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Künstlergespräch mit Wieland Payer
27. September bis 22. November 2025
Galerie Rothamel Erfurt
Zum Künstlergespräch mit handgemachter Künstler-Quiche und auserlesenem Quitten-Punsch am kommenden Samstag, 8. November um 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Art Karlsruhe 2026
Art Karlsruhe 2026
05. bis 08. Februar
Wir präsentieren Werke von
Hjördis Baacke
Moritz Götze
Hiroyuki Masuyama
Dana Meyer
Nguyen Xuan Huy
Hans-Christian Schink
Thitz
Einen Ausblick auf unser Programm finden Sie anbei.
You can find a preview of our program below.
2010 unternahm der Fotograf Hans-Christian Schink eine Weltreise, zwei Wochen hielt er sich dabei in der Antarktis auf. Die Bilder, die er dort machte, mit einer analogen Kamera, sind voller Hingabe an das Monumentale und Elementare der Landschaft. Schinks großformatige Landschaften wirken so nüchtern, so pur und grandios in ihrer Stille und Weite, dass sie einem den Atem nehmen. (Aus einem Text von Katrin Bettina Müller)
2025 schuf Nguyen Xuan Huy sein Gemälde "Mission Phoenix". Wir stellen es in Karlsruhe erstmals aus. Im alten Griechenland und in Ägypten galt als Phönix ein sagenhafter adlerartiger Vogel, der am Ende seines langen Lebens in Flammen aufging und in der Asche ein Ei hinterließ, aus dem er wieder schlüpfte. Als „chinesischer Phönix“ wird das pfauenähnliche Fabeltier Fenghuang bezeichnet, dem Feuer verbunden.
Die so unterschiedlichen Aspekte des Phönix-Begriffs schichtet Nguyen Xuan Huy zu einem monumentalen Gemälde mit zahlreichen Anspielungen: Die Nike von Samothrake, eine heute im Louvre aufbewahrte Skulptur, steht für das antike Griechenland, verkohlte Dachbalken erinnern an den verheerenden Brand der Kathedrale Notre-Dame de Paris von 2019. 
Zeitreisen sind für den Maler, Zeichner, Bildhauer und Fotografen Hiroyuki Masuyama mehr als eine fiktionale Möglichkeit. Sie bringen ihn in Kontakt mit Künstlerkollegen aus der Vergangenheit und mit Vernissagengästen aus der Zukunft.
Mit Vorliebe besucht Masuyama die Epoche der europäischen Romantik. Aus hunderten fotografischer Aufnahmen re-komponiert er die Werke der großen Meister und läßt uns ihre Faszination in zeitgenössischer Form neu erleben. Er begegnet Joseph Mallord William Turner in Venedig, Rom und London. Er erscheint in Caspar David Friedrichs metaphysischen Weltbildern.
Moritz Götze ist einer der bedeutenden Pop-Art-Künstler unserer Zeit. Seine warmherzigen und wachen Werke beschenken ihre Betrachter mit einer einzigartigen Aura.
Derzeit nimmt ein neuer großer Werkblock seinen Anfang. „In meinem Alter“, so Moritz Götze (*1964) „wird es Zeit, sich mit Mythen zu beschäftigen.“ Der Mythos (altgriechisch: Erzählung) verknüpft das Dasein der Menschen mit der Welt der Götter, Geister und übernatürlichen Kräfte. Der Künstler verbindet Rückschau mit Prophetie und errichtet am Ufer der Gegenwart Leuchtfeuer für den Kurs Richtung Zukunft.
Einkaufstüten sind Abbild unserer Kultur und kulturelles Artefakt zugleich. Thitz recycelt sie in seinen Werken und übermalt sie mit phantastischen Stadtlandschaften. Er schafft grandiose Utopien voller verblüffender Details und ironischer Anspielungen. Shopping Bags wird es möglicherweise bald nicht mehr geben. Das ist der Lauf der Dinge. Thitz‘ Gemälde erhalten dadurch eine neue Dimension: Neben ihrem autonomen Wert als begehrte Kunstobjekte gewinnen sie zusätzlich den Nimbus unwiederbringlicher Zeitzeugnisse. Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt.
