GALERIE ROTHAMEL ERFURT

Wo sind deine Gedanken

Wo sind deine Gedanken
Moritz Götze

20. November 2021 - 05. März 2022

Galerie Rothamel Erfurt
Mo - Fr 10 - 14 Uhr
sowie nach Vereinbarung

GALERIE ROTHAMEL FRANKFURT

Vor Schrebers Garten

Vor Schrebers Garten
Annette Schröter

10. Dezember 2021 - 05. Januar 2022

Galerie Rothamel Frankfurt
Do - Fr  13 - 18 Uhr
sowie nach Vereinbarung

 

News

Annette Schröter

Annette Schröter "Vor Schrebers Garten"

November im Kleingarten, 2021/ Papierschnitt ungerahmt, 250 x 180 cm, 15.000 Euro


Holzweg, Werkgruppe WELTBILDER, 2018, Papierschnitt gerahmt, 92 x 72 cm 4.200 Euro


Baum, exaltiert, Werkgruppe WELTBILDER, 2018, Papierschnitt gerahmt, 92 x 72 cm, 4.200 Euro

Sturz aus großer Höhe, Werkgruppe WELTBILDER, 2020, Papierschnitt gerahmt, 92 x 72 cm, 4.200 Euro


Februar vor dem Haus, 2021, Papierschnitt gerahmt unter opakem Acrylglas, 78 x 50 cm, 2.400 Euro


Sommer im Kleingarten, 2021, Papierschnitt gerahmt, 200 x 82 cm, 12.000 Euro


Winter im Kleingarten, 2021, Papierschnitt gerahmt, 200 x 82 cm, 12.000 Euro

GARTENTOR 2, 3, 5, 6, 8, 9, 11, 13, 14, 2020/21, alle gerahmt, jeweils 40 x 29 cm, je 800 Euro

GARTENTOR 15, 17, 19, 21, 23, 25, 26, 27, 29, 2020/21, alle gerahmt, jeweils 40 x 29 cm, je 800 Euro

GARTENTOR 30, 31, 32, 33, 34, 37, 39, 42, 2020/21, alle gerahmt, jeweils 40 x 29 cm, je 800 Euro

 


30. November 2021

Gute Nachrichten für Ellen Akimoto

Gute Nachrichten für Ellen Akimoto

Das Werk „Nighttime“ der in Leipzig lebenden Künstlerin wurde von der Kuulturstiftung des Freistaates Sachsen angekauft.
Für Ellen ist das umso erfreulicher, als sie diesen Monat ein siebenmonatiges Stipendium beim Fine Arts Work Center in Provincetown/Massachusetts antritt.
Ellen Akimotos Soloshow in unserer Frankfurter Galerie läuft noch bis 4. Dezember 2021.
 
Ellen Akimoto in ihrer Ausstellung. Galerie Rothamel Frankfurt, noch bis 4. Dezember.
 

06. November 2021

Luxembourg Art Week | Kunsthalle Darmstadt

Luxembourg Art Week | Kunsthalle Darmstadt

Mit Werken von Nguyen Xuan Huy nehmen wir an der Luxembourg Art Week teil. Zeitgleich präsentiert die Kunsthalle Darmstadt Nguyens Gemälde "La Journée Horizontale". Anläßlich der beiden Events erscheint eine kleine Publikation, deren pdf Sie hier herunterladen können.

Katalog



Die Präsentation in der Kunsthalle Darmstadt läuft noch bis zum 30. Januar 2022.

Die Luxembourg Art Week findet vom 12. bis 14. November statt.
Interessierten Sammlern der Galerie bieten wir eine begrenzte Anzahl von Karten
- zum Preview am 11. November von 19 bis 22 Uhr,
- zur Vernissage am 12. November von 18 bis 21 Uhr.
Bitte schreiben Sie uns unter galerie@rothamel.de ein kurze Nachricht.


26. Oktober 2021

Michiko Nakatani beim Festival in Okunoto

Michiko Nakatani beim Festival in Okunoto

Michiko Nakatani nimmt mit der Arbeit Sukuu, Sukuu, Sukuu
("Sukuu" hat drei verschidene bedeutung auf japanisch."Schöpfen" "Retten" und "Nisten") am diesjährigen Festival in Okunoto teil. Das Werk umfasst 20 kleinen Objekte im zweiten Stock eines Taxiunternehmens in Suzu, Japan.

