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Fotoforum Innsbruck zeigt Hans-Christian Schink

Fotoforum Innsbruck zeigt Hans-Christian Schink

Das Fotoforum Innsbruck zeigt vom 9. Juli bis zum 6. August eine Ausstellung mit Werken von Hans-Christian Schink. 
Im Mittelpunkt der Schau steht Schinks neue Serie „Hinterland"
 
Fotoforum
Adolf-Pirchler-Platz 8
A-6020 Innsbruck

10. Juli 2021

Moritz Götze - Lebenszeichen

Moritz Götze - Lebenszeichen

Die vergangenen anderthalb Jahre waren für viele Künstler schwierig - Moritz Götze jedoch gewann der Zeit das Beste ab und verfiel in einen regelrechten Schaffensrausch. Es entstanden zahlreiche Gemälde, Emails und Zeichnungen. Der frisch erschienene Katalog "Lebenszeichen" dokumentiert das üppige Oeuvre.

Die neuen Werke werden ab 13. November in unserer Erfurter Galerie zu besichtigen sein. Drei besonders reizvolle Arbeiten können Sie sich vorab sichern. Es handelt sich um "Emaildamen" der jüngsten Generation. Alle widmen sich dem ebenso elementaren wie emotionalen Thema Schuh.

Moritz Götze, "Masse", 2020, Email, 123 x 48 cm, 4000 Euro

"Give a girl the right shoes and she can conquer the world", soll Marilyn Monroe gesagt haben, und dieser Spruch ist wahrscheinlich noch nirgendwo besser interpretiert worden als von Moritz Götze.

Die "Emaildamen" sind in der Herstellung aufwendig bis kapriziös, aber dafür bei richtiger Behandlung von zeitloser Haltbarkeit und Schönheit. Zunächst werden ihre Silhouetten aus Stahlblech geschnitten, entgratet und vorbehandelt. Nach einem Tauchbad in Emailgrundfarbe erhalten sie bei etwa 800 Grad ihren ersten Brand. Die Farbe schmilzt auf und überzieht den Metallgrund mit einer glasartigen Schicht.

Moritz Götze, "Er hat den Boden voll Skulpturen", 2020, Email, 123 x 48 cm, 4000 Euro

Nun kann der Künstler mit seiner eigentlichen Arbeit beginnen. Die Malerei wird in mehreren Lagen aufgetragen, dazwischen immer wieder mit den für die jeweilige Farbe passenden Temperaturen gebrannt. Korrekturen sind nahezu unmöglich, der Künstler muß nicht nur genau wissen, wie er etwas malt, sondern auch die technologisch notwendige Reihenfolge penibel beachten.

Die "Emaildamen" haben eine besondere Ausstrahlung, sie vereinen die Suggestivkraft von Malerei mit der unmittelbaren Wirkung von Skulpturen.

Moritz Götze, "Wieso", 2020, Email, 123 x 48 cm, 4000 Euro

Bestellungen nehmen wir ab sofort per Mail oder telefonisch unter 0361 562 33 96 entgegen.
Gern senden wir Ihnen höherauflösende Abbildungen zu.
Die Verkäufe erfolgen in der Reihenfolge der verbindlichen Ordres.

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!
Herzliche Grüße, auch von Moritz Götze

Ihr Jörk Rothamel


07. Juli 2021

Undine Bandelin & Dana Meyer,

Undine Bandelin & Dana Meyer, "Die Stellvertreter", Preisliste


Dana Meyer, Gangesgavial, 2020, Stahl - geschmiedet und geschweißt, 142 x 75 x 175 cm, 11100 Euro


Dana Meyer, Certi s jazykem, 2018, Stahl - geschmiedet und geschweißt, 160 x 110 x 80 cm, 22000 Euro


Dana Meyer, Bruno Leopold von Zschorpau, 2021, Stahl - geschmiedet und geschweißt, 59 x 59 x 59 cm, 7700 Euro


Dana Meyer, Johann Theodore von Iltenheim, 2021, Stahl geschmiedet, geschweißt, 50 x 46 x 55 cm, 7700 Euro