Hjördis Baacke ist neu in unserem Programm. Sie malt Wälder. Ihre Werke sind realistisch, doch voller faszinierender Momente, mit einem besonderen Augenmerk auf das Licht, was ihre Leinwände zuweilen impressiv wirken läßt. Jeder Wald hat seinen eigenen Charakter, ist eine Persönlichkeit und Baackes Waldbilder sind gleichsam unverwechselbare Porträts.
Hjördis Baacke (*1980 in Leipzig) studierte an der HGB bei Arno Rink und Neo Rauch Malerei. Ihre Diplomarbeit schrieb sie 2007 im Fach Philosophie zum Thema "Der Wald als Versprechen" bei Christoph Türcke. Die Künstlerin ist Trägerin diverser Kunstpreise und Auszeichnungen. Hjördis Baacke lebt in Leipzig.
Hans-Christian Schink: Buchpremiere zur Paris Photo
Am Weg
Buchpremiere auf der Paris Photo. Signierstunde am 14. November 2025, 16:30 Uhr bei Hartmann Books (Stand K10).
Vorbestellung hier möglich: Buch oder Sonderedition mit Buch
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Nach Hinterland und Unter Wasser, erscheint jetzt zeitgleich zur Paris Photo Am Wegals Abschluss der großen Mecklenburg-Trilogie von Hans-Christian Schink. Die drei Bücher zeichnen einen langsam enger werdenden Kreis rund um die Wahlheimat des Künstlers. Hinterland zeigt Landschaften aus dem erweiterten Umfeld Berlins, Unter Wasser Bilder aus den Wasserläufen, Tümpeln, Seen und Todeislöchern Mecklenburg-Vorpommerns und Am Weg nun ist ein komplexes Gesamtkunstwerk, das mit SW- und Farbfotografien, Zeichnungen und Listen das wissentlich hoffnungslose Projekt versucht, eine vollständige Bestandsaufnahme eines nur 3 km langen Weges zu machen.
Ein literarischer Text des Lyrikers und Prosaautors Uwe Kolbe, der assoziativ einen konkreten wie auch fiktiven Weg abschreitet, fügt der Publikation eine ganz eigenständige Ebene hinzu.
Erstmals ist dieses Buch öffentlich zu sehen auf der Paris Photo, diese Woche! Dazu erscheint eine sehr minimalistisch–poetische Edition, ….auch zu Sehen auf der Paris Photo!
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Dana Meyer im Drentsmuseum Assen
Die Ausstellung "Microkosmos. The world in a Wunderkammer" wurde im Drentsmuseum Assen eröffnet. I
Zu sehen sind meine "Südpazifikexpedition" und die Arbeiten "Das Zebra", "Der Hirsch und "Das Krokodil".
Die Ausstellung ist noch bis zum 01.03.2026 zu sehen. Ein Besuch lohnt sich!
Hans Christian Schink ab November im MdbK Leipzig
27.11.2025 — 01.03.2026
Unter dem Titel "Über Land" zeigt das MdbK die neueste Werkgruppe des renommierten Fotokünstlers Hans-Christian Schink (*1961 Erfurt). Gegenstand der Arbeit ist die Landschaft im äußersten Nordosten Deutschlands, die der Fotograf in drei verschiedenen Teilprojekten aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Unter bildnerischen Gesichtspunkten ist "Über Land" eine vielschichtige, zeitgemäße Auseinandersetzung mit der einflussreichen Tradition europäischer und nordamerikanischer Landschaftsdarstellungen – insbesondere der Romantik. Zugleich steht das Werk an der Schnittstelle aktueller gesellschaftlicher Debatten über die Veränderung der Landschaft im Zuge von Klima- und Strukturwandel, den damit einhergehenden Verlust an Artenvielfalt und die Auswirkungen dieser Prozesse auf die Naturerfahrung der Menschen.
