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News

ÜBERSEE BUCH VON ANNETTE SCHRÖTER

ÜBERSEE BUCH VON ANNETTE SCHRÖTER

Annette Schröter schneidet ihre Bilder, sie arbeitet mit dem Cutter, mit Papieren, Sprays, farbigem Acrylglas und Tapetenresten.

Seit 2015 führten Annette Schröter mehrere Reisen nach Süd- und Nordamerika, unter anderem nach Buenos Aires, Montevideo, New York, Vancouver und Montréal. Ihre Eindrücke, insbesondere der Alltagskultur, der Architektur und Vegetation spiegeln sich in einer umfangreichen Werkgruppe von Papierschnitten.
Der "Scherenschnitt", eine vor allem aus dem 18. und 19. Jh. bekannte Technik, die häufig von Laien benutzt wurde, dient ihr dabei bewusst als zeitgemäße künstlerische Ausdrucksmöglichkeit. Schröter lotet nicht nur die vielfältigen und bislang unterschätzten Möglichkeiten dieser Technik aus. Sie hinterfragt in ihren Arbeiten auch inhaltliche und bildnerische Klischees, die wir mit dem Begriff ÜBERSEE verbinden. Dieser stammt aus einer Zeit, als Menschen - existenzieller Not gehorchend - ihre Heimat verließen, zum anderen stand er aber auch immer für die unerreichbare Ferne und das exotische Unbekannte als Ziel aller Sehnsüchte.
 
Für 28 Euro bei uns oder im MMKoehn Verlag
 

20. März 2020

Super!

Super!

Die Kunst der fünf jungen Malerinnen Ellen Akimoto, Mona Broschár, Ivana de Vivanco, Franca Franz und Stefanie Pojar begeistert die Besucher! Ausnahmslos alle sind Schülerinnen von Annette Schröter, die an der HGB Leipzig Malerei lehrt. Noch bis 5. April sind ihre Werke in der Kunsthalle Darmstadt zu erleben. Die Schau versammelt rund 40 Arbeiten auf Leinwand und Papier, darunter viele große Formate und mehrteilige Serien, wie auch dreidimensionale Objekte. Dass es sich um eine Ausstellung von Frauen handelt, lässt historisch bedingt aufmerken, will von den Malerinnen selbst jedoch nicht programmatisch verstanden werden. In ihrer Gesamtheit ist ‹Super!› vor allem ein Plädoyer für die Bedeutung und die vielfältigen Möglichkeiten der Malerei, die seit Marcel Duchamp unzählige Male für tot erklärt worden ist. Die fünf Künstlerinnen begreifen sie als ein Medium der Gegenwart, dessen Stärke gerade in seiner vermeintlichen Altertümlichkeit liegt und das sich in seiner physischen Unmittelbarkeit dem allgegenwärtigen Pixelstrom widersetzt. Dabei ist der Titel der Ausstellung weniger ein Rückbezug auf die Zeit der Supermodels und Super Mario Brothers, als vielmehr blanker Ernst. Akimoto, Broschár, de Vivanco, Franz und Pojar stehen hinter ihrem Medium, dem sie erfrischend Neuartiges abgerungen haben. 
 
Unser Tipp!
Am 19. März sprechen die Künstlerinnen in der Ausstellung mit der Kunst- und Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout von der Universität Siegen über ihre Arbeiten.


Veranstaltungen

So / 23.02.20 / 15 Uhr
Öffentliche Führung
Erfahren Sie bei einem geführten Rundgang mehr über Konzept und zentrale Werke der Ausstellung ‹Super!›. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.

Fr / 06.03.20 / 19-23 Uhr
First Friday mit Tim Kernwein und Anna Hjalmarsson 
Wie jeden ersten Freitagabend im Monat wird der Ausstellungsbesuch durch ein flankierendes Musikprogramm und Drinks zu einem besonderen Erlebnis. Im März sind Tim Kernwein und Anna Hjalmarsson zu Gast in der Kunsthalle. Ihre rhythmischen Sounds bewegen sich zwischen Ambient und Techno. Eine öffentliche Führung um 20 Uhr durch die Ausstellung ‹Super!› rundet die Abendveranstaltung ab.