Die Hände der Wasserschöpfer sind nach der Originalmethode des Künstlerin modelliert. Die Vorbilder für die Hände waren die Menschen, die im Iida-Viertel der Stadt rund um den Ausstellungsort leben, sie sind alle aus verschiedene Generation und haben verschiedene Tätigkeiten, von Kinder bis 90 Jährigen, von Tagesmutter bis zum Fischer.

Jeder hat eine andere Form der Hände und wie man die Finger stapelt.
Michiko Nakatani hinterfragt die Bedeutung von verschiedene "sukuu (schöpfen)" Handlungen, die jeder unbewusst jeden Tag wiederholt, in umgekehrten Formen.
Die sich überlappenden Hände ähneln dem Beten, und auch das Fehlen des Blicks vom Handrücken ist eine Verweigerung der Erlösung.

 

Das Festivalf findet bis zum 24. Oktober. 2021 statt.

https://oku-noto.jp/en/outline-en.html


10. September 2021

Nguyen Xuan Huy in der Kunsthalle Darmstadt

Nguyen Xuan Huy in der Kunsthalle Darmstadt

Nguyen Xuan Huy präsentiert in der Kunsthalle Darmstadt seine epochale Komposition "Une journée horizontale“.
Es handelt sich um eine Werkpräsentation - es wird nur dieses eine Gemälde zu sehen sein. Welches es in sich hat - inhaltlich und technisch.

Nguyen Xuan Huy
Une journée horizontale
Werkpräsentation
04.09.2021 - 30.01.2022



Der Komposition liegt unübersehbar Théodore Géricaults Floß der Medusa (1819) im Louvre in Paris zugrunde. Nguyens Bühnenraum ist allerdings im Verhältnis etwas breiter. Anstelle einer eingestürzten Pyramide erkennt man deren zwei. Sie ordnen das gedrängte Tableau von 28 Figuren, jungen Frauen und Männern, die im Einzelnen zu beschreiben hier zu weit führen würde. Nur so viel: Jede scheint eine Welt für sich darzustellen. Jede wirkt halb ferngesteuert in eine Pose gezwungen, halb narzissenhaft hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Alle sehen sie europäisch aus, was letzteres aber den Modellen geschuldet sein mag, mit denen der Künstler zu arbeiten gewohnt ist.

Zugleich spielt die pyramidale Form auch mit den tief im kulturellen Gedächtnis verankerten Ansichten der Gräber von Gizeh. Eine von Efeu umrankte Sphinx vor dem rechten Bildrand triggert diese Assoziation regelrecht an. Doch weder Wasser noch Sand, sondern ein rot-weißes Etwas herrscht vor. Glut? Sieht der Himmel bloß wie Feuer aus oder steigt echtes Feuer in ihm auf? Vegetation, Felsen, ein kunstvoller Steg, ein noch in Bau befindliches Holzhaus, das sich auch als Boot oder improvisierte Umkleidekabine lesen ließe, all dies lässt jeden Hinweis auf den Schauplatz des Geschehens vermissen.

Anders als bei Géricault geht es nicht um Leben oder Tod. Die Wippende auf der Schaukel erinnert indes an das Pendel einer Uhr. Die Fliege bei der Sphinx unterstreicht als bekanntes Vanitas-Symbol die Allegorie der Zeit, mit der man es hier sicherlich auch zu tun hat. Im Vergleich zu den Figuren und anderen Tieren, einer Löwin und zwei Rosalöfflern, ist sie überdimensioniert. Eine durch Eingriff in die Natur erzeugte neue Art? Oder fordert die Fliege das große Format, als wenn der Maler sie auf einem verkleinerten Entwurf zu seinem Bild sitzend gesehen und mit diesem als Hintergrund vergrößert dargestellt hätte?

Den verwirrenden Maßstäben, der Ortlosigkeit, dem unklaren Zeitbezug steht ein Gefühl des Ungefährdetseins gegenüber, das diese besondere Reisegesellschaft vermittelt. Schließlich fließen hier verschiedene Bilder in einer Vision zusammen, die Himmel und Hölle begradigt.

León Krempel


21. August 2021

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