Dana Meyer, Eckbert August von Brunnstedt, 2021, Stahl - geschmiedet und geschweißt, 54 x 60 x 56 cm, 7700 Euro


Undine Bandelin, Der Horizont, 2021, Öl und Acryl auf Leinwand, 100 x 150 cm, 5000 Euro


Undine Bandelin, Die Promenade, 2020, Öl und Acryl auf Leinwand, 200 x 250 cm, 9000 Euro


Undine Bandelin, Das Gefolge, 2018, Mischtechnik auf Leinwand, 230 x 360 cm, 12000 Euro


Undine Bandelin, Der Witwer,  2021,Siebdruck und Mischtechnik auf Leinwand, 30 x 50 cm, 1200 Euro


Undine Bandelin, Die Komiker, 2021,Siebdruck und Mischtechnik auf Leinwand, 30 x 50 cm, 1200 Euro


Undine Bandelin, Die Monarchen, 2021,Siebdruck und Mischtechnik auf Leinwand, 30 x 50 cm, 1200 Euro


Undine Bandelin, Die Trinker, 2021,Siebdruck und Mischtechnik auf Leinwand, 30 x 50 cm, 1200 Euro


22. Juni 2021

Neun Tage für ein Lebenswerk- Hans-Christian Schink

Neun Tage für ein Lebenswerk- Hans-Christian Schink

Hans-Christian Schinks grandiose Werkschau "So weit" in der Kunsthalle Erfurt verharrte seit ihrer Nichteröffnung am 8. November letzten Jahres 209 Tage ohne Publikum im Dornröschenschaf. Nun können Sie die Präsentation des bedeutendsten lebenden Thüringer Künstlers endlich besuchen - aber nur neun Tage lang. Nutzen Sie diese phantastische, aber extrem limitierte Gelegenheit. Die Kunsthalle hat Sonderöffnungszeiten angesetzt, um bis zum Ausstellungsende jede Stunde zu nutzen.
Es besteht keine Testpflicht.
Sonnabend, 5. Juni: 11 – 18 Uhr
Sonntag, 6. Juni: 11 – 18 Uhr
Montag, 7. Juni bis Sonntag, 13. Juni: 10 – 22 Uhr


13. Juni 2021

Nguyen Xuan Huy - Museum Schloß Wilhelmsburg

Nguyen Xuan Huy - Museum Schloß Wilhelmsburg

MUSEUM SCHLOSS WILHELMSBURG

NGUYEN XUAN HUY
No Guarantee
17. Juni bis 3. Oktober 2021

Zur Eröffnung mit dem Künstler am Donnerstag, 17. Juni um 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Es sprechen Dr. Kai Lehmann und Dr. Jörk Rothamel.

Museum Schloss Wilhelmsburg 
Schlossberg 9 
98574 Schmalkalden 
+49 3683 403186 
geöffnet täglich 10 - 18 Uhr

Eine der spannendsten Positionen der aktuellen deutschen Malerei vertritt ein in Hanoi geborener Mann. Seine Werke sind nichts weniger als der Vorschlag zu einer neuen europäischen Kunst, welche die ideologischen Verirrungen des 20. Jahrhunderts überwindet und den Fetisch der Avantgarde hinter sich läßt. 

Zu einer Kunst, die den Weg in eine neue Aufklärung weist. Ein halbes Jahrtausend lang – von der Renaissance bis zu den Impressionisten - schilderte die europäische Malerei Geschichten, Gleichnisse und Legenden. Am Vorabend des Ersten Weltkrieges, als Europa zu zerbrechen begann, rückten die „Avantgarden“ die künstlerische Momentaufnahme in den Mittelpunkt, den Schock, die emotionale Überwältigung. Die narrative Malerei verlor ihre Bedeutung. 

Die Sehnsucht nach Geschichten ist wieder da. Die formellen Ansprüche des jungen Publikums sind hoch - die Bilder- und Datenflut der Digitalisierung setzt Maßstäbe. Treffen „Digital Natives“ auf Nguyens Werke, sind sie fasziniert. „Alles gemalt? Von Hand?? Wie geht das???“ Wenden sich junge Rezipienten den Inhalten seiner Gemälde zu, sind sie überrascht und gefesselt. 