Während ihn seine Projekte in den letzten 20 Jahren in die entlegensten Winkel der Erde geführt haben, konzentriert sich Hans-Christian Schink seit einigen Jahren auf sein unmittelbares Lebensumfeld in der Mecklenburgischen Seenplatte. Dieser Landstrich – von der letzten Eiszeit geformt – ist äußerst dünn besiedelt und in jüngerer Zeit von der zunehmend industrialisierten Landwirtschaft geprägt. Zu der intensiven fotografischen Beschäftigung mit der Landschaft kommt in seiner neuesten Arbeit ein naturkundliches Interesse an der Flora und Fauna sowie eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Landschaft (sowohl erdgeschichtlich, als auch bezogen auf die der Nutzung des Landes durch den Menschen) hinzu. Geleitet wurde der Künstler dabei von zwei Grundfragen: Was macht diese Landschaft aus und wie lässt sich ihr Charakter fotografisch, aber auch mit Hilfe anderer Ausdrucksformen erfassen?
Zwei der drei Teilprojekte von Über Land(Hinterland und Unter Wasser) sind bereits als Bücher im Verlag Hartmann Books erschienen. Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird auch das dritte Teilprojekt, Am Weg, mit einem Essay des Lyrikers und Schriftstellers Uwe Kolbe veröffentlicht, der die Eigenheiten des Ortes auf einer literarischen Ebene erfasst.
21 x 21 Die RuhrKunst Museen auf dem Hügel mit Hans-Christian Schink
Thitz - Utopian Civilizations in Heilbronn
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Hans-Christian Schink Verkehrsprojekte - eine ikonische Serie



Art Karlsruhe 2025
Art Karlsruhe 2025
20. bis 23. Februar
Unser Stand befindet sich jetzt in Halle 1 auf Position A 26.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Herzliche Grüße
Jörk Rothamel
Die Sehnsucht nach Geschichten ist wieder da. Die aktuelle Ausgabe der Art Karlsruhe 2025 steht für uns im Zeichen der narrativen, der erzählenden Kunst: Malerei, Fotografie, Skulptur und Keramik. Alle präsentierten Künstlerinnen und Künstler beherrschen die Mittel ihres jeweiligen Mediums virtuos und transportieren in ihren Werken substantielle Inhalte. Die Erzählungen sind außerordentlich facettenreich, reichen tief in die Kunstgeschichte und sind zugleich brandaktuell.
Wir präsentieren Werke von
Jörg Ernert
Grita Götze
Moritz Götze
Hiroyuki Masuyama
Nguyen Xuan Huy
Wieland Payer
Hans Christian Schink
Thitz






Halle 1 / A 26
Karlsruhe Trade Fair Center, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten, Germany
+49 177 599 84 45
VIP Preview am Mittwoch, 19. Februar 13 bis 20 Uhr
Reguläre Öffnungszeiten
Donnerstag bis Samstag: 11 bis 19 Uhr
Sonntag: 11 bis 18 Uhr.
Galeriekonzert in Frankfurt
Werke: Solos und Duos u. a. von T. Hume, G. P. Telemann, J. B. de Boismortier, P. Vranický und A.B. Bruni.
Mitwirkende:
- Rebecca Raimondi, Violine
- Lorenzo Gabriele, Traversflöte
- Francesca Venturi Ferriolo, Viola
- Ena Markert, Violoncello
Es wird auf historischen Instrumenten musiziert.

