) / Walter Strich-Chapell (*1877) / Antonio Tempesta (*1555) / David Tscherning (*1615) / Bernd Zimmer (*1948)


14. März 2026

Hans-Christian Schink über seine Serie „Am Weg

Hans-Christian Schink über seine Serie „Am Weg"

Wie oft ich in den letzten zehn Jahren den Weg gegangen bin, vermag ich nicht zu sagen. Über drei Kilometer führt er von unserem Haus durch eine für das östliche Mecklenburg typische Agrarlandschaft bis zum Ende des zum Dorf gehörenden Sees. Die meiste Zeit war es einfach der Weg zum See, beschritten alleine, zu zweit oder mit Freunden. Zur Entspannung, zum Nachdenken, um noch etwas Bewegung zu haben. Oder um die ganz unterschiedlichen Lichtstimmungen im Verlauf der Jahreszeiten zu beobachten: ein fast übergangsloses Weiß von Himmel und schneebedeckter Erde im winterlichen Nebel, dramatische Wolkenformationen vor einem Gewitter oder ein beinahe unwirkliches Dämmerungsblau. 

 
Die Flora und Fauna entlang des Weges nahm ich wahr, ohne genauer hinzuschauen oder mich näher damit zu beschäftigen. Irgendwann stellte ich mir doch die Frage, was ich da eigentlich sehe. Warum kenne ich zwar viele der Tierarten, die mir hier begegnen, aber nur einen kleinen Teil der am Wegesrand wachsenden Pflanzen? So entstand allmählich die Idee, über einen längeren Zeitraum eine fotografische Bestandsaufnahme dieses vertrauten Areals zu erstellen. Daneben begann ich, die vorhandene Tier- und Pflanzenwelt mit klassischen Naturführern, mit Apps und Internetrecherche zu bestimmen. 

 
Durch den Wechsel von der beiläufigen Wahrnehmung zur gezielten Betrachtung taten sich immer neue mögliche Aspekte meines Projekts auf. Jede Wanderung brachte weitere Entdeckungen, und mit dem Erstaunen über die unerwartet hohe Anzahl der Spezies auch die Erkenntnis, dass mir vieles verborgen bleiben würde. Ein enzyklopädischer Anspruch meines Projekts war illusorisch. Alles, was ich abzubilden und zu benennen vermag, würde auf die zwangsläufige Unvollständigkeit eines derartigen Vorhabens verweisen. Auch wenn ich diese Arbeit von dem ursprünglich geplanten einen Jahr auf vier Jahre ausgedehnt habe, kann sie deshalb nur einen kleinen Einblick in das unerschöpfliche Ganze geben. 

 
So bilden nun 33 Schwarz-Weiß-Fotografien des Weges die Basis der Arbeit. Sie vermitteln einen Eindruck von Charakter und Topografie dieser eiszeitlich geprägten Landschaft sowie die Art der wirtschaftlichen Nutzung. Ergänzt werden sie von fünf Farbaufnahmen, die den Wechsel des Lichts und der Witterung im Laufe der Jahreszeiten widerspiegeln. Aus der Beschäftigung mit der Flora entlang des Weges entstanden 128 Aufnahmen von Blüten, 29 Fotografien von Pflanzen sowie 25 Bilder von Blättern der Bäume und Sträucher dieses Areals. Exemplarisch für die Tierwelt hat mein Bruder Martin Schink colorierte Zeichnungen aller 82 beobachteten Vogelarten angefertigt. Mein 2025 beim Verlag Hartmann Books erschienenes Buch Am Weg enthält neben diesem umfangreichen Bildmaterial auch die Listen der erfassten Tier- und Pflanzenarten sowie einen literarischen Text des Lyrikers und Schriftstellers Uwe Kolbe.





26. Februar 2026

HIROYUKI MASUYAMA IM ROMANTIKERHAUS JENA

HIROYUKI MASUYAMA IM ROMANTIKERHAUS JENA

Verlängert bis 22. April 2026!




Von Hiroyuki Masuyamas Lightboxes geht ein eigentümlicher Zauber aus. Wie strahlende Fenster zu einer fremden Welt leuchten sie in den Ausstellungsraum und ziehen die Betrachter unwillkürlich in ihren Bann. Ihre Motive erscheinen dabei vertraut. Denn zu sehen sind bekannte Gemälde des Romantikers Caspar David Friedrich, die von Masuyama als scheinbar realistische Fotografien wiedergegeben werden.


03. Dezember 2025

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