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Hans-Christian Schink im Projektraum
Hans-Christian Schink
LEIPZIGER BÄDER (zum dreißigsten Geburtstag der Serie)
Galerie Rothamel Erfurt, Projektraum
27. Januar bis 17. März 2018
Zur Eröffnung mit dem Künstler am Samstag 27. Januar ab 20 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Im Projektraum präsentieren wir eine kleine, bisher viel zu wenig beachtete Serie von Hans-Christian Schink: Die "Leipziger Bäder", entstanden 1988. Die nun schon dreißig Jahre alte Folge untermauert Schinks Ruf als Chronist und Visionär in brillanter Weise. Die "Leipziger Bäder" sind weit mehr als historische Architekturfotografie. Sie begleiten den Abgesang auf ein Jahrhundert, das martialisch begann und mit dem realen Zerbröseln der sozialistischen Utopie ein furioses Ende nahm.
Obwohl mir nach den ersten Tagen klar war, dass dies die Arbeitsweise sein würde, die mir am meisten entspricht, habe ich bis zum Ende der DDR nicht daran geglaubt, jemals eine professionelle Großformatkamera zu besitzen. Seither sind in mehr als dreißig Ländern Aufnahmen mit dieser inzwischen auch schon anachronistisch erscheinenden Technik entstanden."
Fotografien von Anna Kant im Projektraum
ANNA KANT
Fotografie
9. bis 23. Dezember 2017
Zur Eröffnung mit der Künstlerin am Samstag, 9. Dezember um 15 Uhr und zugleich zu unserem traditionellen Wunschpunsch laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Ab 16.30 Uhr liest Olaf Trunschke aus seinem Roman "Die Kinetik der Lügen".