Rebecca Raimondi: Marco Borggreve
Rebecca Raimondi ist Gewinnerin des ersten Preises im „Marco Uccellini“ Wettbewerb (II Edition) und wird von der Jumpstart Jr. Foundation unterstützt, die ihr eine Geige von Gennaro Gagliano aus dem Jahr 1732 zur Verfügung gestellt hat. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in der Klasse von Prof. Petra Müllejans und Mechthild Karkow, das sie mit Bestnote abschloss, erhielt sie eine Lehrstelle an derselben Hochschule für den Masterstudiengang Historische Interpretationspraxis (HIP). Sie ist Mitgründerin und Mitglied der Ensembles „La Tabatière“,
„Cappella Sollertia“, „Duo Raimondi-Demgenski“ und „Duo Amüsant“. Regelmäßig spielt sie mit renommierten Orchestern wie dem “Dresdner Festspielorchester”, dem „Freiburger Barockorchester”, dem “Orchestra of the Eighteenth Century” und als Solistin mit „La Stagione Frankfurt“. In den vergangenen zwei Jahren hat sie als Solo- und Kammermusikerin CDs für Sheva Contemporary, Brilliant, Stradivarius und Grand Piano (Naxos) aufgenommen. 2023 war sie in der künstlerischen Leitung des Lienzingen Festivals.
Lorenzo Gabriele: Marianne Uzankichyan
Lorenzo Gabriele hat Flöte mit Schwerpunkt auf Barock-Klassik- und Romantikmusik studiert und sich darauf spezialisiert. Er gewann den ersten Preis beim 8. Internationalen Telemann-Wettbewerb im Jahr 2015 sowie viele andere Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Kammermusikwettbewerben. Er arbeitet mit zahlreichen Ensembles und Orchestern zusammen. Gleichzeitig widmet er sich der musikalischen philologischen Forschung, indem er moderne Ausgaben neu entdeckter Werke aus der Barock- und Klassik Zeit herausgibt. Er ist Gründer und Leiter von „La Tabatière- un petit orchestre historique“.
Francesca Venturi Ferriolo: no Credits
Francesca Venturi Ferriolo studierte Barockbratsche bei den Professorinnen Petra Müllejans und Mechthild Karkow an der HfMDK in Frankfurt am Main und promoviert dort aktuell im Fach Musikwissenschaft. Sie spielte von 2013 bis 2021 mit der von ihr gegründeten Gruppe für Alte Musik „Il Quadro Animato”, mit der sie 2015 den 1. Preis beim „Internationalen Wettbewerb für Alte Musik Selifa” und 2016 den Sonderpreis “Kulturfeste im Land Brandenburg” beim “Gebrüder-Graun-Wettbewerb” in Bad Liebenwerda gewann.
2020 erschien ihr Solo-Debütalbum „More than a dull ripieno!“ beim Label Da Vinci Classics. 2024 folgte das CD-Album „In Sara Levy’s Salon - Chamber Music for Viola“, das in Koproduktion mit dem SWR für das Label Christophorus entstand. Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Frankfurter Galerie Konzerte“, 1. Vorsitzende des „Animato” Vereins, Leiterin des Ensembles „Salon Violet“ und Lehrbeauftragte für historische Musikwissenschaft an der HfMDK in Frankfurt am Main.

Ena Markert: Helge Carstens
Ena Markert konzertiert als freischaffende Cellistin und Gambistin regelmäßig im In- und Ausland. So führten sie ihre Konzerte u.a. nach Italien, Spanien und Frankreich. Als Orchester- und Kammermusikerin arbeitet sie mit unterschiedlichen Ensembles wie der Kölner Akademie, Berlin Baroque und Theresia Orchestra zusammen. Nach dem Cello Studium bei Manuel Fischer-Dieskau widmete sie sich ihrem Interesse der historischen Aufführungspraxis und schloss ihr Barockcellostudium bei Kristin von der Goltz in Frankfurt am Main statt. Parallel dazu entdeckte sie ihre Leidenschaft zur Viola da Gamba und begann ein Studium bei Heidi Gröger, das sie derzeit in Salzburg bei Vittorio Ghielmi fortsetzt.
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