So / 01.03.20 / 14-17 Uhr
Familientag
Mit dem neuen Ausstellungsbegleiter ‹Unterwegs mit Justus› können sich Kinder und Familien auf eine spannende Erkundungsreise durch die Kunsthalle Darmstadt begeben. Der Familientag lädt außerdem zum Mitmachen ein! An den kunstpädagogisch betreuten Kreativstationen – dieses Mal inspiriert durch die Malerinnen der Ausstellung ‹Super!› – und beim Malen an der Staffelei können Kinder ab sechs Jahren ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Im Mini-Atelier für die ganz kleinen KünstlerInnen können auch schon Kinder ab vier Jahren in Begleitung ihrer Eltern mit verschiedenen Materialien experimentieren. Um 15 und 16 Uhr haben zudem alle interessierten BesucherInnen Gelegenheit, bei einer Führung mehr über die Ausstellung der fünf jungen Wahlleipzigerinnen zu erfahren. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. 

Do / 19.03.20 / 19.30 Uhr
Künstlerinnengespräch
Die Kunsthalle Darmstadt realisiert mit ‹Super!› die erste große gemeinsame Ausstellung von Ellen Akimoto, Mona Broschár, Ivana de Vivanco, Franca Franz und Stefanie Pojar. Am 19. März sprechen die fünf mit der Kunst- und Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout über ihre Arbeiten. 


19. März 2020

„Warten/Waiting“ Werke des Malers Nguyen Xuan Huy in Gera

„Warten/Waiting“ Werke des Malers Nguyen Xuan Huy in Gera

Vom 15. März bis zum 26. April werden in der Ausstellung „Warten/Waiting“ Werke des Malers Nguyen Xuan Huy gezeigt. Er stammt aus einer vietnamesischen Künstlerfamilie. Bereits als Teenager war er ein glänzender Zeichner, als Siebzehnjähriger ging er nach Europa, um zu studieren. Er beherrscht die Ölmalerei virtuos und fühlt sich dabei den europäischen Traditionen fest verbunden. Odysseus bei den Sirenen, Venus und Mars, Géricault, Boucher, Bosch oder die Nabis – all diese Themen handelt Nguyen mit Akribie, kenntnisreichen Parabeln und Finesse ab.

Nguyen Xuan Huy wurde 1976 in Hanoi geboren. Er studierte an der Architekturhochschule Hanoi, an der Ecole des Beaux Arts in Bordeaux und erwarb 2003 sein Diplom der Malerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Öffnungszeiten der Galerie Carqueville:
donnerstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung,
Telefon 0365/77338055.
Der Eintritt ist frei.


15. März 2020

1990 Fotografische Positionen aus einem Jahr, über ein Jahr

1990 Fotografische Positionen aus einem Jahr, über ein Jahr

Zur Eröffnung der Ausstellung 1990 Fotografische Positionen aus einem Jahr, über ein Jahr am Freitag, 28.2.2020 im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst, Dieselkraftwerk Cottbus, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Ab 19 Uhr freier Zutritt in die Ausstellung 19.30 Uhr Begrüßung und Einführung Ulrike Kremeier Direktorin BLMK Carmen Schliebe Kustodin Sammlung Fotografie
Musik:
Detlef Bielke – Piano
Lu Schulz – Saxophon

Künstler der Ausstellung:
Gerhard Gäbler, Ingrid Hartmetz, Barbara Klemm, Ute Mahler, Jürgen Matschie, Barbara Metselaar–Berthold, Hildegard Ochse, Manfred Paul, Ludwig Rauch, Jens Rötzsch, Andreas Rost, Michael Schade, Donald Saischowa, Hans-Christian Schink, Gundula Schulze Eldowy