Die Erzählungen sind außerordentlich facettenreich, reichen tief in die Kunstgeschichte und sind zugleich brandaktuell.  Die Gegenwart betrachtet Nguyen aus der Perspektive der Aufklärung. Logische Analysen gelten ihm mehr als ideologische Standpunkte. Oft trifft er seine Aussagen in Form mythologischer, philosophischer oder literarischer Gleichnisse. Diese Malerei ist eine kultiviert und zugleich schonungslos formulierte künstlerische Analyse der aktuellen Verfassung unseres Kontinents und des Geisteszustands seiner Bewohner. 

Nguyen Xuan Huy wurde 1976 in Hanoi geboren. Er studierte an der Architekturhochschule Hanoi, an der Ecole des Beaux Arts in Bordeaux und erwarb 2003 sein Diplom der Malerei an der HfKD Burg Giebichenstein in Halle. Er lebt und arbeitet in Berlin.  

Nguyen Xuan Huy, No Guarantee, 2020, Öl auf Leinwand, 220 x 150 cm


07. Juni 2021

Druckfrisch: Katalog zur Ausstellung „>1000 Worte“ erschienen!

Druckfrisch: Katalog zur Ausstellung „>1000 Worte“ erschienen!

Der Katalog zu unserer Ausstellung „>1000 Worte“ ist diese Woche beim Kerber Verlag erschienen.

Texte von Annekatrin Kohout, Antonia Peter, Jörk Rothamel, Christian Weihrauch, Alexander Wendt
Hardcover, 24 x 30 cm, 72 S., 33 farbige Abbildungen, Gestaltung Svenja Philipsen

Der wunderschöne Band kann ab sofort bei uns bestellt werden und kostet 35 Euro.

hier zum Kauf


22. Mai 2021

Hans-Christian Schink Beitrag bei TTT

Hans-Christian Schink Beitrag bei TTT

Der Fotograf Hans-Christian Schink gehört zu den international am meisten beachteten Fotografen seiner Generation. In der Kunsthalle Erfurt wird ein Ausschnitt aus seinen Werk gezeigt! https://www.mdr.de/video/mdr-imersten-videos/c/video-485774.html


16. Mai 2021

BAG TO THE ROADS - Roadshow mit Thitz

BAG TO THE ROADS - Roadshow mit Thitz

Metropolen der ganzen Welt, belebt von vielen Menschen – alle ohne Masken! Schon immer stellten die Werke des Künstlers Thitz eine Mischung aus Ideal und Utopie dar, eine strahlend farbige und gutgelaunte Welt in einem (leicht) verbesserten Heute oder einem schwungvoll gezeichneten Morgen. Angesichts der aktuellen Situation sind Thitz‘ Werke zu Sehnsuchtsbildern geworden, die Mut machen.

Nur – wie kommen die Gemälde derzeit zu Ihnen? Virtuell können Sie die neuen Werke natürlich auf unserer Website in Augenschein nehmen. Das ersetzt aber nicht die Präsenz: Die Art Karlsruhe findet dieses Jahr nicht statt und in den Galerien dürfen wir Sie leider nicht empfangen. Deswegen haben wir uns etwas ausgedacht.

In seinen Anfangszeiten als Künstler fuhr Thitz mit seinen Arbeiten zum interessierten Publikum und veranstaltete unter dem Motto „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten“ mobile Kunstausstellungen in Stuttgart, Berlin, Paris und New York. Diese wunderbare Idee greifen wir auf und veranstalten eine Roadshow!

In Erfurt findet am Samstag, 15. Mai eine Open-Air-Ausstellung statt. Die Werke werden von 11 bis 18 Uhr im Hof der Galerie installiert und können dort von Ihnen besichtigt und erworben werden: Kleine Arche 1A, 99084 Erfurt.

Unsere Frankfurter Galerie besitzt nach der Straßenseite hin große Schaufenster. Wir werden am Sonntag, 16. Mai von 14 bis 18 Uhr die aktuellen Werke in der Galerie ausstellen und Sie draußen begrüßen. Sie können von der Straße aus einen Blick oder mehrere riskieren. Gefällt Ihnen eine Arbeit, bringen wir sie ins Freie und präsentieren sie Ihnen: Fahrgasse 17, 60311 Frankfurt am Main.