Anna Kant, Dark black 2, 2013, Diasec C Print, 82 x 120 cm, 5 + 2 AP
Vanitas (lat. „leerer Schein, Nichtigkeit, Eitelkeit“ steht in der Vorstellung für die Vergänglichkeit alles Irdischen. Die Fotografin Anna Kant dekliniert den Begriff auf ganz eigene Weise. Sie fotografiert sich selbst in verschiedenen, teils abenteuerlichen Settings. Die auf ersten Blick erotischen und verspielten Aufnahmen offenbaren bei genauerem Hinsehen ein Diarium seelischer Zustände.
Der Akt des Fotografierens ist bei Anna Kant performativ, mit der Linse als einzigem zugelassenen Zeugen. Ihre Inszenierungen sind aufwendig vorbereitet, aber improvisiert in der Ausführung: Auf Hilfsmittel wie Fernauslöser verzichtet sie bewußt: Kamera, Stativ und Selbstauslöser, zehn Sekunden Zeit für die entscheidende Pose, Sprung ins Bild. Neben der geplanten Attitüte bleibt somit immer ein Spaltbreit Raum für das Spontane, Unverstellte, Abgründige. Und das macht ihre Bilder so außerordentlich faszinierend.
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Olaf Trunschke
Die Kinetik der Lügen
Roman
Genf 1816: Der Lebemann Lord Byron, sein Leibarzt John Polidori, Schriftstellerkollege Percy Shelley sowie dessen Geliebte und spätere Ehefrau Mary verbringen das berühmte »Jahr ohne Sommer« in einer Villa am Genfer See. Regen und Kälte fesseln sie ans Haus, und so erfinden sie Schauergeschichten.
Die erst 18-jährige Mary schreibt später, die Idee zu Frankenstein sei ihr in einem Wachtraum gekommen. Was aber steckt wirklich hinter der Entstehung der weltberühmten gothic novel? Welche Rolle spielen die erfolglosen Gebrüder Grimm und die hochverschuldeten Autoren Byron und Shelley bei der Entstehung des Manuskripts?
200 Jahre später: Ein Dokumentarfilmer am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, stürzt sich mit seinen Freunden auf diese Fragen. Bei ihrer Recherche stoßen sie immer wieder auf das gleiche Problem, das Vergangenheit wie Gegenwart bestimmt: Wo sollten dem menschlichen Forschungsdrang Grenzen gesetzt werden? Ohne dass sie es merken, verstricken sich dabei ihre Lebensläufe unaufhaltsam mit denen der historischen Akteure …
Stars of Düsseldorf - Hiroyuki Masuyama auf der Art Düsseldorf
Areal Böhler
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf
Donnerstag | 16.11.2017 | Opening: 16-20 Uhr
Freitag | 17.11.2017: 12-19 Uhr
Samstag | 18.11.2017: 11-19 Uhr
Sonntag | 19.11.2017: 11-19 Uhr
Hiroyuki Masuyama wurde 1968 in Tsukuba/Japan geboren. Seine Kunstwerke überlisten Zeit und Raum. Masuyama fotografiert Parks, in denen alle Jahreszeiten zugleich herrschen, er läßt Sommerblumen neben vereisten Teichen sprießen und umrundet die Welt in wenigen Augenblicken. Zeitreisen und Weltraumspaziergänge sind für ihn mehr als nur eine fiktionale Möglichkeit – er tritt sie einfach an und nimmt sein Publikum mit.
Die Idee zu seiner ersten Sphäre hatte Masuyama eines Morgens. Bereits wenige Tage später begab er sich an die Umsetzung des aufwendigen Vorhabens. Die Arbeit daran nahm ein ganzes Jahr in Anspruch. Masuyamas Sphäre entstand aus tausenden kleiner Holzstücke, die der Künstler und sein Team akribisch miteinder verleimten und vielfach glattschliffen.
Auf die entstandene Kugel wurden die Sternatlanten der nördlichen und der südlichen Hemisphäre projiziert. Die Positionen der Gestirne wurden durch Bohrungen markiert, deren Durchmesser entsprechend der Helligkeit der Sterne variiert - es sind insgesamt dreißigtausend. In die Bohrungen setzte Hiroyuki Masuyama Glasfaserstifte ein. Jeder einzelne entspricht etwa der Spektralfarbe des betreffenden Himmelskörpers.
In der Seitenwand der Kugel befindet sich eine Klappe. Wer einsteigt, sieht, was nur sehen kann, wer frei im Raum schwebt wie ein aus seiner Rakete ausgestiegener Astronaut: Einen atemberaubenden Sternenhimmel, alle Sterne auf einmal - nicht nur die über uns, sondern auch jene unter uns.
Grand Tour in der Sparkassengalerie Schweinfurt
Die Grand Tour von Rüdiger Giebler und Moritz Götze ist auf Zwischenstop in der Sparkassengalerie in Schweinfurt
Die Ausstellung in der Sparkassengalerie am Roßmarkt, Schweinfurt, ist bis 15. Dezember 2017 zu sehen. Sie ist Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr und am Freitag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Das Foto (©Alexandra Lang) zeigt von links: Dr. Jörk Rothamel, Galerie Rothamel, Moritz Götze, Roberto Nernosi, Vorstandsmitglied Sparkasse Schweinfurt, Rüdiger Giebler, Adolf Lutz, Kurator Sparkasse Schweinfurt
Paul-Ruben Mundthal im Künstlergespräch
FAZ berichtet über Wieland Payer
Wie viele von Ihnen mit Interesse verfolgt haben, berichtet Freddy Langer für die FAZ heute über die aktuelle Ausstellung "Ultima Thule" und Arbeiten von Wieland Payer.
"Wieland Payers Motive leben von der Überraschung. Sie zeigen etwas, was keiner zuvor je gesehen hat, und mehr als einmal gelingt es ihm, diesen Moment des Staunens in den Bildern gleich mitzuliefern. Als sei er über eine Bergkuppe gekommen und habe den eigenen Augen nicht getraut. In einer Welt, die in ihrer Gesamtheit vermessen, dokumentiert und fotografiert schien, macht er uns glauben, auf Bauwerke oder Auswüchse von erhabener Schönheit gestoßen zu sein, für die es noch keinen Namen gibt und auch keine Erklärung."
Aus: "Ultima Thule. Weil der Künstler Wieland Payer keine Bäume mehr malen wollte, reiste er nach Island. Eine Ausstellung." Von Freddy Langer in der FAZ vom 28.09.2017, S. R6
Frankfurter Neue Presse über Ellen Akimoto und den Saisonstart
Die Frankfurter Neue Presse berichtete über Ellen Akimoto und den Saisonstart der Frankfurter Galerien.
Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.

Otto Reitsperger 'Nachthell' im Projektraum
Über einen Zeitraum von sechs Jahren reiste Otto Reitsperger durch Europa, Teile der USA, Asiens und Nordafrikas, um an ganz unterschiedlichen Aussichtspunkten den stets gleichen und sich doch immer wieder neu und anders zeigenden Blick aufs Meer ins Bild zu bringen. Als Lichtquelle diente allein das reflektierte Licht des Mondes.
Mittels Langzeitbelichtungen von bis zu einer Stunde wurde eine meist zarte Farbigkeit am Rande der Überbelichtung gefunden, die sich sonst unserer Wahrnehmung entzieht.
Ostsee
23:44–00:06, 17./18.4.2011
Sassnitz auf Rügen
Grand Tour - Götze & Giebler in Schweden

Harald Reiner Gratz im Angermuseum Erfurt
Parallel zur derzeit in unseren Räumen zu sehenden Ausstellung "Epos" zeigt das Angermuseum noch bis 3.9.2017 die Schau "Luthers Stein in Schmalkalden und andere Merkwürdigkeiten der deutschen Geschichte"
Weitere Informationen sowie das Begleitprogramm finden Sie hier.
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