28. Februar 2020

Art Karlsruhe 2020

Art Karlsruhe 2020

ART KARLSRUHE 2020
13. - 16. Februar 

Ellen Akimoto
Dana Meyer

Nguyen Xuan Huy
Wieland Payer
Marten Schädlich

Thitz

Skulpturenplatz: Moritz Götze

Preview am Mittwoch, 12. Februar, 14 - 21 Uhr
(auf Einladung )

13. - 16. Februar 
geöffnet 11 - 19 Uhr

Halle 3, Stand J 32 + Skulpturenplatz H 32  

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Exklusiv für unsere Sammler offerieren wir Previewkarten.
Jede Karte gilt für zwei Personen.
Bei Interesse senden Sie uns bitte bis kommenden Samstag, 18. Januar ein e-mail und vergessen Sie bitte nicht, Ihre aktuelle Postadresse anzugeben. Solange der Vorrat reicht.

 

Die Art Karlsruhe glänzt mit Ihren Skulpturenplätzen und hat für dieses Genre wahrscheinlich mehr erreicht als jede andere Kunstmesse der Welt. Den unterhaltsamsten Skulpturenplatz erleben Sie in diesem Jahr bei uns: Wir zeigen Kunst-Flipper von Moritz Götze. Es geht um Martin Luther und seinen Wiedergänger Mick Jagger, um Lady Hamilton und um die Selbstversenkung der Deutschen Kriegsmarine. Bringen Sie Kleingeld mit zum Flippern und Karten für den Rest.


13. Februar 2020

Moritz Götze und Rüdiger Giebler im Museum Tharangambadi / Indien

Moritz Götze und Rüdiger Giebler im Museum Tharangambadi / Indien

Am 8. Februar eröffnen Moritz Götze und Rüdiger Giebler im Museum Tharangambadi / Indien eine neue Ausstellung im Rahmen ihres Projektes „Grand Tour“. Der Ort ist nicht zufällig gewählt, denn in Tharangambadi befindet sich seit 1706 eine Missionsstation, deren Missionare aus Halle an der Saale stammten, dem Heimatort von Götze und Giebler.

Jedes Jahr im Juli gedenken die Bewohner Tharangambadis der Ankunft der ersten lutherischen Missionare Bartholomäus Ziegenbalg (1682–1719) und Heinrich Plüschau (1677–1752) am 9. Juli 1706 mit einem Festumzug durch die Stadt. 

Nach ihrer Ankunft suchten Ziegenbalg und Plütschau mit großem Interesse den Kontakt zu den Menschen vor Ort. Dies war der Beginn eines einzigartigen Dialogs, der bis heute fortwirkt. Die MMissionare legten in Tharangambadi den Grundstein für den Beginn der Druckkunst in Indien. 2017 wurde das Ziegenbalg-Haus-Museum eröffnet, in welchem nun Moritz Götze und Rüdiger Giebler ausstellen.

08. Februar 2020

Ellen Akimoto in der Kunsthalle Darmstadt

Ellen Akimoto in der Kunsthalle Darmstadt

Sa / 25.01.20 / 19 Uhr

Ausstellungseröffnung

Einlass ab 18.30 Uhr. Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen zur Verfügung steht. Der Eintritt ist frei.

«SUPER!»

Die Kunsthalle Darmstadt zeigt ab dem 26. Januar 2020 mit «SUPER!» eine Gruppenausstellung fünf junger Malerinnen, die dem Trend zur Immersion bewusst die physisch-sinnliche Präsenz der Malerei und die Chance auf Kontemplation entgegensetzen.