Thitz-Sammler in Baden-Württemberg können sich über einen ganz besonderen Service freuen: Falls Sie ein Gemälde aus dem aktuellen Konvolut erwerben und zu diesem Zweck näher in Augenschein nehmen möchten, kommen wir zu Ihnen! Termine vereinbaren Sie mit uns bitte unter galerie@rothamel.de oder telefonisch unter 0177 599 84 45.

Die Liste der aktuellen Arbeiten finden Sie unten folgend.
Ihnen wünschen wir alles erdenklich Gute und grüßen Sie herzlich

Thitz und Jörk Rothamel


Amazonia Utopica, 2020, Acryl und Tüten auf Leinwand, 140 x 200 cm, 17.000 Euro


London Urban Bag Art Fleet Street, 2019, Acryl und Tüten auf Leinwand, 160 x 120 cm, 14.000 Euro


Mumbai Utopian City, 2021, Acryl und Tüten auf Leinwand, 140 x 180 cm, 16.000 Euro


New York New, 2021, Acryl und Tüten auf Leinwand, 120 x 160 cm, 14.000 Euro


New York Utopia at Brooklyn, 2020, Acryl und Tüten auf Leinwand, 140 x 180 cm, 16.000 Euro


Paris Entre Nous, 2021, Acryl und Tüten auf Leinwand, 160 x 140 cm, 15.000 Euro


Paris Tour Miracle, 2017, Acryl und Tüten auf Leinwand, 100 x 50 cm, 7.500 Euro


Rio Utopian City, 2021, Acryl und Tüten auf Leinwand, 200 x 140 cm, 17.000 Euro


Shanghai Utopia, 2020, Acryl und Tüten auf Leinwand, 80 x 100 cm, 9.000 Euro


UC Underwater London, 2020, Acryl und Tüten auf Leinwand, 160 x 140 cm, 15.000 Euro


Utopian C Montblanc, 2020, Acryl und Tüten auf Leinwand, 160 x 140 cm, 15.000 Euro

 


15. Mai 2021

Jonathan Kraus,

Jonathan Kraus, "Content is King", Preisliste


Fart, 2019, Öl auf Leinwand, 120 x 210 cm, 7300 Euro


Kevin I, 2019, Öl auf Leinwand, 160 x 240 cm, 8800 Euro


Signature Move, 2020, Öl auf Leinwand, 160 x 145 cm, 6800 Euro


Big Pattern, 2016, Öl auf zwei Leinwänden, 280 x 420 cm, 15400 Euro


Cerulean Blue, 2017, Öl auf Leinwand, 160 x 210 cm, 8200 Euro


This Artist Rewrites Art History, 2019, Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm, 5100 Euro


Homage to the Homage IV, 2019, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm, 1800 Euro


Homage to the Homage VII, 2020, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm, 1800 Euro 


Homage to the Homage XI, 2020, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm, 1800 Euro


Homage to the Homage XII, 2020, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm, 1800 Euro 


04. Mai 2021

Nachruf auf Erasmus Schröter

Nachruf auf Erasmus Schröter

Erasmus Schröter ist tot. Sein Abschied macht betroffen und fassungslos. Er hat sich an dieser Welt schöpferisch gerieben und ist in den letzten Jahren an ihrer Entwicklung menschlich verzweifelt. Sein Oeuvre ist eine großartige, facettenreiche und spannende Geschichte ohne Ausgang geblieben.

Erasmus Schröter war ein Meister der Gegenüberstellung und des Absurden. Die grandiosen Lichtinszenierungen seiner Bunker wie auch die Goten-Portraits seiner „Contest“-Serie komponieren das Erhabene/Archaische und das Fragile/Absurde zu schrägen Zweiklängen. Immer wieder unternahm er Ausflüge ins scheinbar Traute, Übervertraute, die in unbekannter Fremde endeten. Wünschen wir ihm eine gute letzte Reise und Ankunft in Geborgenheit.

Hier zum MDR Beitrag

Hier zum FAZ Beitrag


21. April 2021

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