24. Dezember 2019

Rückblick 2019 und Vorfreude auf 2020

Rückblick 2019 und Vorfreude auf 2020

Sehr geehrte Kunstfreunde, liebe Künstler und Freunde,
 
wir durften ein spannendes Jahr erleben und mit Ihnen viele wunderbare Momente teilen. Es gab an diversen Spielorten phantastische Ausstellungen zu sehen. Ich danke von ganzem Herzen den Beteiligten: 
Ellen Akimoto, Grigori Dor, Moritz Götze, Harald Reiner Gratz, Hiroyuki Masuyama, Dana Meyer, Nguyen Xuan Huy, Wieland Payer, Marten Schädlich, Hans-Christian Schink, Annette und Erasmus Schröter sowie Thitz. 
Ein ganz großes Dankeschön geht an unsere Sammler, die den Werdegang unserer Künstler teilweise seit fast einem Vierteljahrhundert begleiten, Ankäufe tätigen und zuweilen auch gezielte Angebote zur Förderung unterbreiten. Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, Kunst zu erwerben. Gerade in den Zeiten medialer Überflutung und Manipulation wird die Auseinandersetzung mit Kunst zu einem Akt der Individualität und des Protestes.
Immer wieder gab es für viele Beteiligte Gelegenheit zu diversen kleineren und größeren Heldentaten. Hiroyuki Masuyama baute seine grandiose Installtion „Storm" in Frankfurt fast allein auf- und ab, und zwar in Rekordzeit. Moritz Götze und Dana Meyer machten sich ums Dirigieren und Verlegen künstlerischer Schwergewichte verdient, gekonnt unterstützt von unseren Kunsttransporteuren Frank Tränkner und Dietrich Schneider. Immer wieder traten private Helfer und Unterstützer auf den Plan, und auf fast zauberische Weise gerieten selbst abenteuerliche Vernissagenkonstellationen, Transport- und Lagersituationen wieder ins Lot. Danke!!! Mirakulös war der Verlust und Wiedergewinn unserer Frankfurter Räume. In diesem Zusammenhang möchte ich Annette Schröter danken. Sie erklärte sich zur kürzesten Ausstellung in unserer Galeriegeschichte bereit, 23 Stunden. Danach zogen wir aus und acht Monate später wieder ein.
Das Jahr 2019 brachte die Präsentation großartiger neuer Werke und viele davon wurden in Buchform dokumentiert. Allein in den vergangenen Monaten erschienen sechs wichtige Monografien und Kataloge, überwiegend von renommierten Verlagen publiziert. Zahlreiche Ausstellungen in Museen und öffentlichen Kunsteinrichtungen runden das Bild ab. Möge es weiter so spannend vorangehen.
Ihnen und Euch allen wünsche ich ein wunderbares Weihnachtsfest und ein tollen Start ins Jahr 2020!
Jörk Rothamel 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

20. Dezember 2019

Nguyen Xuan Huy neues Buch im Kerber Verlag

Nguyen Xuan Huy neues Buch im Kerber Verlag

Der Maler Nguyen Xuan Huy (*1976) ist ein Aufklärer. Geboren in Vietnam, kam er mit 17 Jahren nach Europa, studierte zunächst in Bordeaux und später in Halle. Aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte gilt ihm die präzise und vor allem logische Analyse der Wirklichkeit weit mehr als bloße Ideologie. Gerade dieser besondere Blick macht ihn zu einem bemerkenswerten Protagonisten der aktuellen Malerei. Seine technisch brillanten Gemälde erscheinen dabei oft wie mythologisch oder philosophisch aufgeladene Gleichnisse auf die geistige Verfassung unserer allem Anschein nach vollkommen entfesselten Gegenwart.

Herausgeber
Galerie Rothamel

Texte von
Richard E. Müller

Gestaltung von
Svenja Philipsen, design21, Groß-Umstadt

 

 


18. Dezember 2019

Wieland Payers neuer Katalog

Wieland Payers neuer Katalog "Ultima Thule"

Wieland Payers neuer Katalog ist endlich da "Ultima Thule" ist eine Dokumentation der Islandserie plus einem wunderbaren Text von Freddy Langer, über seine Islanderfahrungen. Unterstützt von der Kulturförderung der Stadt Dresden, Jörk Rothamel, Freddy Langer uva.


09. Dezember 2019

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